Anti-Atom-Referat

Kontakt: anti-atom-referat@tu-bs.de

________________________________________________________________________________________________________

SOMMERAKADEMIE - Nur noch wenige Plätze frei!

Jetzt anmelden unter: info@atommuellreport.de

Weitere Infos zur Teilnahmebedingung

 


Sommerakademie: Atomares Erbe, 2.-6. August

Das Anti-Atom-Referat unterstützt das Fachportal Atommüllreport bei der diesjährigen Sommerakademie:

Welches atomare Erbe hinterlassen wir künftigen Generationen? Dieser Frage soll eine interdisziplinäre Gruppe von StudentInnen und jungen WissenschaftlerInnen bei der Sommerakademie nachgehen. Ausgewiesene ExpertInnen geben eine Einführung in die Probleme bei Umgang und Lagerung radioaktiver Abfälle und zeigen berufliche Perspektiven auf.

Sommerakademie
Atomares Erbe – Herausforderungen für die nächste Generation“
2.-6. August
Bundesakademie für Kulturelle
Bildung e.V., Schlossplatz 13, 38304
Wolfenbüttel

Teilnahmebeitrag für Studierende:
ohne Übernachtung: 100€
mit Übernachtung im Doppelzimmer 200€

Da es sich bei der Akademie um eine Weiterbildungsmaßnahme handelt, hast du die Möglichkeit die Kosten der Tagung über verschiedene Wege erstattet zu bekommen

–> Wir helfen Dir bei der Finanzierung! Einfach melden unter: anti-atom-referat@tu-bs.de

weitere Infos:
http://www.atommuellreport.de/projekte/sommerakademie.html
http://www.atommuellreport.de/fileadmin/Dateien/bilder/Veranstaltungen/Sommerakademie_Flyer.pdf

 


TU Braunschweig bezieht jetzt zu 100 % Ökostrom

TU-Oekostrom.png

Das Land Niedersachsen lässt ab dem 1. Januar 2017 die mehr als 5.000 landeseigenen Gebäude mit Strom aus 100 % erneuerbaren Energien versorgen. Die TU Braunschweig gehört als Landeseinrichtung dazu und bezieht nun auch Ökostrom.

Der jährliche Stromverbrauch der TU beträgt immerhin 35 GWh. Das entspricht überschlägig dem Verbrauch von 10.000 Einfamilienhäusern oder dem einer Kleinstadt.

Das Anti-Atom-Referat des AStA begrüßt diesen Schritt des Landes Niedersachsen und ruft auf, auch privat auf Ökostrom umzustellen, sofern noch nicht geschehen. Der Wechsel auf Ökostrom ist ganz einfach: Einen Vertrag beim gewünschten Anbieter unterzeichnen, dieser kümmert sich dann um alles Weitere. Ein paar Empfehlungen für „echte“ Ökostromanbieter stehen unten.

EnEff Campus

Die TU Braunschweig will über den Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien noch deutlich hinausgehen. Für den Campus wurde ein Integraler Energetischer Masterplan namens EnEff Campus entwickelt, der z.B. auf Basis einer Bestandsaufnahme Methoden und Werkzeuge zur mittelfristigen Reduzierung des Primärenergieverbrauchs um 40 % vorsieht. Es geht dabei nicht nur um Strom sondern auch um Wärme. Mehr zu diesem Projekt:

https://www.tu-braunschweig.de/igs/forschung/eneffcampus

Empfehlungen für Ökostromanbieter:

Bürgerwerke eG, EWS Elektrizitätswerke Schönau eG, Greenpeace Energy eG, Naturstrom AG, Polarstern GmbH, Ökostrom+ und Solidarstrom, LichtBlick SE

Mehr Infos und Hintergründe:

http://www.robinwood.de/OEkostrom-Wechsel-Jetzt.oekostrom.0.html


SoSe 2016

Das Referat arbeitet zu den regionalen und überregio­nalen Themen Atommüll, Strahlung und Risiken von Atomkraft. Die Stadt Braun­schweig liegt inmitten der Brennpunkte Asse, Konrad und Eckert & Ziegler. Zur Zeit sind folgende Schwerpunkte auf der Agenda:

Eckert & Ziegler, Braunschweig
Die Firma Eckert & Ziegler will die Verarbeitung von Atommüll im Braunschweiger Stadtgebiet massiv aus­ bauen. Dazu ist eine riesige neue Halle geplant. Das Anti-Atom-Referat unterstützt die Bürger­initiative Strahlen­
schutz dabei, den Ausbau zu verhindern.

