Zine- Workshops zum Thema Körper & Geschlecht am 05.02., 13.02. und 05.03.

Eine Veranstaltung aus der Reihe „Why is this still a thing?“ anlässlich des Frauen*kampftages 2019.
Veranstaltungsdatum & -ort: Am 05.02. und 05.03. von 14:00-17:00 Uhr, und am 13.02. von 16:00-19:00 Uhr, jeweils in der Frauenbibliothek im Grotrian (Zimmerstraße 24 c/d)

Anders als bei Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen bietet dieser Workshop in gemütlicher Atmosphäre Raum, um sich intensiv und persönlich zu dem großen Themenbereich „Körper und Geschlecht“ auszutauschen und sich mit Hilfe verschiedener Medien und Materialien kreativ auszutoben und auseinanderzusetzen, indem wir „Zines“ basteln.

Zines sind selbst-produzierte, nicht-kommerzielle Veröffentlichungen – quasi Mini-Magazine – , die
anschließend vervielfältigt und öffentlich ausgelegt werden, sodass sie sich andere Menschen mit
zum Baden oder zum Schmökern mit Kaffee an einem Sonntagnachmittag nehmen können.
Der Kreativität und Individualität sind dabei kaum Grenzen gesetzt, denn es kann mit unterschiedlichsten Papierformaten und Materialien gearbeitet werden, sodass eine Kombination
aus Text und Bild zu einem Themenbereich entsteht. Es können Collagen erstellt und kommentiert,
Gedichte und Geschichten verfasst, Fragen formuliert, Songtexte eingebunden und Comics erstellt
oder auch unsortierte Gedanken aneinandergereiht werden, usw. Eigene zeichnerische oder sprachliche Kompetenzen sind nicht erforderlich.

Die Geschichte von Zine-Kultur (hier finden sich ein paar prägende Stationen:
blogs.library.duke.edu/digital-collections/zines/timeline/ ) wurzelt in DIY-Bewegungen (do it yourself!) und Methoden zur Herstellung einer Alternative zu kommerziellen Veröffentlichungen –
v.a. in der „Riot Grrrl“-Bewegung, als Frauen* begannen, ihre marginalisierten Perspektiven auf diesem Wege anderen Mädchen* und Frauen* sowie einer größeren Öffentlichkeit näher zu bringen.

Im Workshop wird sich dem Thema genähert, darüber ausgetauscht, ein kleiner Einblick in mögliche Macharten von Zines gegeben und dann gemeinsam handwerklich gestaltet und
schließlich vervielfältigt, um die Ideen zu teilen und auch andere zu ermutigen, sich dieses Mediums zu bedienen. Eigene Materialien, Zeitschriften, Texte und Co. dürfen gerne mitgebracht
werden. Die Teilnahme ist kostenlos und erfordert keine vorherige Anmeldung. Um pünktliches Erscheinen wird aus konzeptuellen Gründen gebeten.

Rückfragen können gerne an asta-emanzipation-@-tu-braunschweig.de gestellt werden.