Antirassismusreferat

Das Antirassismusreferat beschäftigt sich mit Rassismus an der und rund um die Uni und in Braunschweig. Mit unseren Aktionen wollen wir Rassismus entgegenwirken und Orte für ein tolerantes und solidarisches Miteinander bieten. Gerne dienen wir als Ansprechpartner bei Problemen mit Rassismus.

Kontakt unter:
Email: asta-antirareferat@tu-braunschweig.de
oder bei Facebook: AStA.Antirareferat


Umfrage zu Erfahrungen mit rassistischer Diskriminierung an der Uni

Wir vom Antirassismus-Referat des AStA wollen von euch wissen, welche Erfahrungen ihr mit rassistischer Diskriminierung an unserer Uni gemacht habt.
Dabei ist es egal, ob ihr selber Betroffene einer solchen Diskriminierung geworden seid, ob ihr Zeuge* oder Zeugin* gewesen seid oder ob ihr überhaupt keine Erfahrungen diesbezüglich gemacht habt.
Wir freuen uns über alle Antworten! Die Ergebnisse der Umfrage sollen uns helfen, unsere antirassistische Arbeit an der Uni effektiver gestalten zu können, damit wir Betroffenen besser helfen und nicht Betroffenen die Problematik besser vermitteln können.
Alle Angaben sind freiwillig und werden anonym behandelt.

English description

Survey on experiences of racist discrimination at university
We, from the anti-racism unit of the ASTA, would like to hear from you which experiences with racial discrimination may you have had at our university.
It does not matter if you have become the victim of such discrimination, whether you have been a witness or if you have not had any experience in this regard. We will be glad about all answers!
The results of the survey should help us to make our anti-racist work at the university more effective, so that we can better help those who are affected by racism und may better communicate the problem with those who aren’t.
All information are voluntary and will be treated anonymously.

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Description française

Enquête sur les expériences de discrimination raciste à l’université
Nous de l’unité anti-racisme de l’ASTA aimerons bien savoir quelles expériences de discrimination raciale avez-vous eu dans notre université.
Peu importe si vous étiez personnellement victime d’une telle discrimination, que vous étiez témoin ou que vous n’aviez pas vécu des expériences à cet égard. Nous serons ravis de toutes les réponses!
Les résultats de l’enquête devraient nous aider à rendre notre travail antiraciste au sein de l’université plus efficace, de manière à pouvoir mieux aider les personnes touchées et à mieux communiquer le problème avec ceux qui ne le sont pas.
Toutes les informations sont volontaires et seront traitées de façon anonyme.

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Link: https://lnk.tu-bs.de/RkZOUS


Bis hierhin und nicht weiter! - Europäische Migrationspolitik und ihre Folgen

Weltweit befinden sich Millionen Menschen auf der Flucht. Unterwegs kämpfen sie mit Gefahren, Unsicherheiten und Gewalt. Manche erreichen ihre Ziele, andere werden unterwegs auf- und festgehalten oder gar zurückgeschoben. Auch an der TU Braunschweig studieren in diesem Semester wieder zahlreiche Studierende mit persönlicher Fluchtgeschichte. Wir möchten uns im Rahmen dieser Veranstaltung gemeinsam mit den Hürden und Herausforderungen für fliehende Menschen auseinandersetzen und die Situation von Betroffenen kennenlernen.

Außerdem wollen wir Studierenden der TU Möglichkeiten aufzeigen, wie sie sich im Bereich Flucht & Migration fernab der europäischen Außengrenzen hier vor Ort in Braunschweig engagieren können. Dazu werden sich einige lokale Initiativen vorstellen und Möglichkeiten zum Engagement bieten.

Die ReferentInnen liefern zunächst im Rahmen eines Vortrags eine rechtliche und politische Einordnung der aktuellen europäischen und deutschen Migrationspolitik. Beide waren mehrfach im Rahmen der Refugee Law Clinic in den „Hotspots“ auf den griechischen Inseln Chios und Samos, um Geflüchtete juristisch zu beraten. Sie erklären die Rechts(un)logik des EU-Türkei-Abkommens als größtes und folgenreichstes Migrationsabkommen, das die EU je geschlossen hat. Welche Folgen hat das EU-Türkei-Abkommen für die Menschen, die sich auf der Flucht befinden? Mit welchen Mechanismen sind Ländergrenzen in Afrika und Asien jetzt auch zu europäischen Grenzen geworden?Warum baut die europäische Grenzschutzbehörde Frontex ein Kooperationsnetzwerk mit afrikanischen Geheimdiensten autoritärer Staaten auf und was bedeutet das für die Zukunft des Rechts auf Asyl ?

Anschließend wird der Dokumentationsfilm „Am Rande Europas – Zeugnisse über die Auswirkungen des EU-Türkei Abkommens“ von Donata Hasselmann, Omar Barkal, Sascha Kellermann gezeigt (35 Minuten, arabisch/kurdisch mit deutschen Untertiteln). Darin beschreiben Geflüchtete, wie das Abkommen schon weit vor den europäischen Außengrenzen seine Wirkung entfaltet. Außerdem gewähren sie einen Blick in die Lager, die im Rahmen des EU-Türkei-Abkommens errichtet wurden.

Im Anschluss an Vortrag und Film gibt es Raum für Fragen und Diskussion.

Euer Antirassismus-Referat

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/367816450655530/


Meldestelle für von Rassismus Betroffene

Im Sommersemester 2018 haben wir an der TU in Kooperation mit dem Referat für internationale Studierende eine Anlaufstelle für Menschen ins Leben gerufen, die von Rassismus betroffen sind. Ob ihr Unterstützung oder nur ein offenes Ohr benötigt: Ihr seid nicht allein!

