Referat für Aufklärung & Emanzipation

Herzlich Willkommen!

Schön, dass du dich für das Referat für Aufklärung und Emanzipation, dessen Themen und unsere Aktivitäten interessierst.

 

Nation & Nationalismus

Für die Weiterbildung und -entwicklung gestaltet das Referat für Aufklärung und Emanzipation in Kooperation mit den ökoscouts einen Arbeits- und Lesekreis zum Thema der Kritik an Nation & Nationalismus.

In einem regelmäßig stattfindenen Arbeits- und Lesekreis versuchen die Aktiven die Konzepte und Verhältnisse zu Nation & Nationalismus zu durchleuchten und zu durchdringen.

Methodik

  • Gemeinsames Selbststudium mit interaktiver Recherche
  • Interne Weiterbildungsveranstaltungen
  • Öffentliche Weiterbildungsveranstaltungen

Ziele

  • Eigene Weiterbildung
  • Eigene Diskussions-, Kritik- und Theorieschärfung
  • Multiplikator*innenwirkung, auch in bestehende und neue Bildungsangebote

Aktuell

Zur Zeit lesen und diskutieren wir das Buch Kritik des Nationalismus von Thorsten Mense.

Mitmachen

Gerne kannst du am bestehenden Arbeits- und Lesekreis mitmachen oder auch einen eigenen starten.  Bei Interesse an Teilhabe an diesem Themenkomplex schreib bitte eine Mail.  Wir werden dich zeitnah über die Einstiegsmöglichkeiten informieren. Du bekommst gerne Unterstützung mit unseren bisherigen Erfahrungen, gesammelten Ergebnissen und Ideen.

Dieser Arbeits- und Lesekreis ist Bestandteil des offenen Projekts D’KAT (Diskussion – Kritik, Analyse, Theorie). Dieses möchte emanzipatorische Theoriearbeit mit interessierten und politisch fortschrittlich aktiven Einzelpersonen und gesellschaftlich wirkenden Initiativen und Organisierungen in vernetzter Kooperation im Kontext einer verbindenden Bildung übergreifend zusammenbringen.

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Solidarische Ökonomie: Teilen & Schenken

In den vergangenen Semestern gab es regelmäßige Aktivitäten zur Praxis kooperativen (Reproduktions-)Wirtschaftens gemeinsam mit den Braunschweiger Gruppen von Greenpeace, Transition Town und foodsharing.

In diese Fußstapfen der solidarischen Ökonomie unserer Vorgänger*innen im Referat für Aufklärung und Emanzipation möchten wir gerne treten und gehen die angefangen, als auch neue Wege gerne weiter.

In Wintersemester 2017/2018 (direkt zu Semesterstart am 01. Oktober 2017) gab es auf dem Domplatz erneut einen Umsonstflohmarkt gegen die Wegwerfgesellschaft – für bewussten Konsum. Dieser wurde erneut freudig angenommen. An diesem hat sich das Bündnis aus den angsprochenen Initiativen Transition Town, Greenpeace und foodsharing Braunschweig zusammen mit dem Referat für Aufklärung und Emanzipation beteiligt, aber auch weitere Gruppen kamen neu dazu, wie attac, ökoscouts und RepairCafé.

Ausblick

Wenn du Lust hast – wieder oder neu – mitzuwirken, sag uns Bescheid. Am Besten schreibst du uns einfach eine Mail oder du kommst zu den Treffen der beteiligten Gruppen.

Vernetzung

Wenn du in einer Organisation aktiv bist, welche sich emanzipatorischen Grundsätzen verortet, und ihr noch nicht im Bündnis seid, sprecht doch in eurer Gruppe darüber, ob ihr das nicht ändern und mit dabei sein wollt zur Gestaltung und Umsetzung der kommenden Umsonstflohmärkte und weiterer passender Aktivitäten!

 

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Frauen*wahlrecht & Frauen*kampftag

Das 100 jährige deutsche Frauenwahlrecht zum Anlass nehmend, gibt es eine Reihe von diesbezüglichen Veranstaltungen, an welchem sich auch das Referat für Aufklärung und Emanzipation beteiligt bzw. beteiligen wird und hat. Bereits stattgefundene der Reihe vom Wintersemester 2017/2018 findest du HIER.

