Sozialreferent_innen für das Sommersemester 2019 gesucht!

Die Studierendenschaft der TU Braunschweig (also auch du) verwaltet einen Hilfsfonds, um unverschuldet in finanzielle Not geratenen Studierenden unter die Arme zu greifen. Durch die 3 Euro, die jede und jeder pro Semester dazu beisteuert, kann Vielen geholfen werden ihr Studium trotz unverschuldeter Widrigkeiten fortzusetzen oder einen Studienabbruch zu verhindern.
Der Hilfsfonds wird von Studenten und Studentinnen verwaltet. Dies beinhaltet neben der Beratung hauptsächlich die gewissenhaften Bearbeitung und Annahme der Anträge auf Beihilfe die Leitung und Durchführung der Hilfsfondsausschusssitzungen.
Hierfür suchen wir noch ein bis zwei Referenten oder Referentinnen!
Da der gesamte Hilfsfonds studentisch selbstverwaltet ist, sind dies wichtige und verantwortungsvolle Aufgaben, ohne deren Erledigung keine Beihilfen mehr ausgezahlt werden können. Die Aufgaben, für die wir zur Zeit suchen, umfassen vor allem die gewissenhafte Annahme und Vorbereitung der zu behandelnden Anträge.
Da auf dieser Sitzung alle Anträge für das kommende Semester verhandelt werden und der Antragszeitraum bereits im September beginnt, ist es nötig, sich möglichst zeitnah in die Struktur des Hilfsfonds und die Regularien zur Förderung einzuarbeiten.
Daher suchen wir ab jetzt – für das kommende Semester – ein bis zwei Personen, die Verantwortungsbewusstsein, Interesse und eine ordentliche Portion Engagement mitbringen. Die Bereitschaft sich in das bestehende Team zu integrieren und in die Materie einzuarbeiten wird vorausgesetzt. Geboten wird ein Zugewinn an viel Erfahrung sowie die Möglichkeit sich ganz praktisch sozial zu engagieren.
Auch ein Sitz im Beirat für die Verleihung des Braunschweiger Bürgerpreises wird von eine*r Sozialreferent*in besetzt.
Diese gewissenhafte und zeitintensive Tätigkeit wird mit einer erhöhten Aufwandsentschädigung in Höhe von bis zu 1200 € pro Semester honoriert.

Bei Interesse meldet euch gerne unter asta-sozialreferat@tu-braunschweig.de oder kommt gerne in der offenen Sprechstunde donnerstags von 13.30-14.30 Uhr vorbei.

NEU: Der AStA Newsletter – Jetzt eintragen!

Immer „up to date“ bleiben, was im AStA gerade so diskutiert und publiziert wird?
Nie war es einfacher!

Ab sofort steht der AStA Info Newsletter zur Verfügung. Über diesen seid ihr jederzeit über aktuelle Schwerpunkte, Themen und Termine unsererseits informiert. Unter anderem erhaltet ihr hierüber immer direkt die neusten AStA Notizen Ausgaben, die Termine unserer Referate und unsere Pressemitteilungen.

Hier könnt ihr euch eintragen: https://lists.tu-braunschweig.de/sympa/subscribe/asta-infos

Neue Verbindung zum Campus Nord

Seit wenigen Tagen ist ein neuer Abschnitt des Braunschweiger Ringgleis fertiggestellt und freigegeben. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für alle, die zwischen zwei Blöcken vom Hauptcampus zum Nordcampus oder umgekehrt pendeln müssen.

Es sind nur zwei Straßen zu überqueren, die meiste Zeit geht es durch Grünanlagen. Dies stellt eine deutlich bessere Wegführung dar, da lästiger Autoverkehr umgangen und kaputte oder fehlende Fahrradwege gemieden werden können. Und schneller soll es auch noch gehen…
Menschen mit besonders langen Beinen oder schnellen Füßen berichten, dass die Strecke zu Fuß sogar in knapp 15 Minuten zu bewältigen sei.

Probiert es einfach mal aus!

Der Frauen_kampftag geht in die nächste Runde..

