Menu Close

festival contre le racisme 2019

Auch an der TU Braunschweig fühlen sich Studierende leider ausgegrenzt und werden diskrimieniert. Rassismus an Hochschulen ist manchmal aber auch erst bei genauerer Betrachtung für nicht Betroffene erkennbar. Auch deswegen wollen wir mit dem Festival am 02. Juli dazu beitragen auf Rassismus aufmerksam zu machen. Wir wollen Selbstreflexion und Empowerment von Hochschulmitgliedern stärken und uns vernetzen, um gemeinsam dem Ziel einer weltoffenen und solidarischen Gesellschaft näher zu kommen.

Die Kampagne wurde 1995 vom französischen Dachverband der Studierenden (UNEF) ins Leben gerufen und wird seit 2003 auch an deutschen Universitäten organisiert. Ziel ist es, sich gegen Rassismus, Xenophobie und Ausländerfeindlichkeit zu positionieren, zu informieren, gemeinsam zu diskutieren und kulturelle Vielfalt zu feiern.

Das Festival wird organisiert vom Antirassismusreferat in kooperation mit: Gauss Friends, Referat für Internationale Studierende, AG Frauenbibliothek, Bridges4Refugees, Stagez, SCOUT, Cho1ce +, Amo – Braunschweig Postkolonial, Flüchtlingshilfe e.V. Refugium

Das Festival auf Facebook
Bei Fragen zum Festival kontaktiert uns:
asta-antirareferat@tu-braunschweig.de

Programm


Alltäglicher Widerstand – ein Austausch

12:15 Uhr bis 14:15 Uhr
PK 4.2, Pockelsstraße 4. (Altgebäude)

In einem geschützteren Raum erarbeiten die Teilnehmer*innen gemeinsam, welche Handlungsmöglichkeiten in Situationen, in denen sie Rassismus erfahren, ihnen Sicherheit und Selbstschutz ermöglichen. Dabei sind insbesondere Erfahrungen mit /weißen/ Freund*innen, Mitbewohner*innen, Familienmitgliedern und Kommiliton*innen im Fokus. Der Austauschraum ist geöffnet für alle Menschen, die Rassismuserfahrungen machen und die sich als Schwarz, Indigenous und/oder Person of Color definieren. /Weiß/-privilegierte Menschen sind vom Workshop ausgeschlossen.

2 Stunden, max. 15 Teilnehmer*innen


Vortrag: Rassismus gegenüber Chinesischen Studierenden

14:30 – 15:00 Uhr
PK 4.2, Pockelsstraße 4. (Altgebäude)

Chinesen und Chinesinnen stellen sowohl an der TU Braunschweig als auch bundesweit die größte Gruppe internationaler Studierende dar. Im Rahmen des „Festivals contra le racime“ halten wir einen Vortrag über die Diskriminierung gegenüber chinesischen Studierenden, um bestimmte Vorurteile der heutigen Gesellschaft anzugreifen.

PRESENTATION: DISCRIMINATION AGAINST CHINESE STUDENTS

Chinese people represent the largest group of international students at TU Braunschweig as well as nationwide universities. In line with the „Festival contra le racisme“ we will give a presentation on discrimination against Chinese students, in order to attack certain prejudices in our current society.


Vortrag: Rassismus & Diskriminierung aus sozialpsychologischer Perspektive

15:15 – 16:00 Uhr
PK 4.2, Pockelsstraße 4. (Altgebäude)

Stereotype, Vorurteile, Diskriminierung. Mit diesen Phänomenen sind wir wohl alle schon in Berührung gekommen. Doch was ist eigentlich die psychologische Erklärung dafür? Warum bilden wir Stereotype? Welche Folgen hat Diskriminierung? Warum diskriminieren Menschen? Und was kann man gegen Diskriminierung tun? Diese und weitere Fragen beantworten wir in unserem Vortrag zu Rassismus und Diskriminierung aus sozialpsychologischer Sicht.


Vortrag: rassistisch motivierte Kontrolllen vor Clubs

16:14 – 16:45 Uhr
PK 4.2, Pockelsstraße 4. (Altgebäude)


Ergebnisse der Umfrage an der TU Braunschweig: „Wer erlebt Rassismus“?

17:00 – 17:30 Uhr
PK 4.2, Pockelsstraße 4. (Altgebäude)

Im Dezember 2018 haben wir als Antirassimusreferat des AStA eine Umfrage zum Thema „Rassismus an unserer Universität“ über die Onlineplattform Stud.IP durchgeführt. Alle Studierenden und Beschäftigten der TU Braunschweig mit einem Stud.IP Zugang waren dazu aufgerufen uns anonymisiert ihre Erfahrungen mit dem Thema Rassismus an unserer Universität mitzuteilen. Insgesamt beteiligten sich an der Umfrage 1258 Personen. In einer kurzen Präsentation wollen wir die Ergebnisse vorstellen.


