Hervorgehobener Beitrag

Die wichtigsten Punkte der neuen APO 2018

Vielleicht habt ihr schon auf dem QIS-Portal diese Ankündigung gesehen:
Doch was bedeutet das eigentlich für euch?
Zum Sommersemester 2018 ist an der TU Braunschweig ein neuer Allgemeiner Teil der Prüfungsordnung (APO) in Kraft getreten. Zusammen mit dem Besonderen Teil der Prüfungsordnung (BPO) eures Studiengangs ergibt sich daraus die Prüfungsordnung für euren Studiengang.
Wir haben die Implementierung der neuen APO begleitet und nun die wichtigsten Punkte für euch zusammengefasst. Hier könnt ihr euch darüber informieren: APO SoSe 2018.

Da sich die neue APO bereits für einige Studierende zum Problem entwickelt hat, versuchen wir Probleme zu sammeln und zentral zu lösen. Setzt euch – falls ihr Probleme habt oder bekommt – dazu bitte frühzeitig mit eurer Fachschaft und uns als AStA in Verbindung.
Ihr erreicht uns unter asta-apo@tu-braunschweig.de.

Pressemitteilung zur polizeilichen Räumung des Audimax TU Berlin

„Wer Repression benötigt, konnte nicht überzeugen oder hat es – wie im Beispiel der TU – gar nicht erst versucht!“ (Gabriel Tiedje, AStA der TU Berlin)

Am gestrigen Montag kam es im Zuge des Tarifkonflikts der studentischen Beschäftigten mit den Hochschulen des Landes Berlin zur polizeilichen Räumung des besetzten Audimax durch die Hochschulleitung der TU Berlin. Dies ist nicht nur unverhältnismäßig – die Besetzung wurde im Rahmen eines Generalstreiks durchgeführt, verlief zu allen Zeiten friedlich und auch eine Gefahr von Sachbeschädigungen bestand nicht – sondern auch unverständlich. Zu allen Zeiten hatten sich die Studierenden gesprächsbereit und Willens gezeigt, bei ernsthaften Fortschritten im Tarifkonflikt, die Besetzung sofort zu beenden.

Die Forderungen der studentischen Beschäftigten, nach einer gerechteren Entlohnung für die Arbeit, die sie gerade in der Lehre, aber auch in der Forschung erbringen, ist absolut gerechtfertigt. Tatsächlich überrascht die Aktion des Präsidiums, gerade vor dem Hintergrund, dass im Vorfeld zur Räumung konstruktive Gespräche geführt wurden, doch sehr. Wir hoffen daher, dass die Universität zurück zu konstruktiven Lösungsansätzen findet und die Situation nicht gezielt (weiter) eskaliert.

Wir schließen uns der Einschätzung von Gabriel Tiedje vom AStA der TU Berlin an, in der es heißt: „Wer als teildemokratische Körperschaft des öffentlichen Rechts so auf legitime Studierendenproteste reagiert, hat keine Argumente mehr. Wer Repression benötigt, konnte nicht überzeugen oder hat es – wie im Beispiel der TU – gar nicht erst versucht!“

Als eine Universität, die sich zusammen mit der TU Braunschweig, der RWTH Aachen, der TU München und anderen Universitäten innerhalb der TU9 gerne als exzellent in Forschung und Lehre darstellen lässt, muss sich die TU Berlin die Frage gefallen lassen, wie der Erhalt von guter Lehre ohne eine gerechte und faire Entlohnung der Mitarbeitenden funktionieren soll? Wir solidarisieren uns daher mit den Forderungen der Studierenden in Berlin, kritisieren die polizeilichen Maßnahmen an der Universität und fordern die Universitätsleitungen der „TU9“ dazu auf sich ebenfalls zu positionieren. Wenn der eigene Anspruch und das Selbstverständnis, das durch den TU9 e.V. zur Schau gestellt wird, ernst gemeint ist, muss der bisherige Prozess kritisch aufgearbeitet und die jüngsten Geschehnisse an der TU Berlin verurteilt werden.