Das Referat für Emanzipation & Aufklärung hat sich etwas ausgedacht, wo auch ihr kreativ werden könnt:
Zum Auftakt und langsamen Einstimmen auf die Frauen_kampftagsreihe 2019 starten wir mit einer Sammlungsaktion für Collagenmaterial, welches dann in einem Workshop zu einem Fanzine verarbeitet werden soll.
Bis dahin seid ihr gefragt: Zu den Themen „Körper & Geschlecht“ suchen wir alles an Materialien, egal ob Bilder, Comics, Werbung, Texte oder künstlerische Eigenkreationen eurerseits.
Diese könnt ihr bei Interesse im AStA-Gebäude in einer eigens angefertigten goldenen Box einwerfen, oder gerne dem E&A Referat per Mail unter asta-emanzipation(at)tu-braunschweig.de zukommen lassen.
Für alle die, die auch Lust haben, bei der Umsetzung des Fanzines mitzuwirken, geben wir den Termin demnächst bekannt.

Wir freuen uns auf euch und euren Input!

 

Die Box befindet sich im AStA-Gebäude neben der Tür des AStA-Vorstandsbüros

Stellungnahme zur Enttarnung des V-Mannes Gerrit G. in Göttingen

Am vergangenen Dienstag (13.11.2018) wurde in Göttingen ein Mitglied der Basisdemokratischen Linke Göttingen – IL und der studentischen Selbstverwaltung der Universität Göttingen als vom Verfassungsschutz eingesetzte Vertrauens-Person enttarnt. „Der 24-Jährige kandidierte auf dieser Liste für das Studierendenparlament und war das einzige studentische Mitglied in der Struktur- und Haushaltskommission der philosophischen Fakultät und stellvertretendes Mitglied der Studienkommission. Dadurch habe er auch Einblick in die Fakultätsfinanzen gehabt“ [1], sagt ALL-Sprecher Friedrich Paun.
Wir als AStA der TU Braunschweig verurteilen diese Bespitzelung und aktive Beeinflussung aufs Schärfste. Solche Maßnahmen, wie sie auch momentan im geplanten Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (NPOG) zu finden sind, können einen Eingriff in die studentische Selbstverwaltung und die (politische) Arbeit darstellen. „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass schon einfache Verwechslungen, bloße zufällige Anwesenheit und der geringste, absurdeste Verdacht ausreichen, um in den Fokus der Ermittlungsbehörden zu geraten. Dies lässt schlimme Erwartungen für die Zukunft zu“ [2]. Wie durch die Enttarnung des Göttinger V-Mannes deutlich wird, ist dies nicht bloß reine Spekulation und Theorie, sondern offensichtlich gängige Praxis. So habe sich der V-Mann in Gremien der Hochschule bei Punkten enthalten, in denen man, laut ALL Sprecher Friedrich Paun, klare Positionen habe [1]. Gerrit G. beeinflusste somit die Ausgestaltung der Hochschulpolitik und an dieser Stelle muss die Frage gestellt werden, in wie weit dies die Autonomie der studentischen Selbstverwaltung verletzte.
Das nun als Konsequenz der Debatte um die Enttarnung die Chefin des Verfassungsschutzes Niedersachsen – Maren Brandenburger – ihren Hut nahm und ein Sondergutachten erstellt werden soll [3] dient lediglich der Optimierung interner Abläufe innerhalb des Verfassungsschutzes. Anstatt die Vorgänge als Anlass zu nehmen, um eine grundsätzliche Diskussion über diese Praxis zu führen, wird das ganze als Betriebsunfall/ „Datenpanne“ bewertet. Der Wille zu einer kritischen Aufarbeitung fehlt völlig. „Unser Nachrichtendienst bekommt nun die Gelegenheit, mit einem personellen Neuanfang verlorengegangenes Vertrauen zurückzugewinnen“ [3], so Uwe Schünemann, stellvertr. CDU-Fraktionsvorsitzender. Uns geht es an dieser Stelle nicht um Personal- oder Machtdebatten innerhalb des Verfassungsschutzes oder etwaigen Parteien, sondern um die generelle Frage, ob der Staat die verfasste Studierendenschaft ausspionieren und beeinflussen darf. Dabei geht es auch um das Vertrauen in staatlichen Institutionen. Für uns ist die Bespitzelung bspw. durch das Einsetzen von V-Personen eben nicht dieses legitime Mittel als das es deklariert wird, da es sich – wie die Entwicklungen zeigen – einer demokratischen Kontrolle entzogen hat. Nicht zuletzt durch das vorherrschende Dogma des unbedingten Schutzes der V-Personen, ist eine demokratische Kontrolle unmöglich, denn auch die Nichtbehandlung im Landtag [4] zeigt die Intransparenz hinter solchen Maßnahmen. 
Analog zum geplanten NPOG steht für uns daher fest: „Wir halten es daher für eine absolute Notwendigkeit, die Studierendenschaft und Studierende davor zu schützen“ [2]. An dieser Stelle sprechen wir betreffenden Strukturen unsere Solidarität aus. Wir fordern, dass sich nun ernsthaft mit der Problematik der demokratischen Kontrolle sowie der direkten Einflussnahme der V-Personen beschäftigt wird und ernstzunehmende Konsequenzen gezogen werden; eine Aufklärung über die Hintergründe der Anwerbung des V-Mannes und dessen Aufgaben ist zudem zwingend notwendig!

