Exkursion Klärwerk Steinhof

Wo kommt eigentlich unser Abwasser hin?

Jeden Tag benutzen wir die Toilettenspülung und waschen unser Geschirr ab. Es wird geduscht und Wäsche gewaschen. Aber wo geht das ganze Wasser hin, wenn es abfließt? Wie muss das Wasser behandelt werden, bevor es wieder in die Natur darf?

Das Braunschweiger Kanalsystem führt in das Klärwerk Steinhof. Pro Sekunde kommen dort ca. 700 Liter Abwasser zur Reinigung an. Durch die Erzeugung von Faulgas und ein eigenes Blockheizkraftwerk ist das Klärwerk in der Lage, den Eigenbedarf an Strom und Wärme zu decken.

Am 15. Januar 2019 um 14:00 Uhr hast du die Möglichkeit, das Klärwerk einmal von innen zu sehen. Bei der Besichtigung werden alle Prozesse vorgestellt und erklärt. Treffpunkt ist am Klärwerk. Melde dich jetzt an unter:

asta-oekologiereferat@tu-braunschweig.de

3. Veranstaltung unserer Seminarreihe: MIT- Denken, Machen, Gestalten

Diesmal richtet es sich auch an erfahrenere Studivertreter*innen, die insbesondere mit Lehre oder Akkreditierung zu tun haben. Wir konnten nämlich Anika Düring und Susanne Sandau von der Projektgruppe Lehre und Medienbildung gewinnen, die mit uns ihr Wissen zu Guter Lehre und wie sie umgesetzt werden kann, teilen. Besonders Vertrer*innen in KSW/SQK oder StuKo können hier profitieren. Außerdem möchten wir euch das Seminar dringend ans Herz legen, wenn in eurem Studiengang demnächst eine Akkreditierung ansteht.

Was ist eigentlich Gute Lehre? Bedingungen einer erfolgreichen Lehrvermittlung

Gute Lehre wird von vielen Faktoren beeinflusst. Sie hängt nicht nur von fachlichen Inhalten ab, sondern z.B. auch von der Interaktion zwischen Lernenden und Lehrenden, den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten oder Vorgaben zur Akkreditierung von Studiengängen. In diesem Seminar wird ein Austausch dazu stattfinden, was gute Lehre ausmacht und welche Möglichkeiten zur Mitgestaltung der Lehrqualität Studierende haben.

Mi: 21.11.18 um 16:45 – 18:15 Uhr
Hagenring 30 (Chemiezentrum) Seminarraum: HR 30/023f

 

Neue AStA Notizen Ausgabe #3 ist da!

Die dritte Ausgabe unserer AStA Notizen im Zeitungsformat ist nun da!
Inhalt:
– Gedenkakt zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht
– Vollversammlung der Fakultät 6 – Ein Bericht
– Get to Know: Die Rechtsberatung
– Welt-Aids-Tag am 1. Dezember
– Erneute Demo gegen das geplante Niedersächsische Polizeigesetz (NPOG)
– Der Campus-Bahn-Workshop
– Get to know: Das Antirassismusreferat
– Spieleabend mit dem Frauen_Lesbenreferat
– Termine

Ihr könnt sie euch für das echte „Zeitungsfeeling“ hier im AStA abholen, oder über folgende Links erreichen:
Downloaden und online lesen (.pdf-Format)

Hier kommt ihr zu allen Ausgabe der AStA Notizen: Alle Ausgaben
Viel Spaß beim Lesen!

Statement zum BAföG Eckpunktepapier der Bunderegierung

Das Bundesministerium, unter der Leitung der CDU Politikerin Anja Karliczek, will laut eines Eckpunktepapiers, welches der Funke Mediengruppe vorliegt, eine BAföG-Änderung einbringen.

Eckpunktepapier der Bundesregierung (Zitat aus der Braunschweiger Zeitung vom 13.11.2018)

„1. Der Wohnzuschlag soll üppiger ausfallen. „Die Wohnkosten steigen, gerade in Hochschulstädten“, heißt es im Eckpunktepapier. Deshalb soll der Wohnzuschlag für Bafög-Bezieher, die nicht bei ihren Eltern wohnen, um 30 Prozent von derzeit 250 Euro auf 325 Euro angehoben werden.