Workshop des Ökologie-Referats

23.06.2018 (Samstag) 10 – 17 Uhr:

Workshop „Operation Löwenzahn – Der Bauwagen als Kunstobjekt Teil II“

Bis vor einem Jahr erinnerte der blaue Bauwagen im JugendUmweltPark an die Sendung „Löwenzahn“ aus den 80er Jahren. Um das Objekt vor dem Verfall zu schützen, widmeten wir uns im ersten Teil des Workshops ganz im Sinne der Nachhaltigkeit einer möglichst umweltverträglichen Instandsetzung. Es wurde geschrubbt, geschmirgelt und gepinselt.
So steht uns nun eine große weiße Fläche zur Verfügung, die darauf wartet, von Euch bemalt zu werden. Eine tolle Gelegenheit, sich einmal frei nach „Peter Lustig“ auszuleben und sich kreativ und künstlerisch zu betätigen.
Die Teilnahme am ersten Teil des Workshops ist keine Voraussetzung. Alle Interessierten sind eingeladen! Mehr Infos beim Ökologiereferat

Malen in der Stadt: Urban Scetching

Urban Scetching ist in den letzten Jahren sehr beliebt geworden. Draußen, in der Stadt, im Café oder wo auch immer einfach drauf los zeichnen ist gleichzeitig anregend und entspannend, und die Ergebnisse sind immer wieder überraschend.

Termine:

Mittwoch 20.6. 10:30 – 12:00 Uhr Ägidienmarkt (Treppe vor der Kirche)

Mittwoch 27.6. 10:30 – 12:00 Uhr Kohlmarkt (am Brunnen)

Mittwoch 4.7. 10:30 – 12:00 Uhr Uferstraße (Höhe Fussgängerbrücke Ringgleis)

Mittwoch 11.7. 10:30 – 12:00 Uhr Botanischer Garten (Eingang Bültenweg)

weitere Infos auf der Seite des Kulturbüros

Wiederbelebung der Pflanzsäulen vor der Mensa I

Vor drei Jahren hat der Sandkasten zusammen mit dem AStA zwei Pflanzsäulen vor der Mensa 1 aufgebaut. Wer frischen Rosmarin oder Minze zu seinem Mittagessen wollte, konnte sich einfach bedienen. Als Höhepunkt gab es auch kleine Walderdbeeren, die euch den Tag versüßt haben. Mittlerweile ist leider nicht mehr viel vom ursprünglichen Charme übrig, aber das soll sich ändern!
Am Montag den 18. Juni greifen wir an! Beide Säulen sollen neu bestückt werden und dabei freuen wir uns über eure Hilfe! Ab 11 Uhr könnt ihr beim Pflanzen von Erdbeeren, Petersilie und vielem anderen unterstützen. Kommt ihr gerade aus der BIB oder dem Büro und braucht eine Abwechslung? Pflanzt kurz Lavendel oder Kapuzinerkresse und vergesst einmal den Unialltag!

Montag, 18.06.2018 11:00–15:00 Uhr Vor der Mensa 1

„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ – Eine Auseinandersetzung mit dem Thema antimuslimischer Rassismus

Hallo ihr Lieben,

im März 2018 sagte der frisch vereidigte Innen- und Heimatminister Horst Seehofer den viel diskutierten Satz: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland.“

Antimuslimischer Rassismus, also Rassismus, der sich gegen Menschen richtet, denen eine muslimische Religionszugehörigkeit zu-geschrieben wird, ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet und das dadurch enstandene Klima wird nicht nur von Rechtsextremen für ihre menschenverachtende Propaganda genutzt.

Die Referentin Khola Maryam Hübsch wird in ihrem Vortrag auf die Funktion des anti-muslimischen Rassismus für den politischen Diskurs eingehen und über die Verflechtung von Rassismus, Sexismus und Feminismus sprechen. Außerdem wird sie über den Islam allgemein und die Auslegung ausgewählter Stellen im Koran informieren. Im Anschluss an den Vortrag wird es eine Diskussionsrunde mit dem Publikum geben.

