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Digitale Prüfungen und die Coronasatzung

Wir hatten Euch gebeten, uns auch digitale Klausuren zu melden, wo der Schwierigkeitsgrad für die Ersatzprüfungen von den Dozierenden als höher angekündigt wurde. Uns bestürzt, wie häufig dies anscheinend vorgekommen ist, obwohl diese Thematik eindeutig in der öffentlich einsehbaren Coronasatzung geregelt ist. Aus diesem Grund greifen wir das Thema an Tag 6 unserer Themenwoche auf. ☝🧐

Gleich in §2 (2) der Coronasatzung heißt es, dass „die geplante (substituierende) Prüfungsform nach Einschätzung des Prüfungsausschusses in wesentlichen gleicher Art geeignet ist, die Prüfungsleistung entsprechend der Qualifikationsziele des Moduls zu erbringen.“

Darüber hinaus heißt es in §3 (2):, „Der Arbeitsaufwand und Schwierigkeitsgrad einer Online Prüfung muss dem der zu ersetzenden Prüfung entsprechen.“

Die rechtliche Lage ist also eindeutig! ☝️

❓Was passiert, wenn ein Dozierender gegen diese Regelungen verstößt und die Prüfung schwieriger ist, als jene, die sie ersetzt?
❗️Im Prüfungsausschuss können diese Prüfungen angefochten werden! Im besten Fall beantragt ihr dies gemeinsam mit eurer Fachgruppe/Fachschaft.

Wir vom AStA fordern die Prüfungsausschüsse auf, diese Überprüfungsberichte inklusive der früheren und substituierenden Klausur hochschulöffentlich zu Verfügung zu stellen, um für Transparenz zu sorgen. ✊

💡 Übrigens: Im Studierendenparlament gibt es die Möglichkeit finanzielle Rechtshilfe für Streitigkeiten im Hochschulkontext zu beantragen!

🚨🚨 ACHTUNG, Nachtrag 11.02.2021: 🚨🚨
Prüfungen müssen in den Prüfungsausschüssen angefochten werden, BEVOR die Ergebnisse veröffentlicht werden!!!