Solidarisches Wohnen in Braunschweig

Mit Anfang des Jahres 2018 beginnt in Braunschweig mit „Wohnen für Hilfe Plus“ ein Projekt zur Zusammenführung von studentischen Interessen mit denen von Senior_innen in Braunschweig und der Region, welches wir als Allgemeiner Studierendenausschuss der TU Braunschweig (AStA) absolut begrüßen. Das Studentenwerk Ostniedersachsen greift damit eine Idee auf, die in anderen Städten bereits etabliert ist und hilft, die Wohnraumsituation für Studierende zu entspannen. Es werden Verträge zwischen Senior_innen und Studierenden geschlossen, die beinhalten, dass die Studierenden im Alltag Aufgaben übernehmen und Hilfeleistungen erbringen, im Gegenzug erhalten sie vergünstigten Wohnraum. Als Faustregel gilt: Pro Stunde Hilfe im Monat wird die Miete für einen
Quadratmeter Wohnfläche erlassen. Auf diese Weise wird sonst ungenutzter Wohnraum erschlossen und sinnvoll genutzt und zugleich wird Menschen bei den Hürden des alltäglichen Lebens geholfen. Auch Familien mit Kindern oder alleinerziehende Eltern
können freie Räumlichkeiten anbieten und so Unterstützung in der
Betreuung erhalten. Marc Jäger, AStA-Vorstand dazu: „Wir sind bester Dinge, dass dieses Projekt von der Seite der Studierenden angenommen wird und damit hilft, die Wohnraumproblematik für viele Studis auf angenehme und solidarische Art zu lösen. Nun muss es unser Ziel sein, möglichst viele Senor_innen und Familien anzusprechen, die sich genauso vorstellen können, an diesem
wunderbaren Projekt teilzunehmen.“
 
Ein solidarisches Miteinander ist ein wichtiger Aspekt, um gemeinsam den
Wohnungsmarkt in Braunschweig zu entspannen. Der AStA der TU hofft daher
auf eine rege Beteiligung und wird versuchen, dass Projekt weiter
bekannt zu machen, um einen Teil zum Erolg beizutragen.
Weitere Informationen gibt es beim Studiwerk auf www.wfhplus.de oder auf
Anfrage unter den Kondaktdaten des AStA.
Pressespiegel:
RegionalBraunschweig