Anti-Atom-Referat

Kontakt: anti-atom-referat@tu-bs.de

 


 

WiSe 2016/17

 

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TU Braunschweig bezieht jetzt zu 100 % Ökostrom

Das Land Niedersachsen lässt ab dem 1. Januar 2017 die mehr als 5.000 landeseigenen Gebäude mit Strom aus 100 % erneuerbaren Energien versorgen. Die TU Braunschweig gehört als Landeseinrichtung dazu und bezieht nun auch Ökostrom.

Der jährliche Stromverbrauch der TU beträgt immerhin 35 GWh. Das entspricht überschlägig dem Verbrauch von 10.000 Einfamilienhäusern oder dem einer Kleinstadt.

Das Anti-Atom-Referat des AStA begrüßt diesen Schritt des Landes Niedersachsen und ruft auf, auch privat auf Ökostrom umzustellen, sofern noch nicht geschehen. Der Wechsel auf Ökostrom ist ganz einfach: Einen Vertrag beim gewünschten Anbieter unterzeichnen, dieser kümmert sich dann um alles Weitere. Ein paar Empfehlungen für „echte“ Ökostromanbieter stehen unten.

EnEff Campus

Die TU Braunschweig will über den Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien noch deutlich hinausgehen. Für den Campus wurde ein Integraler Energetischer Masterplan namens EnEff Campus entwickelt, der z.B. auf Basis einer Bestandsaufnahme Methoden und Werkzeuge zur mittelfristigen Reduzierung des Primärenergieverbrauchs um 40 % vorsieht. Es geht dabei nicht nur um Strom sondern auch um Wärme. Mehr zu diesem Projekt:

https://www.tu-braunschweig.de/igs/forschung/eneffcampus

Empfehlungen für Ökostromanbieter:

Bürgerwerke eG, EWS Elektrizitätswerke Schönau eG, Greenpeace Energy eG, Naturstrom AG, Polarstern GmbH, Ökostrom+ und Solidarstrom, LichtBlick SE

Mehr Infos und Hintergründe:

 

http://www.robinwood.de/OEkostrom-Wechsel-Jetzt.oekostrom.0.html

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SoSe 2016

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Das Referat arbeitet zu den regionalen und überregio­nalen Themen Atommüll, Strahlung und Risiken von Atomkraft. Die Stadt Braun­schweig liegt inmitten der Brennpunkte Asse, Konrad und Eckert & Ziegler. Zur Zeit sind folgende Schwerpunkte auf der Agenda:

Eckert & Ziegler, Braunschweig
Die Firma Eckert & Ziegler will die Verarbeitung von Atommüll im Braunschweiger Stadtgebiet massiv aus­ bauen. Dazu ist eine riesige neue Halle geplant. Das Anti-Atom-Referat unterstützt die Bürger­initiative Strahlen­
schutz dabei, den Ausbau zu verhindern.

Schacht KONRAD, Salzgitter
Nach wie vor soll entgegen von Protesten und fundierter Kritik im Schacht KONRAD Atommüll eingelagert wer­ den. Das Referat setzt sich dafür ein, dies zu verhindern, und unterstützt die Arbeitsgemein­schaft Schacht
KONRAD im Widerstand.

ASSE II, Kreis Wolfenbüttel
Das Anti-Atom-Referat setzt sich weiterhin engagiert für die Bergung des illegal in der Asse eingelagerten Atom­ mülls ein. Trotz neuer Ge­setze, die auf Bundesebene verabschiedet wurden, passiert nichts, was ernst gemeinte Absichten faktisch bestätigen würde. Zur Zeit be­steht der Eindruck, die Bergung würde „ausgesessen“ bis es zu spät ist. Das Referat setzt sich dafür ein, die Bergung zu beschleunigen.Darüber hinaus fördert das Anti-Atom-Referat das Wechseln zu Anbietern von Strom aus erneuerbaren Energien. Umweltverbände empfehlen z.B. vier Anbieter: Naturstrom, EWS Schönau, Greenpeace Energy und Licht­blick.

