AStA-Broschüre zum Studiumsstart

Liebe Erstis,

wir haben eine Broschüre zum Studiumseinstieg für Euch erstellt. Diese landete in den Welcome Bags der TU Braunschweig, aber wir möchten diese auch gerne online zur Verfügung stellen. Was steht da eigentlich drin und warum sollte man es sich anschauen? In dem Heft findet ihr ein A bis Z, was verschiedene Facetten des Studiums an der TU beleuchtet, ein Selbstverständnis von uns als AStA, Informationen zu der Wohnungssuche und der Wohnraumsituation in Braunschweig und ein allgemeines FAQ. Klar, es kann natürlich nicht jede Frage mit dieser Broschüre beantwortet werden, aber wir wollen damit den Einstieg direkt vereinfachen. Für alle anderen Fragezeichen sind wir natürlich auf den verschiedendsten Kanälen erreichbar. Auf einen guten Start ins Studium!

Hier entlang für alle Interessierten.

Tipps für die Wohnungssuche

Zum Semesterbeginn geht auch in Braunschweig wieder die schwierige Suche nach adäquatem Wohnraum los.

Solltest du noch auf der Suche sein, haben wir, der AStA, die TU Braunschweig und das Studentenwerk OstNiedersachsen, ein paar Tipps für dich:

https://www.tu-braunschweig.de/studieninteressierte/braunschweig/wohnen

Bei uns im Büro (Katharinenstraße 1) direkt an der Mensa 1, findet ihr ausgehängte Wohnungs/WG-Angebote und die WG-Gründungsliste.

Für alle die bis Semesterbeginn kein Glück hatten, bieten wir die alljährliche Couchsurfing-Börse an. Wir suchen noch freie Couches!

Schaut mal vorbei oder meldet Euch bei uns!

Rüstungskonzern Rheinmetall wirbt in der Mensa

Seit einigen Monaten fallen beim Besuch in den Mensen der TU Braunschweig Werbeanzeigen der Rüstungsfirma Rheinmetall an dem Bildschirmen auf. Die Werbung, die in regelmäßigen Abständen gezeigt wird, zielt darauf ab, Studierende zu einer Bewerbung bei deren Tochterfirma Pierburg zu motivieren. Die harmlose Aufmachung, die das Bild eines innovativen Unternehmens, bei dem man Mitglied werden kann, vermitteln soll, unterschlägt dabei das tatsächliche Tätigkeitsfeld des Konzerns. Rheinmetall ist einer der größten Waffenproduzenten Europas und liefert damit sein tödliches Material in die ganze Welt. Der Konzern unterläuft selbst die äußerst geringen Vorgaben der Bundesregierung zum Export von Waffen, die eine Ausfuhr in Kriegsgebiete unterbinden und damit mindeste moralische Standards für das Geschäft mit dem Töten vorsehen sollen. In der Folge ist der Konzern unter anderem in den Bürgerkrieg im Jemen, Menschenrechtsverletzungen in Aserbaidschan und das militärische Vorgehen der Türkei im syrischen Afrin verwickelt. Diese Geschäftspraktiken legen nahe, dass das Unternehmen jeglichen verantwortungsvollen Umgang mit dem sensiblen Geschäft von Rüstungsgütern vermissen lässt.

Eine Bewerbung und damit Legitimation eines Konzerns mit derart menschenverachtenden Geschäftspraktiken können und wollen wir als Allgemeine Studierendenvertretung der TU in unseren Mensen nicht akzeptieren. Wir wehren uns dagegen, dass Studierende unserer Universität unter dem Deckmantel einer verharmlosenden Werbung dazu verführt werden, an derartigen Handlungen mitzuwirken und somit indirekt zu Krieg und dem Töten von Menschen beizutragen. Die Universität ist unserer Ansicht nach ein Ort der Wissenschaft, die sich im Sinne des Gemeinwohls in den Dienst der Gesellschaft stellt. Der friedliche Nutzen wissenschaftlicher Errungenschaften bildet einen unverzichtbaren Bestandteil dieser gesellschaftlichen Funktion. Jeglicher Missbrauch von Forschung zu kriegerischen und menschenrechtsverletzenden Zwecken muss unterbunden werden, damit sie ihrer gesellschaftlichen Funktion gerecht werden kann. Dieser Grundsatz ist aus unserer Sicht mit der Geschäftspraxis eines Konzerns wie Rheinmetall unvereinbar.