Lesekreis zum Thema Rassismus

17:00 – 19:00 Uhr
Frauenbibliothek in der Zimmerstraße 24 D, 1. OG. (Gotrian)

Wir werden zwei Textauszüge aus Büchern zum Thema Rassismus bereitstellen, diese werden dann von den Teilnehmenden gelesen und danach werden wir gemeinsam darüber diskutieren. Dieser Lesekreis wird in Zusammenarbeit mit Amo Braunschweig Postkolonial stattfinden .


Musik: Gem Germ Collective

18:00-19:30 Uhr
Architekturpavillon, Pockelsstraße 4. (Altgebäude)

We are selecters from Gambia to Germany and we bring you the finest Reggae Vibes from Kingston, Berlin and Banjul!
Genre: Reggae, Dancehall, Bashment, Rocksteady, Ragga


Musik: Solo Duo

19:30 Uhr bis 20:30 Uhr
Architekturpavillon, Pockelsstraße 4. (Altgebäude)

Alte und neue, traditionelle und moderne,  westliche und orientalische Musik  wird sich begegnen und zusammenfinden. Dies ist die Idee des Konzertes. Die fremde,  bzw. in Deutschland nicht alltägliche Musik in Verbindung mit den exotischen Musikinstrumenten  (Oud,  Riq,  Daf) soll den Zuschauern etwas näher gebracht  werden. 


Abendprogramm der Gauss Friends

Im Fachwerkhaus im Michaelishof Studentenwohnheim in der Gülden Strasse 8 38100 Braunschweig

18 bis 22 Uhr
Kamerun Abend im Gauß Haus:

18:00 Uhr: Kamerunischer Koch-Workshop
19:00 Uhr: Vortrag über Kamerun
Ab ca. 20:00 Uhr: Internationale Teestube (Spiele, Tee, interkultureller
Austausch…)
20:30-22:00 Uhr: Internationaler Tanzkurs

22 – 00 Uhr
„Beat gegen Rassismus Party“ mit DJ Rohit
Mehr Infos


Info-Stände

Cho1ce+

12:00 – 18: 00 Uhr
Architekturpavillon, Pockelsstraße 4. (Altgebäude)

Trotz steigender Studierendenzahlen nehmen Kinder aus Akademikerfamilien noch immer wesentlich häufiger ein Studium auf als Schüler/innen, die als erste in ihrer Familie ein Studium anstreben. Diese Schüler/innen der First Generation, Schüler/innen mit Migrationshintergrund, junge Careleaver (Jugendliche, die mit 18 Jahren ihre Pflegefamilien oder Einrichtungen der stationären Jugendhilfe verlassen) und junge Geflüchtete werden mit dem Projekt „CHO1CE – Du hast die Wahl“ gezielt angesprochen, um die Bildungsteilhabe zu erhöhen.

Beim Festival wird Cho1ce+ einen Stand anbieten, an dem alle Interessierten an (fast) sprachfreien Coachingübungen teilnehmen können zu groben Oberthemen wie „Was möchte ich mal werden?“, „Was sind meine Stärken?“, oder „Was gibt mir Kraft?“.

Flüchtlingshilfe e.V. Refugium

Der Flüchtlingshilfe e.V. Refugium bietet seit mehr als 30 Jahren im Rahmen der Flüchtlingssozial- und Integrationsarbeit Beratung und Unterstützung für Ratsuchende, unabhängig ihrer Nationalität und ihres Aufenthaltsstatus, in der Stadt Braunschweig, im Landkreis Wolfenbüttel und Landkreis Helmstedt, an. Diese Hilfe beinhaltet Asylverfahrens-, aufenthaltsrechtliche, sozialrechtliche, sozialpädagogische und psychosoziale Beratung. Neben der Beratung begleiten die Mitarbeiterinnen der Flüchtlingshilfe Migrantinnen und Geflüchtete in unterschiedlichen Lebensbereichen, wie zum Beispiel bei der Sprachförderung, (Aus-)Bildung und Arbeit.
Neben der konkreten Beratungs- und Sozialarbeit gehört die aufklärende Öffentlichkeitsarbeit zu den Aufgaben der Flüchtlingshilfe. Zielsetzung hierbei ist, die Förderung der Akzeptanz im Zusammenleben von Zuwanderern und Einheimischen, um so einen Beitrag zu einem konstruktiven, friedvollen, interkulturellen Zusammenleben zu leisten.