Präsentation und Diskussion unserer Rassismus-Umfrage

Im Dezember 2018 haben wir vom Antirassismusreferat eine Umfrage zu Rassismus an unserer Uni durchgeführt. Dabei wollten wir unter anderem von euch wissen, ob ihr Erfahrungen mit Rassismus gemacht habt, wie häufig ihr betroffen wart/seid und, ob ihr euch Unterstützung suchen würdet. Über 1000 Studierende und Beschäftigte der TU haben ihre Antworten gegeben und uns zum Teil ausführliche Kommentare hinterlassen. Vielen Dank!
Mittlerweile haben wir die Umfrage ausgewertet und möchten euch daher zu einer Präsentation und Diskussion der Ergebnisse einladen. Gemeinsam mit euch möchten wir über Rassismus an unserer Uni sprechen und Möglichkeiten diskutieren, wie wir dem entgegen stehen und uns für ein solidarischeres Miteinander frei von Diskriminierungen einsetzen können.
Für euer Erscheinen spielt es keine Rolle, ob ihr an der Umfrage teilgenommen habt oder euch einfach so für das Thema interessiert.
Wir sorgen für Snacks und Getränke, damit wir in gemütlicher Atmosphäre diskutieren und Ideen sammeln können.
Wir freuen uns auf euch und eure Ideen!

Wann? 31.01.2019, 18:30 Uhr
Wo? BRICS, Raum 46 im EG – Rebenring 56 (barrierefrei)

Euer AStA.Antirareferat

 

 

Stellungnahme des AStA gegen die Veranstaltung „Ritter der Wüste“ der Burschenschaft Thuringia

Wir als Allgemeiner Studierendenausschuss der Technischen Universität stellen uns mit dieser Veröffentlichung erneut entschieden gegen die politische Ausrichtung der Burschenschaft „Thuringia“. Nicht erst seit dem Deutschlandseminar und der andauernden Mitgliedschaft im Bund „Deutsche Burschenschaft“, indem sie zeitweise auch den Vorsitz stellten, ist ihre politische Verortung klar. 
Nun soll am 26. Januar ein Vortrag von Regine Halm stattfinden, die bis zum Tod dessen die Frau des Wehrmachtssoldaten Günter Halm war. Dieser war in der 21. Panzerdivision, weitergehend dem Afrikorps aktiv und wurde zudem der jüngste Träger des Ritterkreuzes im Zweiten Weltkrieg. Der Vortrag „mit Diaschau“ und dem Titel „Ritter der Wüste“ strahlt bei der bisherigen Werbung keinerlei Kontextualisierung im Rahmen des Zweiten Weltkriegs aus und hinterfragt nicht, warum deutsche Soldaten zu vermeintlichem „Ruhm“ in Nordafrika kommen konnten, obwohl dies nur durch einen auf allen Ebenen geführten Angriffskrieg möglich gewesen ist. Eine Verherrlichung der Taten des Nationalsozialismus ist hierbei wahrscheinlich.
Dies bestätigt das bisherige Handeln und Denken der Burschenschaft Thuringia. Bereits zuvor gab es solche Zeitzeugen-Vorträge. So referierte in der Vergangenheit unter anderem Klaus Grotjahn, welcher in der SS-Division Nordland diente. Ende letzten Jahres wurde zudem ein Vortrag mit Benedikt Kaiser veranstaltet, welcher in der neurechten Zeitschrift „Sezession“ tätig ist und Bücher im Antaios-Verlag – zurzeit größter neurechter Verlag Deutschlands – veröffentlicht. Er war zuvor bei den „Nationalen Sozialisten Chemnitz“ organisiert und hat seine politischen Wurzeln in der rechtsextremen Szene Sachsens.
Die politische Eindeutigkeit dieser Veranstaltungen zeigt für uns, dass es in den Reihen der Burschenschaft Thuringia kein großes Umdenken gab und wir als Studierendenschaft weiterhin wachsam sein müssen, um eine noch stärkere Vernetzung der regionalen und bundesweiten rechten Strömungen aus neuer und extremer Rechten zu verhindern.