Aus dem Grund fordern wir die für das Schalten dieser Werbeanzeigen verantwortliche Firma New City Media dazu auf, mit sofortiger Wirkung die Bewerbung des Rheinmetall-Konzerns einzustellen.

Die neuen Taschenkalender sind da!

Nach unseren Wandkalendern sind nun auch unsere Taschenkalender für das Wintersemester 2018/19 und Sommersemester 2019 eingetroffen. Neben der klassischen Funktion eines Taschenkalenders findet ihr in ihnen Wissenswertes über die Organe der Studierendenschaft, Ansprechpartner_innen und weiteres Hilfreiches für euren Studialltag. Wie immer natürlich ohne nervige Werbung und darüber hinaus selbstverständlich kostenlos – Greift zu!

Das Gauss Haus organisiert auch dieses Jahr wieder das Gauss Buddy Programm. Das Referat für Internationales findet das eine großartige Idee um mit internationalen Studierenden in Kontakt zu kommen und ihnen den Start an der TU Braunschweig zu erleichtern und hilft gerne bei der Suche nach Buddys:

Du interessierst dich für andere Länder, Kulturen und Sprachen?

Du hast aber keine Zeit ein Auslandssemester in dein Studium zu integrieren?

Du möchtest Studierende aus aller Welt kennenlernen und beim Studienstart helfen?

Werde Gauss-Buddy!

Du bist herzlichst eingeladen Teil des Gauss Buddy Programms zu werden! Dabei förderst du deine interkulturelle Kompetenz, deine Sprachkenntnisse und knüpfst neue internationale Kontakte. Weitere Informationen findest du hier

PM des Deutschen Studentenwerks

Wir als AStA finden diese Pressemittelung des DSW äußerst sinnvoll und lesenswert. Die Forderung, die geäußert wird, ist eine vernünftige Anpassung der Verhältnisse an die steigenden Studierendenzahlen. Als Studierende sind wir die direkt betroffene Personengruppe bei infrastrukturellen Schwachpunkten und sollten daher solche Positionierungen stützen:

Hochschulsozialpakt – Eine Milliarde für die Mensen der Studentenwerke

„Forderung: Gemeinsamer Bund-Länder-Hochschul-sozialpakt, ergänzend zu den Hochschulpakten. Eine Milliarde Euro für Ausbau und Sanierung der Mensakapazitäten in den kommenden Jahren. Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks: „Dem Ausbau der Studienplatzkapazitäten muss ein Ausbau der Mensakapazitäten folgen“

Das Deutsche Studentenwerk (DSW), der Verband der 58 Studenten- und Studierendenwerke in Deutschland, erneuert seine Forderung nach einer Milliarde Euro an staatlichen Zuschüssen im Rahmen eines gemeinsamen Bund-Länder-Hochschulsozialpakts für den Ausbau und die Sanierung der Mensa-Kapazitäten der Studenten- und Studierendenwerke.

Zur Eröffnung der diesjährigen DSW-Mensatagung, dem Jahrestreffen der Mensa-Expertinnen und -Experten beim Studierendenwerk Bonn, erklärte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Dem Ausbau der Studienplatzkapazitäten der vergangenen Jahre muss angesichts der kontinuierlich hohen Studierendenzahlen nun zwingend auch ein Ausbau der Mensakapazitäten folgen.“

Sowohl die zeitlichen und organisatorischen Anforderungen in den Bachelor- und Masterstudiengängen als auch die rechtlichen, technischen und organisatorischen Vorgaben für die Essensproduktion in der Hochschulgastronomie machten Investitionen in die Substanz und den Ausbau der rund 400 Studentenwerks-Mensen zwingend erforderlich, so Meyer auf der Heyde.

Für die kommenden Jahre beziffert das Deutsche Studentenwerk den Finanzbedarf für die wichtigsten Ausbau- und Sanierungsmaßnahmen auf rund eine Milliarde Euro. 400 Millionen Euro werden für Ausbau- und weitere 450 Millionen Euro für Sanierungsmaßnahmen der Mensen veranschlagt; für den Ausbau der Cafeterien werden 80 Millionen Euro und für deren Sanierung 70 Millionen Euro benötigt.

