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Gauss Buddy Programm

Möchtest du Kontakt zu internationalen Studierenden?

Möchtest du interkulturelle Kompetenzen verstärken?

Und dabei viel Spaß und Freunde haben?

Werde Gauß-Buddy!

 

Was ist das Gauß-Buddy-Programm?

Durch das Gauß-Buddy-Programm werden internationale Studierende an alles Neue herangeführt.Zu Semesterbeginn bieten wir umfassende Unterstützung an: Vom Ausfüllen von notwenigen Formularen bis hin zur ersten Orientierung am Campus. Unser Motto ist: “Freundschaft weltweit“, so wie es Gauß einst durch sein Interesse an fremden Sprachen und

Kulturen vorlebte. Dabei soll es den internationalen Studierenden ermöglicht werden, andere Studierende

kennenzulernen und sich zu vernetzen. Aus gemeinsamen Erlebnissen können Freundschaften entstehen. Gerade zu Beginn des Studiums erscheint alles schwierig und neu. Hier setzt das Gauß-Buddy-Programm an, indem wir mit Sprachtandems versuchen, eine win-win-Situation für alle Beteiligten zu schaffen und gleichzeitig eine Sprache auf eine freudige Art und Weise zu erlernen.

 

Ein „Gauß-Buddy“ (Betreuer) kennt sich an der TU Braunschweig und in der Stadt aus und kann:

– Studis vom Bahnhof abholen und zu ihrer Unterkunft begleiten

– bei den ersten Schritten in Braunschweig helfen (Kontoeröffnung, Krankenversicherung, Ausländer-

behörde…)

– bei allen Anfangsschwierigkeiten helfen

 

Komm bei uns im Gauss-Haus vorbei und melde dich!

 

Kontakt: y.wadjinny@tu-braunschweig.de

 

gauss-freunde.de/de/buddy

Guter Start Workshop

First Steps Programm für internationale Studierende

Programm zum Download: Flyer_gauss_SoSe17 heft 210×105 de_en02 PRINT-1

Sommersemester 2017

Mo. 27. März – So. 2. April

Orte:

– Internationalen Offi ce der TU BS, Bültenweg 74/75

– Gauss-Haus, BS, Güldenstr. 8

– Unibibliothek

– Nexus, BS, Frankfurter Str. 253 b

Das Programm wird organisiert vom

– AStA-Referat für internat. Studierende

– AStA-Referat für Internationales

– Gauß-Freunde e.V

– International Office der TU Braunschweig

Anmeldung:

y.wadjinny@tu-braunschweig.de

www.gauss-freunde.de

Programm

Montag 27. März

Nach dem Orientierungs_Meeting

11:00, Intern. Office

Campus Rundgang

Wir werden besuchen:

Sportzentrum, Gauß IT Zentrum, Haus der Wissenschaft, Sprachenzentrum, Forumsplatz,

AStA, anschließend gehen wir zusammen zur Mensa und ins Fachschaften-Café

Dienstag 28. März

19:00, Gauss Haus

Interkultureller Workshop

– Wie bekomme ich Freunde in Deutschland?

– Wie vermeide ich Missverständnisse?

20:00

Welcome Event

– Info-Stnde

– Buffet, Live Musik, Spiele und Tanz

Mittwoch, 29. März

9:00, Schloss

Alternative Stadtführung

– Fair und günstig einkaufen in Braunschweig

11:00 Gesundheitstag

– Vortrag: Das Gesundheits-System in Deutschland, mit praktischen Tipps für internationale Studis (Techniker Krankenkasse)

– Beratung in lockerer Atmosphäre durch Studentenwerk, TK, Uni Sport

– Sport: Rückenschule (Uni Sport)

– Vortrag: Was mache ich gegen Stress?