Ankündigungsplakat vor dem Haus der Burschenschaft Thuringia

Der Semesterbeitrag für das Sommersemester 19 ist fällig!

Liebe Studierende,

Denkt an Eure Rückmeldung! Bis zum 1. Februar muss der Semesterbeitrag in Höhe von 350,42 Euro beim Immatrikulationsamt eingegangen sein. Wenn Ihr nicht das Lastschriftverfahren nutzt denkt also daran den Beitrag zu überweisen, damit Ihr nicht exmatrikuliert werdet.

Informationen zur Überweisung gibt es beim Immatrikulationsamt.

Falls Ihr euch Interessiert, wie sich der Beitrag zusammensetzt und entwickelt habt Findet Ihr die Informationen auf unserer Seite.

Aktuelle Zusammensetzung

Nachhaltige Menstruationshygiene

 

Am 28.1. wird Nessie in der Frauenbibliothek ab 19:00 Uhr einen Vortrag zu nachhaltiger Menstruationshygiene halten, diese Veranstaltung ist Teil der Reihe zum Frauenkampftag Braunschweig 2019.
Viele Menschen verwenden während ihrer Periode Tampons oder Binden, obwohl diese oft unpraktisch und unbequem sind, und teilweise sogar zu gesundheitlichen Problemen wie Scheidentrockenheit und Infektionen führen können.
Dabei gibt es Alternativen, die die Umwelt schonen und zudem langfristig günstiger und gesünder sind. Der Vortrag bietet einen Überblick über die verfügbaren Produkte und ihre Vor- und Nachteile.
Die Veranstaltung ist offen für Interessierte aller Geschlechter.

Feministisches Warm-Up

Die Frauen*kampftagsreihe geht in die nächste Runde!

Um Interessierten eine Möglichkeit zu bieten, mit anderen Gruppen und Aktiven in den Austausch zu kommen, veranstalten wir ein feministisches Warm Up am 25.01.2019 ab 16.00 Uhr im Grotrian. Dort könnt ihr Informationen zur bevorstehenden Frauen*kampftagsreihe abgreifen, Anlaufstellen für eigen geplantes politisches Engagement finden oder einfach ins Gespräch mit Gleichgesinnten kommen. Einige (hochschul-)politischen Gruppen stellen sich mit ihren Inhalten zu Themen wie Feminismus, Antisexismus und Gender an Ständen vor, zudem gibt es kühle Getränke und Musik von der DJ Kim Valmount im Carola Campus Café. Der gesellige Abendausklang ist bis 22.00 Uhr geplant.

Wir freuen uns auf die Vernetzung mit euch!

Ausladungsklausel: Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Taten in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

„Frauen*kampftag“ vs. „Frauen*tag“? Eine Plädoyer für Nutzung des Kampfbegriffes

Aktuell sind Themen wie Feminismus, Emanzipation oder Sexismus wieder präsent im öffentlichen Diskurs. Egal, ob hierbei der Paragraph 219a, die Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt oder (sexualisierte) Gewalt gegen Frauen* Gegenstand der Diskussionen sind: Sie polarisieren die Menschen stark. Unter die Teilnehmenden solch öffentlicher Debatten mischen sich immer mehr auch Rechtsextreme, religiöse Fundamentalist*innen oder Konservative, die diese für ihre eigens angefertigte Stimmungsmache instrumentalisieren wollen. Da der Lebensbereich der Universität ein Spiegelbild der gesamtgesellschaftlichen Verhältnisse ist, und diskriminierende Mechanismen auch vor ihr keinen Halt machen, möchten wir die Institution in die inhaltliche Aufarbeitung der Veranstaltungen miteinbeziehen und den gesellschaftlichen Diskurs aktiv mitgestalten: Unter dem Motto „Why is this still a thing?“ organisieren wir daher erneut auch 2019 eine Veranstaltungsreihe rund um den Frauen*kampftag.