Euer AntiRa-Referat


Afrika und Europa auf Augenhöhe - Zukunftsmusik?

Eine Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen Abhängigkeitsverhältnissen

Politische Verfolgung, Kriege oder die Zerstörung der ökonomischen Lebensgrundlage sind ein häufiger Fluchtgrund. Spätestens seit dem Sommer 2015 ist seitens der EU-Regierungen viel von „Fluchtursachen“ die Rede. Diese müssten „bekämpft“ werden, denn nur so seien die Probleme wirklich bei der Wurzel zu fassen. Dass Deutschland und die EU einige dieser Faktoren durch ihre neokoloniale Wirtschaftspolitik erst produzieren, etwa um den billigen Zugang zu Rohstoffen zu sichern, wird in diesem Zusammenhang gerne verschwiegen.
Im Vortrag soll der Frage nachgegangen werden, weshalb Fluchtursachen nur angemessen bekämpft werden können, wenn die im Kolonialismus entstandenen Dominanz- und Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Afrika und Europa genauso zur Debatte stehen wie das auf Abschottung abzielende EU-Grenzregime. Außerdem soll es auch um die Frage gehen, worin die Chancen, Herausforderungen und Fallstricke in der Zusammenarbeit zwischen afrikanischen und europäischen Basisbewegungen liegen. Oder bleibt eine transnationale Solidarität für immer Zukunftsmusik?

Wann?  04.07.2018, 18:30
Wo? PK 4.4, Altgebäude der TU Braunschweig, Pockelsstraße 4 (barrierefrei)
Referent: Olaf Bernau (NoLager Bremen, Aktivist im transnationalen Netzwerk „afrique-europe-interact“)

 


"Der Islam gehört nicht zu Deutschland" - Eine Auseinandersetzung mit dem Thema antimuslimischer Rassismus

Hallo ihr Lieben,

im März 2018 sagte der frisch vereidigte Innen- und Heimatminister Horst Seehofer den viel diskutierten Satz: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland.“

Antimuslimischer Rassismus, also Rassismus, der sich gegen Menschen richtet, denen eine muslimische Religionszugehörigkeit zu-geschrieben wird, ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet und das dadurch entstandene Klima wird nicht nur von Rechtsextremen für ihre menschenverachtende Propaganda genutzt.

Die Referentin Khola Maryam Hübsch wird in ihrem Vortrag auf die Funktion des anti-muslimischen Rassismus für den politischen Diskurs eingehen und über die Verflechtung von Rassismus, Sexismus und Feminismus sprechen. Außerdem wird sie über den Islam allgemein und die Auslegung ausgewählter Stellen im Koran informieren. Im Anschluss an den Vortrag wird es eine Diskussionsrunde mit dem Publikum geben.

WANN? Montag, 25. Juni 2018, 18:30 Uhr
WO? Raum PK 4.4, Altgebäude der TU Braunschweig, Pockelsstraße 4 (barrierefrei)

Wir freuen uns auf Euch!
Euer AstA.Antirassismusreferat


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Ankündigung: Workshop „Rassismuskritische Methoden in der Bildungsarbeit“

Bildet euch und andere!

– gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung!

Das Antirareferat lädt zum Workshop ein.

Am 16.12.2017, von 10 bis 16 Uhr

in Raum PK 3.1. (Pockelsstraße 3)

 

Auf globaler Ebene, in Deutschland und im täglichen Zusammenleben – Rassismus ist auf verschiedenen Ebenen verbreitet und prägt diese Gesellschaft. Mit rassistische Begründungen werden globale Ungleichheiten gerechtfertigt, werden Menschen ausgegrenzt und andere bevorzugt. Oftmals unhinterfragt ist unser Alltag davon durchdrungen und findet ganz aktuell in rechten Bewegungen einen weiteren Auftrieb.

In einem sechsstündigen Workshop wollen wir mit euch Methoden antirassistischen Bildungsarbeit ausprobieren. Dabei werden wir verschiedene interaktive Methoden rund um das Thema vorstellen und insbesondere zur globalen Reichtumsverteilung und Fluchtbewegungen, dem Gewaltbegriff und Formen der Zivilcourage arbeiten.

Unser Ziel ist es zum einen mit euch inhaltlich zu diskutieren und zum anderen hoffen wir euch Anregung zu geben, diese oder andere Methoden bei eigener Bildungsarbeit selbst anzuwenden. Wir finden es wichtig, dass dieses Thema mehr behandelt und mittels spannender Methoden Interesse und Handlungsbedarf geweckt wird.

Bitte meldet euch per Mail bei uns an, damit wir wissen, wie viele kommen:

asta-antirareferat@tu-braunschweig.de

 


Aktionen im Wintersemester 2017/2018

  • Workshop zum Thema „Rassismuskritische Methoden in der Bildungsarbeit“
  • Einrichtung einer Beschwerdestelle für rassistische Vorfälle an der Universität
  • Unterstützung der Arbeitsgruppen von „United for Solidarity“
  • Information über & Sensibilisierung für das Thema Rassismus und Flucht & Migration

Aktionen im Sommersemester 2017

  • United for Solidarity (monatliches Treffen zum Aufbau für Unterstützungsstrukturen für Geflüchtete in und um Braunschweig. Aktuelles Treffen siehe unten)
  • Workshop zum Umgang mit Stammtischparolen (Details folgen)
  • Sommerabend mit Picknick, Open Stage, Poetry Slams etc. (Details folgen)
  • Aktion zur Bundestagswahl