– Gemeinsames gesundes Essen

nach dem Orientierungs-Meeting

Donerstag 30. März

Unibibliothek

Führung und Vortrag zur Geschichte der TU

Freitag 31. März

16:00, Gaus Haus

Guter Start an der TU Braunschweig

Kurzpräsentation folgender Themen:

Software-Nutzung

Finanzierung des Studiums

Studentische Selbstverwaltung

Freizeitaktivitäten

Lernstrategien

 

Samstag, 1. April

9:00 Alles ums Fahrrad

Flohmarkt

Celler Straße Didis-Laden

AStA Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt

Workshop im Gauß-Haus

14:00

Fahrrad-Tour zum Braunschweiger Südsee

19:30 Nexus, Frankfurter Str. 253 b

Theater: „Nicht tot zu kriegen“

Theatergruppe der Gauß-Freunde

Eintritt: frei, Spenden erwünscht

21:00

Aftershow-Special

mit Live-Musik

Sonntag 2. April

11:30, Gaus Haus

Internationales Frühstück

– jede/r bringt etwas mit

Café, Tee, Getränke sind vorhanden

Melde dich, wenn du kommst und sag Bescheid, ob du etwas mitbringst!

Jede/r ist herzlich willkommen

Frist für Beihilfen-Anträge

Beihilfe aus dem Hilfsfonds im Sommersemester 2017 – Frist endet am 6. April!

Du hast Probleme damit, dein Studium zu finanzieren? Vielleicht können wir, das AStA-Sozialreferat, dir helfen!

Es gibt die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung aus dem Hilfsfonds der Studierendenschaft der TU Braunschweig zu beantragen. Diese wird dir bei Antrgasbewilligung für fünf Monate eines Semesters ausgezahlt und orientiert sich am BAföG-Höchstsatz.

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United for Solidarity

Unterstützungsstrukturen für Geflüchtete aufbauen und vernetzen!

Im Rahmen des Antirassismus- Referats des Asta hat sich im letzten Semester das Bündnis „United for Solidarity“ gegründet. In diesem organisieren sich verschiedene Arbeitskreise, die Geflüchtete unterstützen und gemeinsam politisch gegen rassistische Strukturen arbeiten. Auch in diesem Semester wollen wir unsere Strukturen weiter ausbauen und laden euch ein, euch zu beteiligen. Um die Arbeit zu koordinieren, sich auszutauschen, über aktuelle Entwicklungen zu
informieren und neuen Interessierten einen Zugang zu ermöglichen, findet jeden 2. Donnerstag im Monat ein Treffen statt.

Bisher gibt es vier Arbeitsgruppen:
– (Freizeit-)Aktivitäten-Gruppe
– Sprach(-lern) und Nachhilfe Gruppe
– Unterstützung bei Behördengängen Gruppe
– (Politische) Öffentlichkeitsarbeit-Gruppe

Außerdem planen wir auch in diesem Semester wieder Vorträge und Workshops, wo ihr euch gerne beteiligen könnt. Wir freuen uns wenn ihr kommt! Für ein solidarisches Miteinander!

Pressemitteilung zu VG Wort und KMK

In einem Pilotprojekt der Universität Osnabrück im Wintersemester 2014/15 gaben 62% aller befragten Studierenden an, dass die Zahl der zur Verfügung gestellten Literatur abgenommen hat. Ähnlich fatale Folgen sind auch in Braunschweig zu befürchten.
„Die Unterzeichnung des Rahmenvertrags ist abzulehnen“, sagt Stefan Czybik vom AStA der TU Braunschweig. „Durch die geplante Einzelerfassung kommt auf die Lehrenden ein erheblicher Mehraufwand zu, welcher nicht im Verhältnis steht“. Auch deswegen hat sich nicht nur der AStA der TU Braunschweig, sondern auch die LandesAstenKonferenz Niedersachsen als Zusammenschluss der niedersächsischen Studierendenvertretungen dazu entschieden, die Entscheidung der LHK zu
unterstützen. „Wir als Studierendenvertretung in Braunschweig fordern gemeinsam mit der TU, dass die VG Wort und die KMK an den Verhandlungstisch zurückkehren um einen praktikablen und vertretbaren (Rahmen)vertrag auszuhandeln“, bekräftigt Petra Wiesinger vom AStA der TU Braunschweig. „Es ist nicht in Ordnung, dass dieser Streit auf dem Rücken der Studierenden und der Lehrenden ausgetragen wird. Es muss eine Lösung geben, bei der die Studienqualität im Vordergrund steht.“

Weitere Informationen:

http://www.lak-niedersachsen.de/2016/10/studieren-wie-in-den-90ern-wir-sehen-uns-am-kopierer/

Presseerklärung zum Download (pdf)

Schulungsseminar Programmakkredetierung

Schulungsseminar Programmakkreditierung für Fachgruppen und Fachschaften

Samstag, 12. November 2016 09:00 Uhr bis Sonntag, 13. November 2016, 17:00 Uhr

Das Referat Hochschulpolitik veranstaltet in Kooperation mit dem studentischen Akkredetierungspool ein Seminar zur Akkredetierung von Studiengängen.