Aktion im Sommersemester 2016
Von Januar bis April hat das Referat aktiv mit Initiativen aus der Region an der Gestaltung und Vorbereitung der „Anti-Atom-Frühstücksmeile“ mitge­wirkt.
Auf der Industriestraße Nord bei Schacht KONRAD haben 1000 TeilnehmerInnen ihren Protest mit einem gemeinsamen Frühstück zum Ausdruck gebracht.
Die Frühstücksmeile war sowohl ein Gedenken an die Atom-Katastrophen von Tschernobyl (26.4.) und Fukushima (11.3.) als auch eine Demonstration gegen die vier Atommüll-Brennpunkte in der Re­gion Weltatomerbe Braunschweiger Land: Schacht KONRAD, Eckert & Ziegler, ASSE II und Morsleben. Nachdrücklich wurde auch das endgültige Ende der Atomkraft gefordert.

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Frühstücksmeile

 

Schön wars! Weit mehr als 1000 Teilnehmer nahmen am 24. April an der Frühstücksmeile teil! Trotz April-Wetter kamen zwei Fahrradkorsos, viele Gruppen und Kurzentschlossene zum Bürgerfrühstück auf die Industriestraße Nord vor Schacht Konrad. Mit Musik und Info-Ständen der Bürgerinitiativen und Gewerkschaften ist ein Frühstück zu einem Ereignis geworden. Info- und Versorgungs-Stände verschiedener Initiativen sorgten mit Kaffee, Kuchen, Grills, Rührei und vielem mehr, für ein vielfältiges
und buntes Angebot. Auf der Bühne kamen Zeitzeugen aus Fukushima und Tschernobyl zu Wort. Ebenso berichteten Vertreter der vier Standorte Schacht Konrad, Eckert & Ziegler/Braunschweig, Morsleben und ASSE von den Fehlern, die gemacht wurden und gerade gemacht werden.

Schacht Konrad darf nicht in Betrieb gehen, Eckert & Ziegler darf nicht mitten im Wohngebiet Atommüll verarbeiten, der ASSE-Müll muss zurück geholt werden und Morsleben muss verantwortlich behandelt werden … und das AKW Grohnde muss endgültig vom Netz.

Ein gelungener Spagat zwischen dem Gedenken an die Jahrstage der Atom-Katastrophen und der Demonstration gegen die vier Atommüll-Standorte in der Region Weltatomerbe Braunschweiger Land:
Schacht Konrad, Eckert & Ziegler, ASSE, Morsleben, sowie für das endgültige Ende der Atomkraft – Danke, dass Ihr dabei wart!

 

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Weitere Infos und Fotos auf:
http://fruehstuecksmeile.de/?startpageitem=ueber-1000-teilnehmer-bei-der-fruehstuecksmeile#more-1470

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AUFRUF ZUR BANNER-AKTION

Nimm teil an der Bannerausstellung „WIR LASSEN UNS NICHT ÜBER DEN TISCH ZIEHEN“ und schenke Deiner alten Tischdecke ein zweites Leben in Form eines Tischdeckenbanners!

WIE? Lass Deiner Fantasie freien Lauf und gestalte auf einer alten Tischdecke ein Banner zum Motto der Frühstücksmeile oder zu deinem persönlichen Anti-Atom-Thema.

 

 

WANN? Komm am FREITAG, 22. APRIL um 19.30 UHR in die FAHRRADSELBSTHILFEWERKSTATT (Eulenstraße 5), um gemeinsam mit anderen kreativ zu werden oder bring Dein fertiges Banner direkt mit zur Frühstücksmeile

 

 

WAS? Die Banner werden auf der Brücke der Industriestraße Nord ausgestellt und gegen Spende zugunsten der Kampagne abgegeben. Nach der Aktion werden alle Banner auf der Kampagnenhomepage veröffentlicht.

 

 

NOCH FRAGEN? Anti-Atom-Referat@tu-bs.de
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Atommüll ist im Braunschweiger Land all­ge­gen­wärtig. Die havarierten Atommülllager Asse und Morsleben, die Atom­an­lage von Eckert & Ziegler neben Wohnhäusern und Schulen und das im Bau befindliche „Endlager“ Schacht KONRAD bereiten den Menschen der Region große Sorgen.

Anlässlich der Jahrestage der Tschernobyl- und Fukushima-Katastrophen setzen wir mit der Früh­stücks­meile gemeinsam ein unübersehbares
Zeichen für den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie und widersetzen uns den Atommüllplänen.

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„Probesitzen“ für die Frühstücksmeile
So könnte es am 24. April auf der Frühstücksmeile aussehen: Am 08. April hat das Anti-Atom-Referat gemeinsam mit Studierenden vor dem AStA das Widersetzen auf der Frühstücksmeile geprobt – mit selbstgemachtem veganen Mittags-Buffet.

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Aktionen vergangener Semester