Pressemitteilung zu VG Wort und KMK

In einem Pilotprojekt der Universität Osnabrück im Wintersemester 2014/15 gaben 62% aller befragten Studierenden an, dass die Zahl der zur Verfügung gestellten Literatur abgenommen hat. Ähnlich fatale Folgen sind auch in Braunschweig zu befürchten.
„Die Unterzeichnung des Rahmenvertrags ist abzulehnen“, sagt Stefan Czybik vom AStA der TU Braunschweig. „Durch die geplante Einzelerfassung kommt auf die Lehrenden ein erheblicher Mehraufwand zu, welcher nicht im Verhältnis steht“. Auch deswegen hat sich nicht nur der AStA der TU Braunschweig, sondern auch die LandesAstenKonferenz Niedersachsen als Zusammenschluss der niedersächsischen Studierendenvertretungen dazu entschieden, die Entscheidung der LHK zu
unterstützen. „Wir als Studierendenvertretung in Braunschweig fordern gemeinsam mit der TU, dass die VG Wort und die KMK an den Verhandlungstisch zurückkehren um einen praktikablen und vertretbaren (Rahmen)vertrag auszuhandeln“, bekräftigt Petra Wiesinger vom AStA der TU Braunschweig. „Es ist nicht in Ordnung, dass dieser Streit auf dem Rücken der Studierenden und der Lehrenden ausgetragen wird. Es muss eine Lösung geben, bei der die Studienqualität im Vordergrund steht.“

Weitere Informationen:

http://www.lak-niedersachsen.de/2016/10/studieren-wie-in-den-90ern-wir-sehen-uns-am-kopierer/

Presseerklärung zum Download (pdf)