Es richtet sich in erster Linie an Aktive in den Fachgruppen und Fachschaften, aber auch an allgemein an Hochschulpolitik und Qualitätssicherung im Studium Interessierte.

 

Ziel des Seminars ist ein grundlegendes Verständnis des Akkreditierungswesens in Deutschland und die sich daraus entwickelnde Fähigkeit, als studentische Gutachter*innen an Akkreditierungsverfahren teilzunehmen. Dazu wird die Entwicklung des Europäischen Hochschulraums und die Rahmenbedingungen bei der Akkreditierung von Studienprogrammen in Deutschland sowie die European Standards and Guidelines for Quality Assurance, der ECTS Users‘ Guide und die Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen vermittelt. In einem Beispielprozess lernt Ihr den Ablauf und die Besonderheiten eines Akkreditierungsprozesses näher kennen.

 

Nach Abschluss des Seminars könnt ihr nach einer Entsendung durch eure Bundesfachschaftentagung selbst als Gutachter*in tätig werden.

 

Damit das Seminar stattfinden kann, brauchen wir mindestens acht Teilnehmer*innen, bitte meldet euch im Formular unten an. Wichtig: Samstag Mittag werden wir in der Mensa essen, am Samstag Abend und Sonntag Mittag wird es ein gemeinsame warme Mahlzeit geben. Dabei wollen wir nach Möglichkeit Lebensmittelunverträglichkeiten und Ernährungsgewohnheiten berücksichtigen, tragt diese ggf. mit ein.

Zeltaktion gegen Wohnungsnot

Sinn und Zweck war es, nicht nur potentielle Schlafplätze anzubieten, sondern auch auf die andauernde Wohnungsnot in Braunschweig aufmerksam zu machen. Aus diesem Grund zelteten wir selbst eine Woche in unserem aufgeschlagenen Lager.

An manchen Abenden gesellten sich Freunde und Bekannte dazu, es wurde gegrillt und eine Band sorgte für musikalische Untermalung.

Ein großer Dank geht an die Probstei Wolfenbüttel, die uns das große Zelt zur Verfügung stellte und an das Sportreferat für die Bierzeltgarnituren. Danke auch an die Menschen vom „Foodsharing“, die uns während der Aktion mit Lebensmitteln versorgt haben.

Alles in Allem war es eine gelungene Aktion. Wir haben das erreicht, was wir uns vorgenommen haben.

 

Pressemitteilung Download (pdf)

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zeltenposter.jpg

 

Hallo liebe Studenten und Studentinnen,
anlässlich der zahlreichen Erstis die immer noch keine Wohnung gefunden haben veranstaltet der AStA eine Zeltaktion neben der Mensa I.
Ab Oktober beginnt für viele Menschen ein neuer Lebensabschnitt als ErstsemesterInnen an der TU Braunschweig, dies ist für viele mit der Herausforderung verbunden einen Wohnplatz zu finden. Auch diesen Semester spitzt sich die Situation zu Semesterbeginn wieder zu wenn tausende erwartete Erstsemester fast zeitgleich eine neue Heimat suchen und auf einen unvorbereiteten Wohnungsmarkt treffen.

Um auf diese sich wiederholende Situation hinzuweisen organisiert der AstA der TU eine Zeltaktion auf der Wiese vor der Mensa I an der Katharinenstraße. Vom 6. bis 13. Oktober werden dort StudentInnen mit und ohne Wohnung zelten, Sanitäranlagen sowie ein kulturelles Rahmenprogramm sind vom Wohnungsnotreferat organisiert. Als konkrete Maßnahme wird zusätzlich das couchsurfing-Portal {CCM:BASE_URL}/exchange/couchsurfing/ angeboten, eine Plattform die kurzzeitige Übernachtungsmöglichkeiten für Studierende vermittelt.Durch schnellere Vermittlung von Wohnungen oder Gründung von Wohngemeinschaften lassen sich zumindest Übernachtungen in Hotels, Parks oder öffentlichen Gebäuden verhindern.