WANN? Montag, 25. Juni 2018, 18:30 Uhr
WO? Raum PK 4.4, Altgebäude der TU Braunschweig, Pockelsstraße 4 (barrierefrei)

Wir freuen uns auf Euch!
Euer AstA.Antirassismusreferat

„Wohnen für Hilfe +“-Info-Café

Am 27. Juni 2018 von 16 – 18 Uhr findet ein Info-Café zum Projekt „Wohnen für Hilfe+“ des Studiwerks in den Räumlichkeiten der Landessparkasse Braunschweig (Alter Bahnhof) statt. Dort sollen alle Interessierten über das Konzept informiert werden. Den Flyer dazu gibt es hier.

Selbstbeschreibung des Projekts:

„Wohnen für Hilfe plus Immer mehr Studierende sind auf der Suche nach preisgünstigem Wohnraum. Gleichzeitig gibt es bei Senioren oder jungen Familien häufig leerstehende Zimmer oder Wohnungen. Das Projekt „Wohnen für Hilfe plus “ greift diese Aspekte auf und stiftet Wohnpartnerschaften – zwischen Senioren oder Familien, die freien Wohnraum haben und sich Unterstützung wünschen, auf der einen Seite und Studierenden, die günstig wohnen möchten und bereit sind, dafür Hilfe zu leisten, auf der anderen
Seite. Im Gegenzug für eine preisgünstige Wohnung erbringen die Studierenden vereinbarte Hilfsleistungen. Dabei kann es sich um Einkaufen oder Kochen handeln, aber auch um Gartenarbeit, Fahrten zum Arzt, Spaziergänge, Schreiben von Briefen, Vorlesen aus der Zeitung etc. Pflegerische Tätigkeiten sind ausdrücklich ausgeschlossen. Als Faustregel gilt dabei: Pro Stunde Hilfe im Monat wird die Miete für einen Quadratmeter Wohnfläche
erlassen.“

Als AStA finden wir das Projekt sehr unterstützenswert und hoffen darauf, dass die Bekanntheit sich weiter vergrößert um neue Partnerschaften zu ermöglichen und damit einen weiteren Weg zu finden, wie die Wohnraumsituation sich entspannen kann. Und das im Idealfall Hand in Hand mit der restlichen Bevölkerung unserer Stadt.

 

Sportaktion auf dem Universitätsplatz

Wir laden am 13.6. um 12:45 herzlich zum offenen Training auf dem Universitätsplatz ein.

Verschiedene Sportarten des Unisports werden sich vorstellen, um kleine Einheiten abzuhalten. Es soll ein buntes Potpourri des Programms dargeboten werden. So schön das Ereignis, so schade der Grund.  Leider gibt es momentan zu wenig Platz, um viele Sportarten in vollem Umfang in der gewohnter Umgebung stattfinden zu lassen. Es gibt Engpässe bei der Belegung von Turnhallen und verschiedenste Sportarten bekommen das zu spüren. Seit 2015 verschlechtert sich die Situation kontinuierlich. 25% der Hallenflächen brachen weg. Diese Situation ist vielen Studierenden und anderen Menschen in Braunschweig gar nicht so bekannt. Daher soll die Veranstaltung auf die Situation aufmerksam machen und ein Infotisch wird Platz für Rückfragen bieten. Das sportliche Leben an der TU braucht Raum und wir wollen eine Lösung finden, die für die Studierenden versöhnlich ist. Gerade Sport ist eine wichtige Alternative im stressigen Unialltag und sollte daher hürdenlos stattfinden können. Es soll schließlich kein Normalzustand werden, dass Trainingseinheiten auf dem Universitätsplatz stattfinden müssen!

Ergebnisse der Kulturticketumfrage

Wir haben euch gefragt, ihr habt gewählt – Hier sind die Ergebnisse! 

1. Wie viel seid ihr bereit zu bezahlen?

Staatstheater Braunschweig:
1. 1€ (1965 Stimmen, 87%)
2. kein Ticket (288 Stimmen, 13%)

Stimmen gesamt: 2253

 

 

 

Theater Fadenschein:
1. 0,5€ (1403 Stimmen, 62%)
2. unter 0,5€ (209 Stimmen, 9%)
3. kein Ticket (641 Stimmen, 28%)

Stimmen gesamt: 2253

 

 

 

LOT Theater:
1. 0,5€ (1512 Stimmen, 67%)
2. unter 0,5€ (193 Stimmen, 9%)
3. kein Ticket (641 Stimmen, 28%)

Stimmen gesamt: 2253

 

 

 

2. Wie häufig hast du das Kultursemesterticket genutzt?

1. 1 Mal  (265 Stimmen, 12%, 18%*)
2. 2-5 Mal (706 Stimmen, 33%, 49%*)
3. 6-10 Mal (285 Stimmen, 13%, 20%*)
4. Über 10 (187 Stimmen, 9%, 13%*)
5. Gar nicht (728 Stimmen, 34%)

Stimmen gesamt: 2171
Ø-Antwort: 2,273*

*Werte ohne Enthaltungen.