Die Mittel sollen für die Ertüchtigung von Kältetechnik und Lüftung, den dringend nötigen Austausch von energieintensiven Geräten sowie die Erweiterung der Räume und Bestuhlung eingesetzt werden.  Die hochschulgastronomischen Einrichtungen der Studenten- und Studierendenwerke sollen so langfristig als Versorgungs-, Kommuni-kations- und Lernorte für die Studierenden ausgebaut und erhalten werden.

Laut DSW betreiben die Studenten- und Studierendenwerke an Deutschlands Hochschulen 964 hochschulgastronomische Einrichtungen, darunter rund 400 Mensen sowie Cafeterien, Restaurants, Bistros und Kaffeebars mit insgesamt 236.420 Sitzplätzen. Die Studenten- und Studierendenwerke gehören zu den größten Gemeinschafts- bzw. Außerhaus-Verpflegern Deutschlands.

12.09.2018″

Veranstaltungshinweis: Mensa-Talk

Das Studiwerk veranstaltet eine interessante Möglichkeit, um in den Austausch zu treten. Wir finden das eine tolle Idee und weisen gerne darauf hin:

„Was erwartet ihr von eurer Mensa? Sagt uns eure Meinung im

Mensa-Talk

am Dienstag, 18. September von 11.00 bis 12.30 Uhr!

Der Mensa-Talk gibt euch die Möglichkeit, in kleiner, lockerer Runde euer Feedback direkt an die Betriebsleiterin weiterzugeben. Was gefällt euch? Was erwartet ihr Was können wir besser machen? Wir freuen uns auf euren Input!

Die Gesprächsrunde richtet sich an Studierende, Mitarbeiter*innen und Gäste, die hauptsächlich die Mensa 1 in Braunschweig besuchen.

Ihr möchtet dabei sein? Anmeldeinfos findet ihr im Bild oder auf unserer Homepage: http://www.stw-on.de/2018/bs-mensa-talk-in-der-mensa-1 “

Bericht vom Sommerlochfestival 2018

Das Sommerlochfestival ist ein queeres Event in und um Braunschweig, bei dem es sehr viele Veranstaltungen zu allen Themenbereichen gibt. Traditionell beginnt das Sommerlochfestival mit dem Hissen der Regenbogenflagge vor dem Rathaus und endet mit dem Christopher Street Day (CSD). Dieses Jahr war unsere Universitätspräsidentin, Frau Kaysser-Pyzalla, Schirmherrin vom diesjährigen Sommerlochfestival. Auch wir queere Referate unserer TU Braunschweig – darunter zählen das Schwulenreferat (HUBS – Homosexuellen Unigruppe Braunschweig), das Frauen- und Lesben*-Referat und die Frauen*bibliothek, haben am CSD teilgenommen. Die Festwochen haben wir wie die Stadt Braunschweig, ebenfalls mit dem Hissen der Regenboggenflagge auf dem Universitätsplatz begonnen – unter der Teilnahme unserer Präsidentin. Diese hing zwei Wochen lang und war ein eindeutiges Zeichen an unsere Studierenden, dass jeder herzlich willkommen ist, unabhängig seiner (sexuellen) Identität. Ebenso war dies ein Zeichen, dass an unserer TU kein Platz für Homo-, Trans*-, …-Phobie ist. Dies war ein wichtiges Zeichen, welches schon lange überfällig gewesen ist und wir begrüßen es sehr, dass uns die TU Braunschweig uns mit dieser Botschaft unterstützt.

Doch dass diese Aktion keine Selbstverständlichkeit ist, hat sich in dem langen Prozess von der Idee bis zur Realisierung gezeigt. Von dem Schreiben eines Brief mit unserem Vorschlag an die Präsidentin, bis zum Hissen der Flagge, vergingen einige Wochen. Einige Formalitäten mussten geklärt werden, was durch die gute Zusammenarbeit der Referate aber gut gelang. Am Ende konnte dadurch, und durch die Unterstützung durch die Universität, unsere Herzensangelegenheit realisiert werden. Doch nicht nur mit dem Brief an die Präsidentin haben wir uns zusammengetan, auch für die Planung unserer Teilnahme am Christopher Street Day 2018 in Braunschweig. In den vorangegangenen Meetings haben wir uns darauf geeinigt, dass sich die HUBS um den Wagen für den Demonstrationszug kümmern wird. Die Frauen*bibliothek in Zusammenarbeit mit dem Frauen- und Lesben*-Referat, inkl. Unterstützung des AStA-Vorstandes, haben sich um den Stand auf dem Straßenfest gekümmert.