Als ASTA der TU vertreten wir die Interessen der StudentInnen, jedoch erkennen wir den Mangel von bezahlbarem Wohnraum als problematisch für größere Teile der Bevölkerung an, die Grenze darf hier nicht das Einkommen darstellen und betroffene Gruppen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Psychologie des Djihadismus

Der Djihadismus ist jedoch nicht erklärbar in einer Psychologie des Anderen, als Arztbrief. Als gesellschaftlich-geschichtliches Phänomen sind seine ideologischen Muster abhängig von Phänomenen des Westens: Ideologische Obdachlosigkeit, bürgerliche Kälte und die fehlende Umsetzung von Glücksversprechen wie Freiheit und Individualität. Nur reflexiv ist der Djihadismus zu beschreiben, um sein Bedrohungspotential nicht irrtümlich in pathologisch fanatischen Randgruppen zu isolieren und dadurch zu verharmlosen. Am Konflikt zwischen Salafisten und Sufis in Ghana veranschaulicht Felix Riedel die Dialektik der islamischen Aufklärung und die Gefahr der Auseinandersetzung mit dem Djihadismus als kultürliche, vormoderne und damit sich selbst überholende Fußnote. Gegen relativistische und postmoderne Auslegungen des Korans wird der modernistische und texttreue Wahrheitsanspruch der Salafisten anerkannt, um die theologische Krise der islamischen Welt in ihrer Drastik und Tragweite erfassen zu können. Grundsatz ist die atheistische Religionskritik im Interesse der konkreten Muslime zu vollziehen und nicht zum Zwecke der Abwehr von vermeintlich Fremdem.

Felix Riedel ist freischaffender Ethnologe (Dr. phil.) und freier Autor mit einem Fokus auf Kritischer Theorie. Er forscht seit über 10 Jahren über moderne Hexenjagden und befasst sich primär mit Gewaltanthropologie (Gruppengewalt, Djihadismus, Antisemitismus, Genozide) und Medien (insb. Propagandaforschung, Wahrnehmungsphilosophie und Kulturindustrie).

Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Gruppe Braunschweig (agb) in Zusammenarbeit mit dem Antifa-Referat der TU-Braunschweig.

Lernplätze entdeckt

Mühlenpfordtstraße (Im ehemaligen Immatrikulationsamt / Nord LB und ehemalige Fakultät OG)

 

Das 1. OG ist von Montag bis Freitag von 8:00 – 22:00 Uhr frei zugänglich. Hier findet Ihr Gruppen- und Einzelarbeitsplätze.

Im EG befindet sich ein Seminarraum von AStA und VDI und ein Architektur-Zeichensaal.

 

Der AStA kämpft seit mehreren Semestern zusammen mit der Vizepräsidentin Frau Robra-Bissantz für mehr Lernplätze auf dem Campus. Im April 2016 wurden ihr vom Gebäudemanagement die Räumlichkeiten in der Mühlenpfordstraße übergeben. Im ersten OG befand sich die Fakultät der Lebenswissenschaften (FK 2), die schon in die Pockelsstraße 14 umgezogen ist und im EG das I-Amt, welches jetzt im Haus der Wissenschaften zu finden ist. Aus der Fakultät 1 kommen Gelder für die Ausstattung der Räumlichkeiten. Sie stellt dankender Weise die Räume allen Studierenden für Lernplätze zur Verfügung.

Frau Robra-Bissantz hat die Verantwortlichkeit für die Organisation und Ausstattung der Räumlichkeiten dem Sandkasten Projekt übergeben. Sie haben sich an studentische Initiativen gewandt damit die Räumlichkeiten verwaltet und gestaltet werden. Nach merheren Vorbereitungstreffen hat sich jetzt eine Gruppe aus folgenden studentischen Initiativen, Enactus e.V. StAgEz e.V. Consult One, VDI, AKAMAV, und AISEC gefunden.