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Politische Ökonomie

Lohn, Arbeit, Wert, Eigentum, Markt.
Alle diese Begriffe haben gemein, dass deren Vorhandensein fast wie Naturkonstanten gesetzt werden. Und meist sind diese Begriffe auch noch mit einem quasi-heiligen Status versehen.
Wer würde schon anzweifeln, dass Arbeit wichtig ist und zu unserem Leben einfach dazu gehört. Und natürlich auch der Lohn. Aber fair gezahlt, weil wir es doch Wert sind. Oder aber auch nicht so fair gezahlt, aber da müssen wir halt auch mal den Gürtel zum Wohle des Standortes ein wenig enger schnallen. Oder auch noch enger.
Dies seien eben die Gesetze des Marktes.

Doch ein Zweifel an diesen Begriffen und deren Prozessen ist wichtig. Und berechtigt. Für eine diskriminierungs- und angstfreie Gesellschaft sollten wir uns mit der politischen Ökonomie befassen.

Die Begriffe der politischen Ökonomie sind komplex, verwoben und bieten jede Menge Spielraum für allerlei Gemeinheiten. Unter anderem wird damit beispielsweise die Atomisierung, Ausbeutung und Verelendung von Menschen gerechtfertigt, oder aber findet in diversen Formen als Kalkül im Kontext von Verschwörungsmythen zum Zwecke gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gerne Verwendung — Antisemitismus, Rassismus, Sexismus u.v.m.

Damit wir diese Begriffe kennen lernen und auch verstehen können, müssen wir versuchen diese auseinanderzudröseln.

Eine Arbeitsgruppe zur Kritik der politischen Ökonomie wird sich diesem Bereich annehmen. Aus einem breiten Repertoire von Büchern und medialen Aufbereitungen ist viel Platz zur Teilhabe vorhanden.

Methodik

  • Gemeinsames Selbststudium mit interaktiver Recherche
  • Interne Weiterbildungsveranstaltungen
  • Öffentliche Weiterbildungsveranstaltungen

Ziele

  • Eigene Weiterbildung
  • Eigene Diskussions-, Kritik- und Theorieschärfung
  • Multiplikator*innenwirkung, auch in bestehende und neue Bildungsangebote

Aktuell

Für einen leichten Einstieg werden wir mit einem Lesekreis (LK) innerhalb der Arbeitsgruppe beginnen und uns mit dem Büchlein von Bini Adamczak befassen: Kommunismus — kleine Geschichte , wie endlich alles anders wird. Dieser sogenannte KommunismusLK findet bisher in Kooperation der ökoscouts und des Referates für Aufklärung und Emanzipation des AStA der TU Braunschweig statt — weitere Kooperationen sind ausdrücklich erwünscht.

Die Arbeitsgruppe zur Kritik der politischen Ökonomie ist Bestandteil des offenen Projekts D’KAT (Diskussion – Kritik, Analyse, Theorie). Dieses möchte emanzipatorische Theoriearbeit mit interessierten und politisch fortschrittlich aktiven Einzelpersonen und gesellschaftlich wirkenden Initiativen und Organisierungen in vernetzter Kooperation im Kontext einer verbindenden Bildung übergreifend zusammenbringen.

Das Start-Treffen ist am Dienstag, 28.08.2018, ab 16 Uhr.

Mitmachen

Alle Personen und Initiativen, welche sich mit einem antiautoritären, undogmatischen und emanzipatorischen Grundkonsens angesprochen fühlen, sind herzlich eingeladen teilzuhaben. Wir freuen uns, wenn du dabei sein willst!
Gerne kannst du am bestehenden Arbeits- und Lesekreis mitmachen oder auch einen eigenen starten. Bei Interesse an Teilhabe an diesem Themenkomplex schreib bitte eine Mail. Wir werden dich zeitnah über die Einstiegsmöglichkeiten informieren. Du bekommst gerne Unterstützung mit unseren bisherigen Erfahrungen, gesammelten Ergebnissen und Ideen. Aufgrund der Planung der Auswahl der Räume, der Gruppengrößen und deren Gestaltung, bitten wir um eine Anmeldung zur Teilhabe. Wichtig ist hier auch eine Rückmeldung um vor allem spezifisch auf Gewohnheiten, Wünsche und Vorraussetzungen, beispielsweise in Bezug auf diverse Formen der Barrierefreiheit, eingehen zu können.