2. Der Bafög-Förderungshöchstsatz soll um mehr als 15 Prozent von derzeit 735 Euro auf künftig rund 850 Euro monatlich steigen. Auch die individuellen Bedarfssätze sollen in zwei Schritten bis 2020 um insgesamt sieben Prozent angehoben werden.

3. Der dritte Bereich betrifft die Berechnung des Bafögs: Die gute wirtschaftliche Entwicklung und steigende Einkommen haben einerseits dazu geführt, dass viele Familien ihren Kindern eine gute Ausbildung aus eigenen Mitteln ermöglichen können. „Gleichzeitig steigen aber auch die Kosten und belasten insbesondere die Familien, die bisher knapp über den Anspruchsgrenzen liegen“, heißt es in dem Papier. Diese Familien sollen entlastet werden: Dazu werden die Einkommensfreibeträge um insgesamt neun Prozent angehoben.

4. Wer in Ausbildung ist, soll in Zukunft auf private Rücklagen zurückgreifen können, ohne dass dies auf den Bafög-Satz angerechnet wird. Dafür wird der Freibetrag für eigenes Vermögen von Auszubildenden im Jahr 2020 von derzeit 7500 Euro auf künftig 8200 Euro angehoben. Auch die zusätzlichen Vermögensfreibeträge für Auszubildende mit Unterhaltspflichten, etwa gegenüber Ehegatten, Lebenspartnern oder Kindern, werden von derzeit jeweils 2100 Euro auf 2300 Euro angehoben.

5. Schließlich soll die Bafög-Reform dazu führen, dass Studierende keine Angst vor lebenslanger Verschuldung haben müssen: Wer etwa den Darlehensanteil seines Bafögs trotz nachweisbaren Bemühens wegen seiner schlechten wirtschaftlichen Lage nicht innerhalb von 20 Jahren tilgen kann, dem soll in Zukunft die Restschuld erlassen werden. Gleichzeitig wird allerdings die monatliche Regelrate zur Rückzahlung des Bafög-Darlehens von bislang 105 Euro auf 130 Euro angehoben.“

(Braunschweiger Zeitung: Bafög und Wohnzuschlag: Studenten bekommen mehr Geld, https://www.braunschweiger-zeitung.de/politik/article215783349/Bafoeg-und-Wohnzuschlag-Studenten-bekommen-mehr-Geld.html, 13.11.2018)

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Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat hierzu bereits heute (13.11.2018) eine Stellungnahme herausgegeben.

Stellungnahme des DSW

BAföG-Erhöhung ein erster Schritt, zu versprochener Trendumkehr ist mehr notwendig!

Deutsches Studentenwerk (DSW) begrüßt Eckpunkte der Bundesregierung, drängt aber auf raschere Umsetzung zum Sommersemester 2019 sowie Verstetigung der BAföG-Anhebungen. Eckpunktepapier des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Erhöhung muss rascher kommen, bereits zum Sommersemester 2019“. Meyer auf der Heyde: „Grobe Richtung stimmt, aber es ist unklar, ob die Erhöhung ausreichen wird“

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt grundsätzlich die Eckpunkte der Bundesregierung für eine BAföG-Erhöhung, fordert aber eine Umsetzung bereits zum Sommersemester 2019. „Die grobe Richtung stimmt, aber das muss alles schneller kommen, und ob die Erhöhung der Bedarfssätze und Elternfreibeträge tatsächlich ausreichen wird, wird sich zeigen“, erklärt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde.

Gemäß einem Eckpunktepapier des von Anja Karliczek (CDU) geführten Bundesministeriums für Bildung und Forschung, auf welches Papier sich zahlreiche Medien beziehen, soll auf mehreren Ebenen angesetzt werden: Die Fördersätze und Elternfreibeträge sollen in zwei Schritten angehoben werden, ebenso der Wohnzuschlag; außerdem dürfen Studierende mehr Vermögen besitzen, das nicht aufs BAföG angerechnet wird.

