Antifaschismusreferat

  • E-Mail: asta-antifareferat@tu-braunschweig.de
  • Sprechzeiten nach Vereinbarung 

    Wir als Antifa-Referat sprechen uns gegen Faschismus und jede Form der Diskriminierung aus. Mit unseren Bildungs- und Diskussionsveranstaltungen möchten wir an der TU Braunschweig einen Beitrag leisten, die öffentliche Auseinandersetzung mit diesen Themen voranzutreiben und verborgene, diskriminierende Strukturen offenzulegen.
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NSU - Blick in den Abgrund

Vortrag & Diskussion mit: Friedrich Burschel (Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, NSU-Watch)

Facebook-Event

 Anti-demokratische Inlandsgeheimdienste, unkontrolliertes V-Mann-Unwesen, Nazi-Terror-Szene, rassistische Ermittlungen und Staatsversagen: Zwingende Konsequenzen aus dem NSU-Komplex
 

Eine Veranstaltung aus der Reihe „Alles für IHRE Sicherheit. Staat, Kontrolle, Repression“ von In/Progress in Kooperation mit dem Antifa-Referat des AStA der TU.


Antiziganismus und Geschlecht

Vortrag zum Thema „Antiziganismus und Geschlecht“ aus der Veranstaltungsreihe „Antiziganistische Zustände – Eine Einführung in Theorie und gesellschaftliche Aspekte“
Donnerstag, den 24. August 2017, 19 Uhr
Jugendzentrum SUB, Bohlweg 55

Wer sah Triebdiebin im bunten Rock?
Sexualisierte und vergeschlechtlichte Dimensionen des Antiziganismus von Markus End.
Die Kategorien Geschlecht und Sexualität spielen im Antiziganismus eine zentrale Rolle, gleichzeitig bestehen bis heute nur bruchstückhafte Analysen dieses komplexen Verhältnisses. Im Vortrag sollen verschiedene dieser Bruchstücke vorgestellt und diskutiert werden.


Die Veranstaltungsreihe „Antiziganistische Zustände – Eine Einführung in Theorie und gesellschaftliche Aspekte“ wird von der DGB-Jugend Braunschweig in Kooperation mit der Antifaschistischen Gruppe Braunschweig und dem Antifa – Referat des AStA Braunschweig organisiert.


Ausladungsklausel: Die Veranstalter_innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Taten in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 


Antiziganismus und Arbeitsgesellschaft

 


Vortrag zum Thema „Antiziganismus und Arbeitsgesellschaft“ aus der Veranstaltungsreihe „Antiziganistische Zustände – Eine Einführung in Theorie und gesellschaftliche Aspekte“
Donnerstag, den 17. August 2017, 19 Uhr
Jugendzentrum SUB, Bohlweg 55

Antiziganismus ist ein weit verbreitetes Phänomen. In nahezu allen Staaten Europas werden Menschen als „Zigeuner“ diskriminiert und nicht selten verfolgt. In dem Vortrag von Roswitha Scholz werden antiziganistische Tendenzen im Zusammenhang mit neuzeitlichen Disziplinierungsprozessen und der Herausbildung der Arbeitsgesellschaft analysiert. Dabei werden auch Parallelen und Differenzen zwischen Antisemitismus und Antiziganismus aufgezeigt.

Die Veranstaltungsreihe „Antiziganistische Zustände – Eine Einführung in Theorie und gesellschaftliche Aspekte“ wird von der DGB Braunschweig in Kooperation mit der Antifaschistischen Gruppe Braunschweig und dem Antifa – Referat des AStA Braunschweig organisiert.

Ausladungsklausel: Die Veranstalter_innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Taten in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


Vortrag und Diskussion zur "Kopftuchdebatte"

Vortrag zum Thema „Kopftuchdebatte“ mit Hannah Wettig
Donnerstag den 01. Juni 2017,  18.30 Uhr
TU Braunschweig, Raum SN 19.3

Das muslimische Kopftuch beschäftigt die Menschen, regt sie auf, flößt ihnen Angst ein oder dient ihnen als Grund für rassistische Übergriffe, nicht nur hierzulande und in Frankreich. Auch in mehrheitlich islamischen Ländern wird über das Kopftuch gestritten – seit Jahrzehnten. Dort bekämpfen es vor allem Linke und Liberale als Symbol der Ausbreitung islamistischer Ideen.

Darüber will man in manchen (linken Szene-) Kreisen nicht reden. Das Kopftuchthema gilt AnhängerInnen der Critical Whiteness-Theorie als tabu. Allenfalls darf es als Symbol von Emanzipation oder gar Feminismus herhalten – eine Verkehrung seiner Bedeutung in ihr Gegenteil. Viele Grüne und Linke verteidigen das Kopftuch, weil sie sich gegen Rassismus wenden wollen. Und tatsächlich fällt eine Positionierung nicht leicht. Nicht jede Kopftuchträgerin ist eine Islamistin oder unterdrückt und die meisten Deutschen, die etwas gegen Kopftücher haben, sind keineswegs Islamismuskritiker, sondern schlicht xenophob.

In dem Vortrag wird die Journalistin Hannah Wettig die Bedeutung des Kopftuchs zwischen Religion, Tradition und Ideologie beleuchten und eine differenzierte Positionierung in dem Spannungsfeld von Rassismus, Islamismus, Critical Whiteness und naiver Verharmlosung versuchen. Hannah Wettig hat Arabistik studiert und mehrere Jahre in Ägypten und Libanon gelebt, wo sie auch politisch aktiv war. Sie hat sich in der Initiative Adopt a Revolution für den syrischen Frühling engagiert und leitet heute gemeinsam mit syrischen Aktivisten ein Flüchtlingsprojekt der Organisation Wadi e.V. Sie schreibt für Jungle World, Welt und Emma.


Psychologie des Djihadismus


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