 

 

3. Wie zufrieden bist du mit dem Kultursemesterticket?

1. Sehr zufrieden (1325 Stimmen, 59%)
2. Eher zufrieden (269 Stimmen, 12%)
3. Teils teils zufrieden (36 Stimmen, 2%)
4. Eher unzufrieden (24 Stimmen, 1%)
5. Sehr unzufrieden (77 Stimmen, 3%)
6. Weiß nicht (132 Stimmen, 6%)
7. Keine Angabe (369 Stimmen, 17%)

Stimmen gesamt: 2232
Ø-Antwort: 2,611

 

 

Vielen Dank an alle, die sich an der Umfrage beteiligt haben. Wir werden nun auf Grundlage dieser Ergebnisse mit den Theatern in Kontakt treten.

Tagung „Regionale Fachkräftesichrung im Spannungsfeld beruflicher und akademischer Bildung – Studieren um jeden Preis?“

Das Wegbereiter-Projekt endet nun nach 2 Jahren und am 29. Mai zogen die Kooperationspartner_innen des Projektes im Haus der Wissenschaft Bilanz. Auch wir als AStA haben an der Tagung teilgenommen, beteiligten uns an den Workshops und standen auf dem Podium.

Alle Eindrücke, Präsentationen und Stimmen hierzu findet ihr auf der Homepage der Kooperationsstelle: https://www.koop-son.de/2018-05-29material/

Unter anderem referierten Dr. Ulrich Heublein [Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)] über „Aktuelle Entwicklungen beim Studienabbruch an deutschen Hochschulen – Herausforderungen für Lehre und Beratung“ & Johannes Katzan [Hochschul- und Studierendenarbeit beim IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt] über „Erweiterte, moderne Beruflichkeit – Chancen und Handlungsempfehlungen“.
Auch die anschließende Workshopphase gewährte einen guten Einblick in das Thema und regte zur Diskussion an.

Wir als AStA begrüßen des Weiteren, dass die Kooperationspartner_innen ankündigten bereits in Gesprächen für eine Neugestaltung des Projektes zu sein, auch wenn die Zukunft unklar ist. Ein abgebrochenes Studium sollte keines Falls als ein Misserfolg gezählt werden.

Personen von links nach rechts: Iris Bothe, Stadträtin der Stadt Wolfsburg, Oliver Syring, Geschäftsführer der Allianz für die Region GmbH, Prof. Dr. Thomas Hanschke, Präsident der TU Clausthal, Marc Jäger vom ASTA der TU Braunschweig, Michael Kleber, Regionsgeschäftsführer der DGB-Region SüdOstNiedersachen, Gerald Witt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar, sowie Dr. Birgit Mangels-Voegt, Moderatorin (Bild: Kooperationsstelle Hochschulen – Gewerkschaften, https://bit.ly/2JwSFXu)

Playing Gender?

Playing Gender?
Wie Videospiele interaktiv mit Geschlecht umgehen

Mittwoch, 13. Juni
um 18:00 Uhr

in der Frauenbibliithek, Zimmerstr. 24 D

Wie wirkt sich die einzigartige Interaktivität des Mediums Videospiel auf Repräsentationen von Geschlecht aus? Welche Freiheiten werden Spielenden gegeben, und wo werden ihre Handlungsmöglichkeiten begrenzt? Welche Chancen bieten Games zum Spiel mit Geschlecht und wo hat die Spielekultur noch großen Nachholbedarf?
In einem interaktiven Vortrag wird die Netzaktivistin Natanji gemeinsam mit euch diesen und weiteren Fragen nachgehen.