„Das sind wichtige erste Schritte auf dem Weg zu der im Koalitionsvertrag definierten Trendumkehr, dass wieder mehr Studierende BAföG erhalten sollen“, kommentiert Meyer auf der Heyde. „Nur erschließt sich nicht, warum das in mehreren Schritten bis 2020 umgesetzt werden soll. Besser wäre es, diese BAföG-Erhöhung so rasch wie möglich umzusetzen, zum Sommersemester 2019 – dann kann danach falls erforderlich noch einmal nachgesteuert beziehungsweise draufgelegt werden. Und eine regelmäßige, automatisierte BAföG-Erhöhung ist besser, als viele Jahre der Stagnation, die dann mit einem erneuten ‚großen Wurf‘ wieder kompensiert werden sollen.“

Meyer auf der Heyde weiter: „Derzeit sind nur 1,6 Millionen der 2,85 Millionen Studierenden dem Grunde nach antragsberechtigt. Wer eine echte Trendumkehr will, der muss die Studienrealität berücksichtigen. Für den Großteil der Studierenden reicht die Förderungshöchstdauer, gekoppelt an die Regelstudienzeit, nicht aus. Wie es der Wissenschaftsrat bei der künftigen Finanzierung von Studienplätzen fordert, sollte auch hier die Regelstudienzeit zuzüglich mindestens einem Semester gelten.“

Die geplante Erhöhung des BAföG-Wohnzuschlags von derzeit 250 auf 325 Euro im Monat sieht Meyer auf der Heyde verhalten: „Das wird die Vermieterinnen und Vermieter freuen, aber damit wird kein zusätzlicher, bezahlbarer Wohnraum für Studierende geschaffen. Die Bundesregierung muss beides tun: das BAföG erhöhen – und endlich gemeinsam mit den Ländern in die Förderung von Wohnheimplätzen für Studierende einsteigen.“

13.11.2018

(Deutsches Studentenwerk: BAföG-Erhöhung ein erster Schritt, zu versprochener Trendumkehr ist mehr notwendig!,https://www.studentenwerke.de/de/content/baf%C3%B6g-erh%C3%B6hung-ein-erster-schritt-zu,13.11.2018)

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Wir als AStA der TU Braunschweig kommentieren dieses Eckpunktepapier der Bundesregierung wie folgt:

Stellungnahme des AStA der TU Braunschweig

Das Konzept des „Lebenslangen Lernens“ und die kapitalistische Verwertungslogik
Ein Studium soll mehr als eine konditionierte Vorbereitung der Studierenden für die Arbeitswelt sein. Ein an die Regelstudienzeit gekoppeltes BAföG steht diesem meist im Weg. Wer sich beispielsweise hochschulpolitisch oder gesellschaftlich engagieren möchte, verlängert dadurch in der Regel das Studium, was unter diesen Bedingungen den meisten Studierenden nicht ermöglicht ist. Die Beteiligung an den gesellschaftlichen Strukturen wird hierdurch Luxus. Darüber hinaus gibt es diverse andere studienverlängernde Gründe (Auslandssemester, Nebenjobs, etc.). Gerade die Nebenjobs/ Nebeneinkünfte dienten in der Vergangenheit nicht der Finanzierung zusätzlicher Annehmlichkeiten, sondern des Ausgleichs der gestiegenen Lohnnebenkosten. Dies steht ebenfalls oft konträr zu einem gesellschaftlichen oder hochschulpolitischem Engagement.

Eine Erhöhung der Wohnraumpauschale muss mit einer Schaffung von bezahlbarem Wohnraum einhergehen
Die geplante Erhöhung der Wohnkostenpauschale auf 325 Euro reicht in Braunschweig grade so für die durchschnittliche Miete, die Studierende ausgeben müssen, aus. Diese betrug für das Jahr 2016 323 Euro. Inzwischen dürften die Mietkosten schon höher liegen und eine Steigerung bis zum Inkrafttreten der Änderungen ist ebenfalls zu erwarten. In vielen anderen Städten reicht die Pauschale zudem bei weitem nicht.
Weiterhin kann die Erhöhung der Pauschale nur als Symptombekämpfung gesehen werden, wenn der Bund und die Länder nicht zielgerichtet an der Schaffung von bezahlbarerem Wohnraum für Studierende, beispielsweise durch die Bezuschussung und den Ausbau von Studierendenwohnheimen und Sozialwohnungen, arbeiten. Ziel muss es sein die explodierenden Mieten in den Griff zu bekommen und nicht Geld aus dem Staatshaushalt zusammenzukratzen welches an anderer Stelle fehlen wird, um diese zu bezahlen.