Schacht KONRAD, Salzgitter
Nach wie vor soll entgegen von Protesten und fundierter Kritik im Schacht KONRAD Atommüll eingelagert wer­ den. Das Referat setzt sich dafür ein, dies zu verhindern, und unterstützt die Arbeitsgemein­schaft Schacht
KONRAD im Widerstand.

ASSE II, Kreis Wolfenbüttel
Das Anti-Atom-Referat setzt sich weiterhin engagiert für die Bergung des illegal in der Asse eingelagerten Atom­ mülls ein. Trotz neuer Ge­setze, die auf Bundesebene verabschiedet wurden, passiert nichts, was ernst gemeinte Absichten faktisch bestätigen würde. Zur Zeit be­steht der Eindruck, die Bergung würde „ausgesessen“ bis es zu spät ist. Das Referat setzt sich dafür ein, die Bergung zu beschleunigen.Darüber hinaus fördert das Anti-Atom-Referat das Wechseln zu Anbietern von Strom aus erneuerbaren Energien. Umweltverbände empfehlen z.B. vier Anbieter: Naturstrom, EWS Schönau, Greenpeace Energy und Licht­blick.

Aktion im Sommersemester 2016
Von Januar bis April hat das Referat aktiv mit Initiativen aus der Region an der Gestaltung und Vorbereitung der „Anti-Atom-Frühstücksmeile“ mitge­wirkt.
Auf der Industriestraße Nord bei Schacht KONRAD haben 1000 TeilnehmerInnen ihren Protest mit einem gemeinsamen Frühstück zum Ausdruck gebracht.
Die Frühstücksmeile war sowohl ein Gedenken an die Atom-Katastrophen von Tschernobyl (26.4.) und Fukushima (11.3.) als auch eine Demonstration gegen die vier Atommüll-Brennpunkte in der Re­gion Weltatomerbe Braunschweiger Land: Schacht KONRAD, Eckert & Ziegler, ASSE II und Morsleben. Nachdrücklich wurde auch das endgültige Ende der Atomkraft gefordert.

__________________________________________________________________________________


Rückblick Frühstücksmeile 2016

Schön wars! Weit mehr als 1000 Teilnehmer nahmen am 24. April an der Frühstücksmeile teil! Trotz April-Wetter kamen zwei Fahrradkorsos, viele Gruppen und Kurzentschlossene zum Bürgerfrühstück auf die Industriestraße Nord vor Schacht Konrad. Mit Musik und Info-Ständen der Bürgerinitiativen und Gewerkschaften ist ein Frühstück zu einem Ereignis geworden. Info- und Versorgungs-Stände verschiedener Initiativen sorgten mit Kaffee, Kuchen, Grills, Rührei und vielem mehr, für ein vielfältiges

und buntes Angebot. Auf der Bühne kamen Zeitzeugen aus Fukushima und Tschernobyl zu Wort. Ebenso berichteten Vertreter der vier Standorte Schacht Konrad, Eckert & Ziegler/Braunschweig, Morsleben und ASSE von den Fehlern, die gemacht wurden und gerade gemacht werden.

Schacht Konrad darf nicht in Betrieb gehen, Eckert & Ziegler darf nicht mitten im Wohngebiet Atommüll verarbeiten, der ASSE-Müll muss zurück geholt werden und Morsleben muss verantwortlich behandelt werden … und das AKW Grohnde muss endgültig vom Netz.

Ein gelungener Spagat zwischen dem Gedenken an die Jahrstage der Atom-Katastrophen und der Demonstration gegen die vier Atommüll-Standorte in der Region Weltatomerbe Braunschweiger Land:
Schacht Konrad, Eckert & Ziegler, ASSE, Morsleben, sowie für das endgültige Ende der Atomkraft – Danke, dass Ihr dabei wart!

IMG_8734_c.jpg

IMG_4892.jpg

IMG_4884.jpg

IMG_4881.jpg

IMG_4875.jpg

IMG_4866.jpg

IMG_4846.jpg

IMG_4835.jpg

IMG_4832.jpg

IMG_4810.jpg

IMG_4802.jpg

IMG_4786.jpg

IMG_4760.jpg

IMG_4742.jpg

IMG_4731.jpg

Weitere Infos und Fotos auf:
http://fruehstuecksmeile.de/?startpageitem=ueber-1000-teilnehmer-bei-der-fruehstuecksmeile#more-1470


Older Entries »