Wohnungsnot 2016

Die aktuelle Sitation in Braunschweig
Kostengünstiger studentischer Wohnraum ist knapp. Schaut man sich die Wohnheim-Plätze der Studentenwerke an, so liegt der Landesdurchschnitt, wie der Bundesdurchschnitt, bei derzeit rund 10%. Zwar wird diese Zahl auch in Braunschweig erreicht, bei den aktuellen Mieten kann aber nicht mehr von günstigen Wohnraum gesprochen werden. Ein Einzelappartment im größten Braunschweiger Wohnheim APM kostet mittlerweile 356 Euro Warmmiete, also deutlich mehr als im BAföG vorgesehen. Der Bafög-Höchstsatz für Unterkunftskosten beträgt aktuell 224 Euro und wird im Herbst 2016 auf 250 Euro steigen. Somit ist ein Wohnheimplatz im APM mit BAFöG nicht finanzierbar.
Trotz dieser Zahlen strich die Niedersächsische Landesregierung in diesem Jahr auch die letzten Zuschüsse für studentischen Wohnbau. Die Einstellung der Fördermittel erfolgte mit der Begründung, dass der Niedersächsische Landesdurchschnitt den Bundesdurchschnitt erreicht habe (Quelle: Drucksache 17/5560 der Landesregierung Niedersachsen).
Damit verkennt die Landesregierung die hohen Kosten, die durch einen jahrelangen Sanierungsstau und zu geringen Fördermittel bei der Renovierung der Braunschweiger Wohnheime anfielen. Bereits 2013 hat der Landesrechnungshof festgestellt, dass die aus dem Sanierungsstau entstehenden Kosten ohne Hilfe des Landes kaum finanzierbar ist und das Land entgegen vorheriger Zusagen sich nicht an den Kosten notwendiger Erneuerungsmaßnahmen beteiligte. Da die Zuschüsse vom Land nicht ausreichten, musste das Studentenwerk Ostniedersachsen Darlehen zu marktüblichen Konditionen aufnehmen.
„Alleine die Sanierung des APM hat 37 Millionen Euro gekostet. Um die dafür nötigen Darlehen und deren Zinsen abzuzahlen, sah sich das Studentenwerk gezwungen, diese Kosten auf die Mieter*innen umzulegen. Um auch in Zukunft die nötigen Renovierungen vornehmen zu können, musste außerdem der Semesterbeitrag angehoben werden. Mit 98 Euro ist er mittlerweile höher, als bei allen anderen niedersächsischen Studentenwerken.“, erläutert Johannes Starosta, studentisches Mitglied im Verwaltungsrat des Studentenwerks Ostniedersachsen und Studentenwerksreferent des AstA der TU Braunschweig.

Steigender Bedarf an bezahlbaren Wohnraum
Durch steigende Studierenden-Zahlen ist der Bedarf an Wohnheimplätzen stetig gestiegen. Der private Wohnungsmarkt ist bereits seit Jahren überlaufen, wird immer teurer und ist für die studentische Situation zumeist ungeeignet. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist eine Hürde für alle, die darüber nachdenken ein Studium zu beginnen. Besonders für junge Menschen aus einkommensschwachen Familien scheint diese Hürde oft unüberwindbar, sodass sie von einem Studium in Braunschweig und Niedersachsen absehen – trotz Talent, Motivation und Ehrgeiz. Wollen die niedersächsischen Studienstandorte im Bundesvergleich weiterhin als attraktiv gelten, ist bezahlbarer Wohnraum ein grundlegender Faktor.

Was wir Studierende aus Braunschweig fordern
Wir fordern, gemeinsam mit den Studierendenschaften aus Niedersachsen, ein schnell umzusetzendes, langfristig tragbares und finanzierbares Wohnkonzept mit einem Sanierungsprogramm bestehender Liegenschaften. Sowohl der Ausbau von Wohnheimplätzen als auch die Bereitstellung von günstigem Wohnraum für Studierende durch das Studentenwerk Ostniedersachsen sind hierbei das Ziel. Wir fordern daher das Land auf, seiner Verantwortung nachzukommen und die Studentenwerke mit den dafür nötigen Finanzmitteln auszustatten.

Braunschweig, den 22. Juli 2016
Johannes Starosta, Studentische Vertreter der TU Braunschweig im Vorstand und Verwaltungsrat des Studentenwerks Ostniedersachsen

 

Presseerklärung zum Download (pdf)