Warum eigentlich Frauen*kampftag?
Es ist der 8. März 1908. An diesem Tag bestreikten Näherinnen eine Textilfabrik in den USA. Aufseher und Unternehmer wollten um jeden Preis verhindern, dass diese Unruhen auch auf andere Fabriken übergriffen und sperrten die Arbeiterinnen ein. Ein Feuer brach aus und über 100 Frauen kamen in den Flammen ums Leben. Das Datum des Vorfalls wurde im kommenden Jahr für den internationalen Frauen*kampftag gewählt, um den tapferen Frauen, welche Wider- stand leisteten, zu gedenken. Das Wort „Kampf“ kam dabei in diesem Zusammenhang in den letzten Jahren weitestgehend abhanden. Zu reißerisch, militant oder angsteinflößend sei die Formulierung. Der Verweis auf die Geschichte des Frauen*kampftages und der bisher geführten Kämpfe kann hierbei helfen, zumindest die Verwendung und Herkunft der Begrifflichkeit zu verstehen. Wir möchten nämlich nicht, dass die Entwicklung der bisherigen Frauen*bewegungen für soziale und politische Gerechtigkeit außer Acht gelassen wird. Ein Blick auf Themen wie das Verbot der Vergewaltigung in der Ehe oder das Frauenwahlrecht zeigen, dass die aktuellen Zustände, die wir für selbstverständlich halten, früher nur als politische Forderungen existierten, ehe diese durch Kämpfe aus unterschiedlichsten Aktionsformen zu Errungenschaften wurden. Dadurch kann erst deutlich gemacht werden, was alles schon erreicht wurde, an welchem Punkt wir derzeit stehen, und wo es noch viel zu tun gibt. Für uns ist der internationale Frauen*tag kein Feiertag, sondern ein Kampftag. Wir möchten keine Blumensträuße und Schokolade, sondern Gleichstellung auf allen Ebenen des Lebens. Feministisch kämpfen bedeutet für uns, auch in einer unangenehmen Weise auf problematische sexistische Verhältnisse aufmerksam zu machen, diese kritisch zu hinterfragen und zu überwinden. Because it’s still a thing. And there’s still much to do – so let’s get started.

Aber wo fängt man am besten an?
Um Interessierten eine Möglichkeit zu bieten, mit anderen Gruppen und Aktiven in den Austausch zu kommen, veranstalten wir ein feministisches Warm-Up am 25.01.2019 ab 16.00 Uhr im Grotrian. Dort könnt ihr Informationen zur bevorstehenden Frauen*kampftagsreihe abgreifen, Anlaufstellen für eigen geplantes politisches Engagement finden oder einfach ins Gespräch mit Gleichgesinnten kommen. Einige (hochschul-)politischen Gruppen stellen sich mit ihren Inhalten an Ständen vor, zudem gibt es kühle Getränke und Musik von der DJ Kim Valmount. Der gesellige Abendausklang ist bis 22.00 Uhr geplant.

Nutzungserfassung für die VRB Semesterkarte

Liebe Studierende,

im Moment verhandeln wir für euch die Bedingungen für die VRB Semesterkarte ab dem Wintersemester 2020/21. Hierbei benötigen wir eure Hilfe und bitten euch daher, die folgende Umfrage auszufüllen:

https://studip.tu-braunschweig.de/show_evaluation.php?evalID=9039c839164fcb695ddafab0773ad79a

Der Vertrag mit dem Verkehrsverbund Region Braunschweig (VRB) beinhaltet die Benutzung aller Busse, Straßenbahnen und Nahverkehrszüge innerhalb des Verbundgebietes des VRB. Informationen zum Geltungsbereich findet ihr hier.

Bitte beachtet, dass die Nutzung der Nahverkehrszüge in ganz Niedersachsen, also auch im Verbundgebiet des VRB, durch das landesweite Semesterticket, für welches wir einen eigenen Vertrag haben, gedeckt ist. Das bleibt so, selbst wenn keine VRB Semesterkarte zustande kommt.

Mit der Umfrage wollen wir eure Nutzung und Zufriedenheit mit der VRB Semesterkarte evaluieren, um darauf bei den Verhandlungen Rücksicht nehmen zu können. Nach Abschluss der Verhandlungen wird es über die Fortführung des Vertrages wieder eine Umfrage geben, an der sich die entscheidende Abstimmung im Studierendenparlament orientieren wird.

Vielen Dank für eure Unterstützung.

Eure AStA Semesterticketbeauftragten