WG-Gründungsliste

Du bist neu in Braunschweig oder hast Lust bekommen auf eine Wohngemeinschaft? Vielleicht auch einfach weil es eine günstige Alternative ist? Wir haben zur Vermittlung wieder eine WG-Gründungsliste ausgehängt. Auf dieser könnt ihr euch eintragen oder/und direkt in den Kontakt mit anderen Studis treten, die ebenfalls dort auf der Suche sind. Wir hoffen so im Idealfall euch die Unterstützung zu geben, die es braucht, um eine neue WG aufzubauen.

Wo findet sich diese Liste denn eigentlich? Ganz einfach, sie hängt neben der Tür zum Büro des AStA-Vorstands in der Katharinenstraße 1 (gegenüber der Mensa) und ist so auch nach unseren Öffnungszeiten noch einsehbar.

Wir bitten darum die Liste nicht abzufotografieren oder in soziale Netzwerke zu stellen, um den Datenschutz der anderen Studis zu gewährleisten. Wir wünschen ein eine gute Suche!

Informationen zum Semesterticket

zum Wintersemester 2018/19 startet endlich das neue landesweite Semesterticket.

Wir bitten euch folgende Dinge zu beachten:

  • Strecken, welche mit der Einführung des landesweiten Semesterticket dazu kommen, dürfen erst ab dem Wintersemester 2018/19 also dem 01.10.2018 benutzt werden. Fahrt ihr schon vor Semesterbeginn am 01.10.2018 auf diesen Strecken, könnt ihr zu einer Fahrpreisnacherhebung herangezogen werden.
  • die TUcard ist nach wie vor nur mit einem gültigen amtlichen Lichtbildausweis als Fahrschein gültig
  • falls ihr den berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang Personalentwicklung im Betrieb (PiB) studiert, habt ihr ab dem 01.10.18 kein Semesterticket im SPNV in Niedersachsen mehr, sondern nur noch die Semesterkarte im VRB. Bitte validiert falls ihr PiB studiert eure TUcard erst Ende September, um euer jetziges Ticket so lange wie möglich nutzen zu können. Es ist leider nicht möglich das Ticket nachträglich wieder gültig zu machen. Weitere Infos in den FAQs

Validieren könnt ihr eure TUcard ab dem 20.08.2018. Durch die Einführung des landesweiten Semestertickets im Wintersemester 2018/19, wird sich der Aufdruck der TUcard verändern. Für das Semesterticket wird zusätzlich zu „gültig bis“ ein „gültig von“ Datum und das Logo des landesweiten Semestertickets aufgedruckt.

Auf welchen Strecken ihr bis zum 30.09.2018 fahren dürft, findet sich unter:

https://www.asta.tu-braunschweig.de/service/semesterticket/sose-2018/

Ab dem 01.10.2018 dürft ihr das volle Streckennetz des landesweiten Semestertickets nutzen:

https://www.asta.tu-braunschweig.de/service/semesterticket/geltungsbereich/

Alle weiteren Informationen rund um euer Semesterticket, darunter auch die Rubrik „häufig gestellte Fragen“, findet auf der folgenden Seite:

https://www.asta.tu-braunschweig.de/service/semesterticket/

Antirareferat sucht neue Referent_innen für das WS 2018/19

Liebe Kommilitonen und Kommilitoninnen,

für das kommende Wintersemester 2018/19 suchen wir noch engagierte Referentinnen und Referenten für das Antirassismusreferat des AStA der TU Braunschweig.

Als Referent/-in setzt ihr euch aktiv gegen Rassismus an der Uni ein. Wie (z.B. durch Vorträge, Umfragen, Öffentlichkeitsaktionen) und in welchem zeitlichen Rahmen ihr das tut, können wir gemeinsam mit dem AStA abstimmen. Alle Referentinnen und Referenten werden zudem mit einer Aufwandsentschädigung vergütet.

Bei Interesse schreibt uns gerne eine Nachricht über unsere Facebookseite (AstA.Antirareferat) oder kontaktiert uns per Mail unter ‪asta-antirareferat@tu-braunschweig.de‬.

Wir freuen uns auf euch!
Euer Antirareferat

Potenzielle Lernplätze gesucht!

Ihr kennt Orte an der TU, die mit wenig Aufwand als Lern-/ und Arbeitsplätze nutzbar wären, da einfach nur die Ausstattung fehlt? In Absprache mit Herrn Prof. Dr. Wolfgang Durner (Vizepräsident für Studium und Lehre) der Technische Universität Braunschweig versuchen wir dies dann für euch möglich zu machen.
Schreibt uns eine E-Mail an asta@tu-braunschweig.de und teilt uns diese mit.

Stell dir vor es gibt BaföG und keiner beantragt es.

Im Jahr 2018 gibt es in Deutschland einen Rückgang der BaföG-Förderungen um 5%. Damit fällt die Gesamtsumme von Schüler_innen und Student_innen, die eine solche in Anspruch nehmen auf unter 800.000. Diese Entwicklung zeichnet einen Trend ab, der sich in den letzten Jahren verfestigt hat. Im Bundesministerium für Bildung und Forschung wird das als positives Zeichen einer guten Wirtschaftslage in Deutschland gewertet. Hinzukommend steigen die Löhne und Gehälter in Deutschland kontinuierlich.

