Antirassismusreferat

Das Antirassismusreferat beschäftigt sich mit Rassismus an der und rund um die Uni und in Braunschweig. Mit unseren Aktionen wollen wir Rassismus entgegenwirken und Orte für ein tolerantes und solidarisches Miteinander bieten. Gerne dienen wir als Ansprechpartner bei Problemen mit Rassismus.

Kontakt unter:
Email: asta-antirareferat@tu-braunschweig.de
oder bei Facebook: AStA.Antirareferat


Meldestelle für von Rassismus Betroffene

Im Sommersemester 2018 haben wir an der TU in Kooperation mit dem Referat für internationale Studierende eine Anlaufstelle für Menschen ins Leben gerufen, die von Rassismus betroffen sind. Ob ihr Unterstützung oder nur ein offenes Ohr benötigt: Ihr seid nicht allein!

Euer AntiRa-Referat


Afrika und Europa auf Augenhöhe - Zukunftsmusik?

Eine Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen Abhängigkeitsverhältnissen

Politische Verfolgung, Kriege oder die Zerstörung der ökonomischen Lebensgrundlage sind ein häufiger Fluchtgrund. Spätestens seit dem Sommer 2015 ist seitens der EU-Regierungen viel von „Fluchtursachen“ die Rede. Diese müssten „bekämpft“ werden, denn nur so seien die Probleme wirklich bei der Wurzel zu fassen. Dass Deutschland und die EU einige dieser Faktoren durch ihre neokoloniale Wirtschaftspolitik erst produzieren, etwa um den billigen Zugang zu Rohstoffen zu sichern, wird in diesem Zusammenhang gerne verschwiegen.
Im Vortrag soll der Frage nachgegangen werden, weshalb Fluchtursachen nur angemessen bekämpft werden können, wenn die im Kolonialismus entstandenen Dominanz- und Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Afrika und Europa genauso zur Debatte stehen wie das auf Abschottung abzielende EU-Grenzregime. Außerdem soll es auch um die Frage gehen, worin die Chancen, Herausforderungen und Fallstricke in der Zusammenarbeit zwischen afrikanischen und europäischen Basisbewegungen liegen. Oder bleibt eine transnationale Solidarität für immer Zukunftsmusik?

Wann?  04.07.2018, 18:30
Wo? PK 4.4, Altgebäude der TU Braunschweig, Pockelsstraße 4 (barrierefrei)
Referent: Olaf Bernau (NoLager Bremen, Aktivist im transnationalen Netzwerk „afrique-europe-interact“)

 


"Der Islam gehört nicht zu Deutschland" - Eine Auseinandersetzung mit dem Thema antimuslimischer Rassismus

Hallo ihr Lieben,

im März 2018 sagte der frisch vereidigte Innen- und Heimatminister Horst Seehofer den viel diskutierten Satz: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland.“

Antimuslimischer Rassismus, also Rassismus, der sich gegen Menschen richtet, denen eine muslimische Religionszugehörigkeit zu-geschrieben wird, ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet und das dadurch entstandene Klima wird nicht nur von Rechtsextremen für ihre menschenverachtende Propaganda genutzt.

Die Referentin Khola Maryam Hübsch wird in ihrem Vortrag auf die Funktion des anti-muslimischen Rassismus für den politischen Diskurs eingehen und über die Verflechtung von Rassismus, Sexismus und Feminismus sprechen. Außerdem wird sie über den Islam allgemein und die Auslegung ausgewählter Stellen im Koran informieren. Im Anschluss an den Vortrag wird es eine Diskussionsrunde mit dem Publikum geben.

WANN? Montag, 25. Juni 2018, 18:30 Uhr
WO? Raum PK 4.4, Altgebäude der TU Braunschweig, Pockelsstraße 4 (barrierefrei)

Wir freuen uns auf Euch!
Euer AstA.Antirassismusreferat


Veranstaltungsreihe zum Frauen*Kampftag 2018

Auch unser Referat beteiligt sich an der universitären Veranstaltungsreihe zum diesjährigen Frauen*Kampftag. Weitere Infos und das Programm findet ihr HIER.


Sommerabend am 15. Juli fällt leider aus

Leider muss aus organisatorischen Gründen unser Sommerabend vorerst ausfallen. Wir werden aber versuchen gegen Ende dieses Semesters bzw. Anfang des nächsten Semesters einen kleinen Ersatz – wahrscheinlich auf der Mensawiese – zu machen, bei dem dann auch die neuen Erstsemester teilnehmen können.

Wer an dem Tag trotzdem bei einer Aktion eines Referates mitmachen möchte, kann zum Umsonstflohmarkt des Referats für Aufklärung und Emanzipation von 12:00 – 15:00 Uhr auf dem Schlossplatz gehen!

Euer AntiRa-Referat


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Ankündigung: Workshop „Rassismuskritische Methoden in der Bildungsarbeit“

Bildet euch und andere!

– gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung!

Das Antirareferat lädt zum Workshop ein.

Am 16.12.2017, von 10 bis 16 Uhr

in Raum PK 3.1. (Pockelsstraße 3)

 

Auf globaler Ebene, in Deutschland und im täglichen Zusammenleben – Rassismus ist auf verschiedenen Ebenen verbreitet und prägt diese Gesellschaft. Mit rassistische Begründungen werden globale Ungleichheiten gerechtfertigt, werden Menschen ausgegrenzt und andere bevorzugt. Oftmals unhinterfragt ist unser Alltag davon durchdrungen und findet ganz aktuell in rechten Bewegungen einen weiteren Auftrieb.

In einem sechsstündigen Workshop wollen wir mit euch Methoden antirassistischen Bildungsarbeit ausprobieren. Dabei werden wir verschiedene interaktive Methoden rund um das Thema vorstellen und insbesondere zur globalen Reichtumsverteilung und Fluchtbewegungen, dem Gewaltbegriff und Formen der Zivilcourage arbeiten.

Unser Ziel ist es zum einen mit euch inhaltlich zu diskutieren und zum anderen hoffen wir euch Anregung zu geben, diese oder andere Methoden bei eigener Bildungsarbeit selbst anzuwenden. Wir finden es wichtig, dass dieses Thema mehr behandelt und mittels spannender Methoden Interesse und Handlungsbedarf geweckt wird.

Bitte meldet euch per Mail bei uns an, damit wir wissen, wie viele kommen:

asta-antirareferat@tu-braunschweig.de

 


Aktionen im Wintersemester 2017/2018

  • Workshop zum Thema „Rassismuskritische Methoden in der Bildungsarbeit“
  • Einrichtung einer Beschwerdestelle für rassistische Vorfälle an der Universität
  • Unterstützung der Arbeitsgruppen von „United for Solidarity“
  • Information über & Sensibilisierung für das Thema Rassismus und Flucht & Migration

Aktionen im Sommersemester 2017

  • United for Solidarity (monatliches Treffen zum Aufbau für Unterstützungsstrukturen für Geflüchtete in und um Braunschweig. Aktuelles Treffen siehe unten)
  • Workshop zum Umgang mit Stammtischparolen (Details folgen)
  • Sommerabend mit Picknick, Open Stage, Poetry Slams etc. (Details folgen)
  • Aktion zur Bundestagswahl