Antifaschismus Referat

Info- und Mobilisierungsveranstaltung zu den Protesten gegen den antisemitischen al-Quds-Tag am 02. Juli in Berlin

Donnerstag, 23. Juni, 19 Uhr
Nexus, Frankfurter Str. 253,Braunschweig

Flyer zum Download (PDF)

 

Weitere Infos: https://www.facebook.com/events/1737702506501384/

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Festival Contre Le Racisme in Braunschweig 2016

Gemeinsam mit dem AntiRa Referat organisieren wir das Festival Contre Le Racisme.

Alle Informationen dazu findet ihr hier:

http://fclrbraunschweig.blogsport.de/programm/

 

The Program in English and Arabic you can find here.

 

Programm:

Montag 13.06.2016 Saftbar mit Musik – 11:30 – 14:30 Uhr – Wiese vor der Mensa 1

Dienstag 14.06.2016 – Gauß-Abend: Syrien – 19:00 Uhr – Gauß-Haus im Michaelishof, Güldenstraße 8

Mittwoch 15.06.2016Vortrag: Koloniale Kontinuitäten – 18:30 Uhr – Raum SN19.3

Donnerstag 16.06.2016Vortrag: NoBorder-Academy Lüneburg – 18:30 Uhr – Raum SN19.3

Freitag 17.06.2016Film: The Land Between – 18:30 Uhr – BW74/75

Freitag 17.06.2016Nachtpicknick mit Musik – 21:00 Uhr – Studierendengarten „Urbane Botnik“, Beethovenstraße

Montag 20.06. – Mittwoch 22.06.2016GRINS-Theater-Workshop – 18:30 – 20:00 Uhr – PK4.Container 2

Mittwoch 22.06.2016GRINS-Theater-Präsentation – 20:00 – 21:30 Uhr – PK4.Container 2

Donnerstag 23.06.2016 – Vortrag: Die kurdische Selbstverwaltung in Westkurdistan – 18:30 Uhr – Raum RR58.4

Samstag 25.05.2016 – Fußballturnier: Keine Eintracht mit Nazis – 10:00 Uhr – Georg-Weber-Stadion, Madamenweg 70

Samstag 25.05.2016 – Abschluss- Abend, Nexus, Frankfurterstr. 253

 

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Ankündigungs-Text:

Wider den rassistischen Normalzustand!

Täglich wird es kälter; um uns und in der Gesellschaft. Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und Faschismus haben leider weiter an Aktualität gewonnen, während Leistungszwang und Verwertungsdenken nach wie vor den Alltag dominieren. Verdeckt oder offen rassistische Gruppierungen a la AfD, BRAGIDA, JN und Co. haben sich sowohl bundesweit als auch regional etabliert oder gar Zulauf bekommen. Immer offensiver und mitunter gewalttätig streuen sie Überlegenheitsdünkel, Hass und Hetze in die Leerstellen einer Gesellschaft, die bereits in ihrem „Normalzustand“ durch Ausgrenzung, Diskriminierung, Ungleichheit und Privilegien geprägt ist. Mit einer freiheitlichen und humanen Gesellschaft sind weder diese Normalität noch die jüngsten Entwicklungen zu vereinbaren. Das 13. Festival Contre Le Racisme stellt sich deshalb der Aufgabe, ihnen Freiheit, Solidarität und Empathie entgegensetzen. Es wendet sich gegen jede Ausgrenzung und Herrschaft und versucht den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Formen von Diskriminierung aufzuzeigen.

Entlehnt ist die Kampagne vom französischen Dachverband der Studierenden (UNEF), der das Festival Contre Le Racisme bereits seit über einem Jahrzehnt in Frankreich veranstaltet. In einem Mix aus Politik und Kultur sollen Informationsveranstaltungen, Ausstellungen und Kulturevents in verschiedenen Städten stattfinden. Eine Liste der Städte, die in diesem Jahr teilnehmen, findet sich auf: http://www.contre-le-racisme.de/


 

Islamfaschismus – Sinn und Grenzen eines Begriffs

Ein Referat von Volker Weiß
Mittwoch, 23. März, 18:30 Uhr, Nexus, Frankfurter Str. 253, BS
Im Hinblick auf den blutigen Terror, den islamistische bzw. dschihadistische Gruppen oder Regime, z.B. der „Islamische Staat“ (IS) und die „Islamische Republik Iran“, gegen säkulare Muslime, Frauen, Homosexuelle, jüdische Men­schen u.v.a. ausüben, ist häufig von „Faschismus“ die Rede. Mit dem Vormarsch des IS im Mittleren Osten hat sich dies drastisch verschärft. Weltweit vergleichen nun Linke beispielsweise die Belagerung von Kobanî mit der von Ma­drid im Spanischen Bürgerkrieg, auch die Verteidiger_in­nen der Stadt verwenden die Losung vom IS-Faschismus. Allerdings wird auch im rechtspopulistischen und rassisti­schen Milieu vom „Islamofaschismus“ gesprochen, um pauschalisierend gegen Muslime zu hetzen. Desweite­ren sehen manche sich selbst als links verstehende Men­schen im Islamismus bzw. Dschihadismus keinen Gegner, sondern sogar eine bündnisfähige antirassistische, antikolo­niale, antiimperialistische Widerstandsbewegung. In der Veranstaltung wollen wir diskutieren, inwieweit verschiede­ne Ansätze der Faschismustheorie bei der Kritik des Isla­mismus/Dschihadismus helfen können.
Artikel zum Thema in der ZEIT
Volker Weiß ist Historiker aus Hamburg und schreibt unter anderem für die Zeit und jungle world.
Veranstaltung der Antifaschistischen Gruppe AGB in Zusammenarbeit mit dem AntiFa-Referat des AStA der TU BS

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Ältere Veranstaltungen:

Die TU BS während der NS-Zeit