Was passiert nach 2020?
Wir schließen uns in diesem Punkt der Stellungnahme des DSW an. Eine Novellierung ist wichtig und richtig, nur sollte dies ein dauerhafter Prozess sein und nicht ein sprunghaftes Reagieren. Des Weiteren sollte dies schnellstmöglich passieren. Wünschenswert wäre an dieser Stelle eine vorausschauende Anpassung in Kombination mit einer dauerhaften Begleitung.

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Der hierzu passende Tagesschau Beitrag:
Tagesschau Beitrag: „Bericht über Reformpapier: Deutliche Erhöhungen beim Bafög geplant“, https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-470773.html, 13.11.2018

 

Gedenkakt zum 80. Jahrestag der Reichspogrom­nacht

Würdige Momentaufnahme der Stolperschwelle nach der Gedenkveranstaltung

Am heutigen Tag jährt sich die Reichspogromnacht zum 80. Mal. Anlässlich dieses traurigen Ereignisses hielten wir einen Gedenkakt an der Stolperschwelle vor dem Altgebäude ab. Anwesend waren auch die Präsidentin und insgesamt circa 130 Mitglieder der Hochschule aus den unterschiedlichen Statusgruppen der Universität. Studierende, Lehrende und Mitarbeitende gedachten zusammen den Opfern des Nationalsozialismus und hielten gemeinsam fest, dass sich auch im Alltag gegen die derzeitige Tendenzen der Gesellschaft positioniert werden muss. Im Namen aller Studierenden legten wir einen Kranz mit der Aufschrift: „In Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – Die Studierendenschaft der TU Braunschweig“.

