SoSe 2016

Das Referat arbeitet zu den regionalen und überregio­nalen Themen Atommüll, Strahlung und Risiken von Atomkraft. Die Stadt Braun­schweig liegt inmitten der Brennpunkte Asse, Konrad und Eckert & Ziegler. Zur Zeit sind folgende Schwerpunkte auf der Agenda:

Eckert & Ziegler, Braunschweig
Die Firma Eckert & Ziegler will die Verarbeitung von Atommüll im Braunschweiger Stadtgebiet massiv aus­ bauen. Dazu ist eine riesige neue Halle geplant. Das Anti-Atom-Referat unterstützt die Bürger­initiative Strahlen­
schutz dabei, den Ausbau zu verhindern.

Schacht KONRAD, Salzgitter
Nach wie vor soll entgegen von Protesten und fundierter Kritik im Schacht KONRAD Atommüll eingelagert wer­ den. Das Referat setzt sich dafür ein, dies zu verhindern, und unterstützt die Arbeitsgemein­schaft Schacht
KONRAD im Widerstand.

ASSE II, Kreis Wolfenbüttel
Das Anti-Atom-Referat setzt sich weiterhin engagiert für die Bergung des illegal in der Asse eingelagerten Atom­ mülls ein. Trotz neuer Ge­setze, die auf Bundesebene verabschiedet wurden, passiert nichts, was ernst gemeinte Absichten faktisch bestätigen würde. Zur Zeit be­steht der Eindruck, die Bergung würde „ausgesessen“ bis es zu spät ist. Das Referat setzt sich dafür ein, die Bergung zu beschleunigen.Darüber hinaus fördert das Anti-Atom-Referat das Wechseln zu Anbietern von Strom aus erneuerbaren Energien. Umweltverbände empfehlen z.B. vier Anbieter: Naturstrom, EWS Schönau, Greenpeace Energy und Licht­blick.

Aktion im Sommersemester 2016
Von Januar bis April hat das Referat aktiv mit Initiativen aus der Region an der Gestaltung und Vorbereitung der „Anti-Atom-Frühstücksmeile“ mitge­wirkt.
Auf der Industriestraße Nord bei Schacht KONRAD haben 1000 TeilnehmerInnen ihren Protest mit einem gemeinsamen Frühstück zum Ausdruck gebracht.
Die Frühstücksmeile war sowohl ein Gedenken an die Atom-Katastrophen von Tschernobyl (26.4.) und Fukushima (11.3.) als auch eine Demonstration gegen die vier Atommüll-Brennpunkte in der Re­gion Weltatomerbe Braunschweiger Land: Schacht KONRAD, Eckert & Ziegler, ASSE II und Morsleben. Nachdrücklich wurde auch das endgültige Ende der Atomkraft gefordert.

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