Personen, die sich der gruppenbezogenen Menschendfeindlichkeit verschrieben haben und/oder anderweitig in diskriminierenden, repressiven und angsteinflößenden Bereichen tätig sind, haben damit schon ausdrücklich ihre eigene Ausladung formuliert.

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Kontakt: asta-emanzipation@tu-bs.de

Aktuelle Beiträge:

D'KAT :: Politische Ökonomie - Start am Dienstag, 28.08.2018, 16 Uhr

Lohn, Arbeit, Wert, Eigentum, Markt.
Alle diese Begriffe haben gemein, dass deren Vorhandensein fast wie Naturkonstanten gesetzt werden. Und meist sind diese Begriffe auch noch mit einem quasi-heiligen Status versehen.
Wer würde schon anzweifeln, dass Arbeit wichtig ist und zu unserem Leben einfach dazu gehört. Und natürlich auch der Lohn. Aber fair gezahlt, weil wir es doch Wert sind. Oder aber auch nicht so fair gezahlt, aber da müssen am Besten die Anderen und hoffentlich nicht wir halt auch mal den Gürtel zum Wohle des Standortes ein wenig enger schnallen. Oder auch noch enger.
Dies seien eben die Gesetze des Marktes.

Doch ein Zweifel an diesen Begriffen und deren Prozessen ist wichtig. Und berechtigt. Für eine diskriminierungs- und angstfreie Gesellschaft sollten wir uns mit der politischen Ökonomie befassen.

Die Begriffe der politischen Ökonomie sind komplex, verwoben und bieten jede Menge Spielraum für allerlei Gemeinheiten. Unter anderem wird damit beispielsweise die Atomisierung, Ausbeutung und Verelendung von Menschen gerechtfertigt, oder aber findet in diversen Formen als Kalkül im Kontext von Verschwörungsmythen zum Zwecke gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gerne Verwendung — Antisemitismus, Rassismus, Sexismus u.v.m.

Damit wir diese Begriffe kennen lernen und auch verstehen können, müssen wir versuchen diese auseinanderzudröseln.

Eine Arbeitsgruppe zur Kritik der politischen Ökonomie wird sich diesem Bereich annehmen. Aus einem breiten Repertoire von Büchern und medialen Aufbereitungen ist viel Platz zur Teilhabe vorhanden.

Methodik

  • Gemeinsames Selbststudium mit interaktiver Recherche
  • Interne Weiterbildungsveranstaltungen
  • Öffentliche Weiterbildungsveranstaltungen

Ziele

  • Eigene Weiterbildung
  • Eigene Diskussions-, Kritik- und Theorieschärfung
  • Multiplikator*innenwirkung, auch in bestehende und neue Bildungsangebote

Aktuell

Für einen leichten Einstieg werden wir mit einem Lesekreis (LK) innerhalb der Arbeitsgruppe beginnen und uns mit dem Büchlein von Bini Adamczak befassen: Kommunismus — kleine Geschichte , wie endlich alles anders wird. Dieser sogenannte KommunismusLK findet bisher in Kooperation der ökoscouts und des Referates für Aufklärung und Emanzipation des AStA der TU Braunschweig statt — weitere Kooperationen sind ausdrücklich erwünscht.

Die Arbeitsgruppe zur Kritik der politischen Ökonomie ist Bestandteil des offenen Projekts D’KAT (Diskussion – Kritik, Analyse, Theorie). Dieses möchte emanzipatorische Theoriearbeit mit interessierten und politisch fortschrittlich aktiven Einzelpersonen und gesellschaftlich wirkenden Initiativen und Organisierungen in vernetzter Kooperation im Kontext einer verbindenden Bildung übergreifend zusammenbringen.