Bis hierhin und nicht weiter! – Europäische Migrationspolitik und ihre Folgen

Weltweit befinden sich Millionen Menschen auf der Flucht. Unterwegs kämpfen sie mit Gefahren, Unsicherheiten und Gewalt. Manche erreichen ihre Ziele, andere werden unterwegs auf- und festgehalten oder gar zurückgeschoben. Auch an der TU Braunschweig studieren in diesem Semester wieder zahlreiche Studierende mit persönlicher Fluchtgeschichte. Wir möchten uns im Rahmen dieser Veranstaltung gemeinsam mit den Hürden und Herausforderungen für fliehende Menschen auseinandersetzen und die Situation von Betroffenen kennenlernen.

Außerdem wollen wir Studierenden der TU Möglichkeiten aufzeigen, wie sie sich im Bereich Flucht & Migration fernab der europäischen Außengrenzen hier vor Ort in Braunschweig engagieren können. Dazu werden sich einige lokale Initiativen vorstellen und Möglichkeiten zum Engagement bieten.

Die ReferentInnen liefern zunächst im Rahmen eines Vortrags eine rechtliche und politische Einordnung der aktuellen europäischen und deutschen Migrationspolitik. Beide waren mehrfach im Rahmen der Refugee Law Clinic in den „Hotspots“ auf den griechischen Inseln Chios und Samos, um Geflüchtete juristisch zu beraten. Sie erklären die Rechts(un)logik des EU-Türkei-Abkommens als größtes und folgenreichstes Migrationsabkommen, das die EU je geschlossen hat. Welche Folgen hat das EU-Türkei-Abkommen für die Menschen, die sich auf der Flucht befinden? Mit welchen Mechanismen sind Ländergrenzen in Afrika und Asien jetzt auch zu europäischen Grenzen geworden?Warum baut die europäische Grenzschutzbehörde Frontex ein Kooperationsnetzwerk mit afrikanischen Geheimdiensten autoritärer Staaten auf und was bedeutet das für die Zukunft des Rechts auf Asyl ?

Anschließend wird der Dokumentationsfilm „Am Rande Europas – Zeugnisse über die Auswirkungen des EU-Türkei Abkommens“ von Donata Hasselmann, Omar Barkal, Sascha Kellermann gezeigt (35 Minuten, arabisch/kurdisch mit deutschen Untertiteln). Darin beschreiben Geflüchtete, wie das Abkommen schon weit vor den europäischen Außengrenzen seine Wirkung entfaltet. Außerdem gewähren sie einen Blick in die Lager, die im Rahmen des EU-Türkei-Abkommens errichtet wurden.

Im Anschluss an Vortrag und Film gibt es Raum für Fragen und Diskussion.