Unsere Rede

Sehr geehrtes Präsidium, sehr geehrte Lehrende und Mitarbeitende, liebe Kommilitonin­nen und Kommilitonen, liebe Anwesende,
Heute am 9. November 2018 jährt sich die Reichspogromnacht zum achtzigsten Mal. Heute vor 80 Jahren fand das einen vorläufigen Höhepunkt, was schließlich in den Konzentrationslagern endete. Gerade dieser heutige Tag steht daher symbolisch für den Startschuss der systematischen Vernichtung. Bei solch einer langen Zeit besteht die Gefahr, dass diese grauenhaften Taten und vor allem der Beginn aus dem kollektiven Gedächtnis verblassen.
Diese im Jahr 2014 eingelassene Stolperschwelle trägt die Inschrift: „In Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus an unserer Hochschule – diskriminiert, entlassen, vertrieben, verfolgt, ermordet“, denn auch über 50 Angehörige der damaligen Technischen Hochschule fielen der Terrorherrschaft des Nationalsozialismus zum Opfer.
Exemplarisch seien an dieser Stelle drei Menschen genannt:
Gustav Schmidt, Studierender an der Technischen Hochschule und Vorsitzender der sozialistischen Studierendengruppe, beispielsweise, wurde nach seiner Prüfung für den Volksschuldienst aufgrund seiner politischen Überzeugung und der Weigerung, in die SA einzutreten, nicht in den Schuldienst übernommen. Im Juni 1933 wurde Schmidt schließlich mit 400 anderen Personen im AOK-Gebäude unweit von hier eingesperrt und gefoltert. Am 4. Juli folgte die Deportation in das ehemalige Gewerkschaftsheim Pappelhof bei Rieseberg, dort wurde er von der SS ermordet.
Aus politischen Gründen wurde auch Ilse Rüder, Assistentin an der Nahrungsmittel­untersuchungsstelle der TH, 1933 aus dem Staatsdienst entlassen. 1908 war sie die erste Pharmaziestudentin und 1913 die erste Frau in einer Assistentinnenposition an der TH. Bereits vor ihrer Entlassung hatte sie mit Ressentiments zu kämpfen. In den Jahren nach ihrer Entlassung versuchte sie anderweitig ihren Lebensunterhalt zu verdienen, dies scheiterte. Am 24. August 1936 starb Ilse Rüder – aufgrund von Verzweiflung nimmt sie sich vermutlich sich das Leben.
Michael Wolfson, Lektor für russische Sprache an der TH Braunschweig, wurde ebenfalls im Juni 1933 aufgrund seines jüdischen Glaubens entlassen. Grundlage hierbei bildete das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums. Immer wieder wurden er und seine Familie daraufhin von der Gestapo drangsaliert und aufgefordert das Land zu verlassen. Mittellos wurden sie 1943 geschieden und Wolfson, nach der zwangsweisen Unterbringung im „Judenhaus“ Hagenbrücke, nach Auschwitz deportiert, wo er am 24. August 1943 ermordet wurde.
Nicht erst durch die Reichspogromnacht im November 1938 begann der nationalsozialisti­sche Terror, nein, er begann mit der systematischen Ausgrenzung und Denunziation von Menschen, die nicht in das politische Weltbild der Hetzenden passten.
Die Technische Universität Braunschweig bekennt sich zu dieser Geschichte und arbeitet seit geraumer Zeit die Zeit nationalsozialistischer Verfolgung an der Hochschule wissen­schaftlich auf, heißt es nach der Niederlegung der Stolperschwelle 2014 im Magazin der TU.
Wir alle sind Mitglieder dieser Hochschule, wir alle sollten durch eine lebendige Erinne­rungskultur und unser Handeln im Alltag diesem Verblassen entgegentreten.
Denn erneut kann mit Angst und Ausgrenzung Politik betrieben werden, erneut werden Lehrende öffentlich, zum Beispiel über eine Internetplattform, angeprangert, erneut wird ihre Entlassung gefordert, weil sie nicht in das politische Weltbild der Hetzenden passen,
erneut folgen – getrieben von solchen verbalen Angriffen – nicht selten Taten. Es obliegt uns sich diesem entgegenzustellen.
In einer Erklärung des Präsidiums und des Senates aus dem Jahr 2010 heißt es: „Die Be­troffenen erreicht diese Erklärung nicht mehr. Sie soll dennoch einen Beitrag leisten, ihr Andenken zu wahren und ihren wissenschaftlichen Leistungen die Würdigung zukommen zu lassen, die man ihnen zu Unrecht aberkannte“ – wir sagen mehr noch:
Lasst uns alle gemeinsam an die schrecklichen Folgen dieser Terrorherrschaft erinnern und vor allem im Alltag den Anfängen wehren.

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Auch die Technische Universität Braunschweig verfasste einen lesenswerten Beitrag im TU-Online-Magazin: https://magazin.tu-braunschweig.de/m-post/die-erinnerung-wach-halten/

Spieleabend mit dem FrauenLesbenReferat

Wir laden euch ein zum ersten Spieleabend mit dem FrauenLesbenReferat im neuen Semester, am 21.11.2018 um 19 Uhr.
Die Referentinnen werden (privat) eine schöne Auswahl an Brett-, Gesellschafts- und Strategiespielen mitbringen, außerdem ist eine Playstation2 mit einigen Spielen vorhanden.
Kommt vorbei, bringt weitere Spiele und eure Freundinnen mit(und lernt neue kennen)!
Der Spieleabend findet (aus Platz- und Bequemlichkeitsgründen) in der Frauenbibliothek statt.
Die Veranstaltung richtet sich an alle cis und trans Frauen, Lesben, Intersexuellen und Nichtbinären.

Meldestelle für von Rassismus Betroffene

Im Sommersemester 2018 haben wir an der TU in Kooperation mit dem Referat für internationale Studierende eine Anlaufstelle für Menschen ins Leben gerufen, die von Rassismus betroffen sind. Ob ihr Unterstützung oder nur ein offenes Ohr benötigt: Ihr seid nicht allein!

Euer AntiRa-Referat

2. Seminar der Reihe MIT – Denken, Machen, Gestalten

Mi: 7.11.18 um 16:45-18.15 Uhr

im Hagenring 30, Hr 30/023f (Chemiezentrum)

Warum eigentlich Verfasste Studierendenschaft?

Eine Einführung in unsere demokratische Selbstverwaltung

Warum gibt es überhaupt eine selbstverwaltete Verfasste Studierendenschaft und warum ist das gut so?