Für den LKW hat die HUBS sich das Motto „bunt. süß. selbstbewusst.“ herausgesucht und entsprechende Banner designend. Dort wurden alle Logos (HUBS, Frauen- und Lesben*-Referat, Frauen*bibliothek und AStA) mit angeführt. Passend dazu haben wir Postkarten erstellt, die wir während des Umzuges verteilt und am Stand ausgelegt haben. Außerdem wurde unser LKW mit einer Luftballonkette geschmückt, damit er nicht ganz so trist aussieht. Zu Beginn des Demonstrationszuges war der Wagen relativ leer, doch schon bald hüpften die ersten von der Straße hinein, um mit uns Sichtbarkeit und Stolz zu zeigen. Der LKW war ein voller Erfolg und war zum Ende der Parade schon fast überfüllt. Ein großes Dankeschön geht dabei an unseren LKW-Fahrer Kalli, ohne ihn wären viele Dinge nicht möglich gewesen. Leider hat es zum Ende der Parade derart geregnet, dass kein schöner Ausklang mehr möglich war. Nächstes Jahr sollte erneut ein LKW an dem Demonstrationszug teilnehmen: Warum nicht offiziell einer seitens der Universität?!

Die Präsentation unserer Referate beim Stand auf dem Fest vor dem Schloss wurde sehr gut angenommen. Dafür haben alle queere Referate Informationsmaterial zur Verfügung gestellt, welches dort ausgelegt und verteilt wurde. Ebenso haben wir CSD-passende Kugelschreiber gekauft, die auf die queeren Referate an unserer Universität aufmerksam machen sollen. Leider ist der Stand dem heftigen Regen am Ende der Parade zum Opfer gefallen, sodass dieser bei dem anschließenden Fest leider nicht mehr in seiner vollen Pracht erstrahlen konnte.

Auch wenn durch den Regen die Stimmung vielleicht etwas gedämpft wurde, war unser Einsatz am diesjährigen Christopher Street Day ein Zeichen von guter Zusammenarbeit und sichtbarer Präsenz. Das Frauen- und Lesben*-Referat, die Frauen*bibliothek und die Homosexuellen Unigruppe Braunschweig sind gut in der queeren Szene von Braunschweig vernetzt und dienen für Euch immer als studentische Ansprechpartner*innen. Meldet Euch!

Wir sind süß. Wir sind bunt. Wir sind selbstbewusst! Wir sind die queeren Referate der TU Braunschweig!

Jetzt auf das Carolo Wilhelmina Stipendium bewerben!

„Die Carolo-Wilhemina-Stiftung vergibt aus den Erträgen Ihres Stiftungskapitals jährlich die Carolo-Wilhelmina-Stipendien zur Förderung von Studierenden der TU Braunschweig, deren Studienvorhaben durch eine unsichere Finanzierung bedroht ist oder deren Studium aus rein finanziellen Gründen vor einem Abbruch steht.“ Am 15.09. endet die Antragsfrist zum Carolo Wilhelmina Stipendium. Beachtet: Bis dahin müssen alle Dokumente vorliegen und ihr an einer Studienfinanzierungsberatung teilgenommen haben.

Informiert euch unter: https://www.tu-braunschweig.de/wirueberuns/partner/fundraising/carolo-wilhelmina-stiftung/stipendien

Dort findet ihr auch eine praktische Checkliste.

 

Neue Videoreihe: Tipps für Erstis

Welche Campus-Standorte gibt es an der Technischen Universität Braunschweig? Wie finde ich in der Löwenstadt am besten eine Wohnung? Wie funktioniert die TUcard? Und wo sind die besten Lernplätze? Fragen über Fragen, auf die neue Studierende Antworten haben möchten.Hierzu gibt es einen neue Videoreieh auf der Webseite der TU Braunschweig: https://magazin.tu-braunschweig.de/m-post/video-reihe-tipps-fuer-erstsemester/