Aus unserer Sicht ist diese Analyse verkürzt und verkennt einige Problematiken.

Dem BaföG fehlt eine kontinuierliche Anpassung an die Lebenshaltungskosten in Deutschland.Keine Steigerung der letzten Jahre schafft es diese Entwicklung abzudecken und so ist der Höchstsatz unter den real benötigten finanziellen Notwendigkeiten angesiedelt. Die Löhne und Gehälter steigen, um die steigenden Lebenshaltungskosten ausgleichen zu können. Während das passiert, bleiben die Freibeträge beim BaföG gleich und es wird verkannt, dass die Eltern von jungen Studierenden keine reale Reichtumssteigerung haben. Das ist nicht der einzige Mangel bei den momentanen Förderungsrichtlinien.

Das wird auch im Bereich „Wohnen“ sichtbar, ist die Wohn-Pauschale für diesen Bereich doch so gering, dass nur in einem Bruchteil der deutschen Hochschulstandorte diese reicht, um davon eine Wohnung oder ein WG-Zimmer zu finanzieren. Der momentane Satz liegt bei 250€, womit in Braunschweig bei ansteigendem Mietspiegel kaum mehr Wohnraum zu finden ist. Nur in Kooperation mit der Stadt, kann das Studiwerk Ostniedersachsen teilweise Wohnheimplätze zu diesem Preis anbieten.

Zugleich gibt noch immer Ungerechtigkeiten bei den Freibeträgen, die nicht angepasst werden. Neben dem BaföG darf man bis zu 5400€ nebenbei verdienen. Das entspricht einem Nebeneinkommen von 450€ im Monat und verkennt dabei die steigenden Kosten im Alltag.

Wer somit versucht neben der Förderung den eigenen Lebensstandard zu erhöhen, kann nur eingeschränkt aktiv werden.Ein Vermögen anzusparen, um Anschaffungen zu tätigen, oder um Rücklagen zu bilden, ist als ledige Person auf 7500€ limitiert und schafft damit auch weitere Unsicherheiten. Viele Studierende haben bei der Beantragung des BaföG zugleich Angst, dass sie sich zu sehr verschulden und damit den Start in das Arbeitsleben gefährden.

Außerdem bleibt das BaföG für Studierende altersungerecht. Die Förderung ist nur bis 30 bzw 35 (im Falle eines Master) möglich und steht damit konträr zur Idee des lebenslangen Lernens für Menschen, die erst später den Weg an die Hochschule suchen.

Die Forderung des elternunabhängigen BaföG bleibt seit Jahren auch nicht erhört, weswegen viele Studierende, die BaföG brauchen, es ihnen aber nicht nach den Richtlinien zusteht, andere Alternativen suchen müssen, um das Studium zu finanzieren. So fällt die Zahl der Berechtigten seit Jahren kontinuierlich. Teilzeitstudierende fallen komplett aus allen Regelungen.

Für viele sind diese Mängel im BaföG ein Grund, dieses nicht zu beantragen. Gerade für Menschen, die einen ökonomisch schwachen Hintergrund haben, werden davon abgeschreckt und können sich oftmals den kostenintensiven Einstieg in ein Studium nicht leisten. Für diese ist das BaföG auch dahingehend keine Hilfe, dass es erst nach dem Start ausgezahlt wird. Wenn das Ministerium zu dem Ergebnis kommt, dass immer weniger Studis „Auf BaföG angewiesen sind“, ist das für uns ein beschönigender Versuch, über die bisher fehlenden grundlegenden Veränderungen in der Förderung hinwegzutäuschen. Wir wollen eine schnelle und gerechte Anpassung des Gesetzes.

Antifaschistischer Stadtrundgang – Nachtrag

Am Dienstag fand wie geplant unser antifaschistischer Rundgang durch die Innenstadt Braunschweigs statt. Wir freuen uns sehr darüber, dass trotz der Hitze rund 40 Teilnehmer*innen den Weg zu uns gefunden haben. Da vermehrt die Frage aufkam, ob es empfehlenswerte Bücher zum Weiterlesen und zur vertieften Auseinandersetzung gibt: Das Buch „Der Löwe unterm Hakenkreuz“ von Reinhard Bein und Ernst-August Roloff eignet sich gut als weiterführende Lektüre. Anbei findet ihr noch einige Expressionen vom Tag der Führung.

 

Hinaus zum CSD am 28. Juni 2018


Bild von https://csd-bs.de

Samstag ruft die große Demonstration zum CSD (Christopher Street Day) in Braunschweig. Ab 13 Uhr geht es am Kleinen Haus los und dann führt die Route durch die gesamte Innenstadt bis zum Schlossvorplatz. Dort wird es dann Infostände und weiteres Programm geben. Natürlich werden auch das Schwulenrefert/Homosexuellen Unigruppe Braunschwieg, das Autonome Frauen- und Lesben* Referat und die Frauenbibliothek mit Wagen und Ständen dabei sein.

Wir freuen uns auf viele Studierende und Angehörige der Universität. Professorin Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzall repräsentiert als Präsidentin der Technischen Universität in ihrer Rolle als Schirmherrin des diesjährigen CSD die Offenheit und Vielfalt, die an der TU Braunschweig ein gestecktes Ziel sind. Weitere Informationen und Veranstaltungen findet ihr unter csd-bs.de.