Euer Antirassismus-Referat

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/367816450655530/

Einladung zur Informations- und Diskussionveranstaltung am 23.11.18

Wie kann der Fahrradverkehr verbessert und für alle Beteiligten sicherer werden. Die Bürgerinitiative Fahrradstadt Braunschweig lädt gemeinsam mit dem VCD und dem ADFC zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema Fahrradentscheid ein.

einladung_fahrradentscheid

Link zur Facebookveranstaltung:
https://www.facebook.com/events/514329292424697/

Wann: am Freitag, 23.November, um 19:00 Uhr
Wo: im Haus der Kulturen, am Nordbahnhof 1, 38106 Braunschweig

Wir würden uns freuen euch dort zu sehen.

Eure FVAG

Exkursion Klärwerk Steinhof

Wo kommt eigentlich unser Abwasser hin?

Jeden Tag benutzen wir die Toilettenspülung und waschen unser Geschirr ab. Es wird geduscht und Wäsche gewaschen. Aber wo geht das ganze Wasser hin, wenn es abfließt? Wie muss das Wasser behandelt werden, bevor es wieder in die Natur darf?

Das Braunschweiger Kanalsystem führt in das Klärwerk Steinhof. Pro Sekunde kommen dort ca. 700 Liter Abwasser zur Reinigung an. Durch die Erzeugung von Faulgas und ein eigenes Blockheizkraftwerk ist das Klärwerk in der Lage, den Eigenbedarf an Strom und Wärme zu decken.

Am 15. Januar 2019 um 14:00 Uhr hast du die Möglichkeit, das Klärwerk einmal von innen zu sehen. Bei der Besichtigung werden alle Prozesse vorgestellt und erklärt. Treffpunkt ist am Klärwerk. Melde dich jetzt an unter:

asta-oekologiereferat@tu-braunschweig.de

3. Veranstaltung unserer Seminarreihe: MIT- Denken, Machen, Gestalten

Diesmal richtet es sich auch an erfahrenere Studivertreter*innen, die insbesondere mit Lehre oder Akkreditierung zu tun haben. Wir konnten nämlich Anika Düring und Susanne Sandau von der Projektgruppe Lehre und Medienbildung gewinnen, die mit uns ihr Wissen zu Guter Lehre und wie sie umgesetzt werden kann, teilen. Besonders Vertrer*innen in KSW/SQK oder StuKo können hier profitieren. Außerdem möchten wir euch das Seminar dringend ans Herz legen, wenn in eurem Studiengang demnächst eine Akkreditierung ansteht.

Was ist eigentlich Gute Lehre? Bedingungen einer erfolgreichen Lehrvermittlung

Gute Lehre wird von vielen Faktoren beeinflusst. Sie hängt nicht nur von fachlichen Inhalten ab, sondern z.B. auch von der Interaktion zwischen Lernenden und Lehrenden, den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten oder Vorgaben zur Akkreditierung von Studiengängen. In diesem Seminar wird ein Austausch dazu stattfinden, was gute Lehre ausmacht und welche Möglichkeiten zur Mitgestaltung der Lehrqualität Studierende haben.

Mi: 21.11.18 um 16:45 – 18:15 Uhr
Hagenring 30 (Chemiezentrum) Seminarraum: HR 30/023f

 

Neue AStA Notizen Ausgabe #3 ist da!

Die dritte Ausgabe unserer AStA Notizen im Zeitungsformat ist nun da!
Inhalt:
– Gedenkakt zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht
– Vollversammlung der Fakultät 6 – Ein Bericht
– Get to Know: Die Rechtsberatung
– Welt-Aids-Tag am 1. Dezember
– Erneute Demo gegen das geplante Niedersächsische Polizeigesetz (NPOG)
– Der Campus-Bahn-Workshop
– Get to know: Das Antirassismusreferat
– Spieleabend mit dem Frauen_Lesbenreferat
– Termine

Ihr könnt sie euch für das echte „Zeitungsfeeling“ hier im AStA abholen, oder über folgende Links erreichen:
Downloaden und online lesen (.pdf-Format)
AStA Notizen #3 Mobil (geringere Auflösung)

Hier kommt ihr zu allen Ausgabe der AStA Notizen: Alle Ausgaben
Viel Spaß beim Lesen!