Im Rahmen der Veranstaltung wird dies gemeinsam ergründet und neben den theoretischen Grundlagen gleichzeitig die Strukturen der Universität beleuchtet, um zu verstehen, wie sie in der Praxis anzuwenden sind.

Einladung zum „Wohnen für Hilfe plus“-Info-Café

Ihr habt Interesse an dem Projekt und wollt euch da ein bisschen informieren? Kommt das Ganze vielleicht auch für euch in Betracht? Oder ihr kennt ältere Menschen, die vielleicht Hilfe im Alltag brauchen und gleichzeitig mehr Wohnraum besitzen, als sie benötigen? Dann schaut doch einfach mal vorbei beim offiziellen Infotermin dazu. Dort wird in lockerer Atmosphäre das Projekt vorgestellt und es gibt die Möglichkeit, ein Teil davon zu werden.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Studentenwerk OstNiedersachsen in Kooperation mit der Ambulante Betreuung in Braunschweig, der Stadt Braunschweig und unterstützt von der Landessparkasse Braunschweig. Hier die Einladung für das Café.

Datum: 14. November 2018
Zeit: 15.00 – 17.00 Uhr
Ort: Braunschweigische Landessparkasse, Ottmerbau (Alter Bahnhof), Friedrich-Wilhelm-Platz, 38100 Braunschweig

Was ist denn überhaupt dieses „Wohnen für Hilfe plus“? 
„Immer mehr Studierende sind auf der Suche nach preisgünstigem Wohnraum. Gleichzeitig gibt es bei Senioren oder jungen Familien häufig leerstehende
Zimmer oder Wohnungen. Das Projekt „Wohnen für Hilfe plus“ greift diese Aspekte auf und stiftet Wohnpartnerschaften – zwischen Senioren oder Familien, die freien Wohnraum haben und sich Unterstützung wünschen, auf der einen Seite und Studierenden, die günstig wohnen möchten und bereit sind, dafür Hilfe zu leisten, auf der anderen Seite. Im Gegenzug für eine preisgünstige Wohnung erbringen die Studierenden vereinbarte Hilfsleistungen. Dabei kann es sich um Einkaufen oder Kochen handeln, aber auch um Gartenarbeit, Fahrten zum Arzt, Spaziergänge, Schreiben von Briefen, Vorlesen aus der Zeitung etc. Pflegerische Tätigkeiten sind ausdrücklich ausgeschlossen.“

Als Faustregel gilt dabei: Pro Stunde Hilfe im Monat wird die Miete für einen Quadratmeter Wohnfläche erlassen.

Weiterführende Informationen: Wohnen für Hilfe plus

Gedenkakt zur Erinnerung an die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung an der Technischen Hochschule Braunschweig

Am 9. November jähren sich die furchtbaren Ereignisse der Reichspogromnacht zum 80. Mal. Diese Zuspitzung des nationalsozialistischen Terrors fand auch in Braunschweig und spezifisch an der Technischen Hochschule statt und forderte viele Opfer. Nicht erst an diesem Datum begannen Diskriminierung und Ausgrenzung, welche in Verfolgung und Tod endeten.

Seit 2014 gedenkt eine Stolperschwelle direkt vor der Treppe des Altgebäudes den zahlreichen Betroffenen an der damaligen Technischen Hochschule. Die Opfer kamen aus der Studierendenschaft, genauso wie aus den Reihen der Lehrenden und Angestellten. Um diesen Menschen, die ihr Leben ließen, würdig zu erinnern, möchten wir zu einer Gedenkveranstaltung am 9. November 2018 einladen.
Diese soll um 10 Uhr an der Stolperschwelle stattfinden und mit gedenkenden Worten und einer Kranzniederlegung die Erinnerung an die Opfer hochhalten.

Wir sehen uns dabei als Vertretung der Studierendenschaft verpflichtet, dass niemals jemand vergessen wird. Umso wünschenswerter wäre eine große Teilnahme der verschiedenen Strukturen unserer Hochschule, auch die Präsidentin wird anwesend sein.
Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele an dieser Gedenkzeremonie teilnehmen, selbstverständlich können auch Blumen und Kränze mitgebracht werden.