Das Start-Treffen ist am Dienstag, 28.08.2018, ab 16 Uhr.

Mitmachen

Alle Personen und Initiativen, welche sich mit einem antiautoritären, undogmatischen und emanzipatorischen Grundkonsens angesprochen fühlen, sind herzlich eingeladen teilzuhaben. Wir freuen uns, wenn du dabei sein willst!
Gerne kannst du am bestehenden Arbeits- und Lesekreis mitmachen oder auch einen eigenen starten. Bei Interesse an Teilhabe an diesem Themenkomplex schreib bitte eine Mail. Wir werden dich zeitnah über die Einstiegsmöglichkeiten informieren. Du bekommst gerne Unterstützung mit unseren bisherigen Erfahrungen, gesammelten Ergebnissen und Ideen. Aufgrund der Planung der Auswahl der Räume, der Gruppengrößen und deren Gestaltung, bitten wir um eine Anmeldung zur Teilhabe. Wichtig ist hier auch eine Rückmeldung um vor allem spezifisch auf Gewohnheiten, Wünsche und Vorraussetzungen, beispielsweise in Bezug auf diverse Formen der Barrierefreiheit, eingehen zu können.

Personen, die sich der gruppenbezogenen Menschendfeindlichkeit verschrieben haben und/oder anderweitig in diskriminierenden, repressiven und angsteinflößenden Bereichen tätig sind, haben damit schon ausdrücklich ihre eigene Ausladung formuliert.


Nation und Gender in der BRD | Workshop | Mittwoch 06. Juni 2018 | 18:30 Uhr | BRICS Seminarraum 01

Ein deutsches Jubiläum: „100 Jahre Frauenwahlrecht“ – 100 Jahre Sexismus.

Zum Verhältnis von Nation und Gender in der BRD

Aktive der Gruppe riff aus Bremen stellen ihre Thesen vor und werden mit uns zusammen diskutieren.

1918 – Der „Rat der deutschen Volksbeauftragten“ erlaubt, dass sich Frauen an der Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung beteiligen können. 100 Jahre, drei politische Systemwechsel und zwei „Wellen“ der feministischen Bewegung später, lässt sich immer noch nicht davon sprechen, dass Geschlecht keine Rolle mehr in Fragen der politischen Teilhabe und ökonomischen Lage spielt. Staatlich anerkannt sind nur „Männer“ und „Frauen“ und der Bundesregierung fällt aktuell schon die Schaffung eines dritten Geschlechtseintrags schwer. In den Staatsorganen und den Parteien sitzen immer noch weniger Frauen als Männer, haben Frauen immer noch weniger Geld und schlechtere berufliche Aufstiegschancen.

„Immer noch“ – oder kein Wunder? Und zeigen anti-feministische Strömungen nicht eher, dass selbst der status quo keine sichere Sache ist?

In diesem Workshop wollen wir mit euch diskutieren, warum – trotz rechtlicher Gleichberechtigung, Wahlfreiheit und staatlichem Gender Mainstreaming – es in der gesellschaftlichen Positionierung einen Unterschied macht, ob und wenn ja, in welches der beiden offiziell erlaubten Geschlechter eine Person sortiert wird. Insbesondere werden wir den Fragen nachgehen, welche Rolle dabei die „deutsche Nation“ spielt, wie sich die Parteien von Grün bis AfD zur Genderfrage stellen und welchen Einfluss staatliche Regulierungspolitiken haben.

Poster zur Veranstaltung


Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


Erstes Vorbereitungstreffen der Arbeitsgruppe Umsonstflohmarkt am Do., 15.03.2018

Es ist wieder soweit; Zeit für einen weiteren Umsonstflohmarkt!
Dieser soll vorraussichtlich am 06. Mai 2018 – wieder an einem verkaufsoffenen Sonntag – stattfinden.

Damit dort alles gut klappt und funktioniert, soll sich eine Arbeitsgruppe aus einem breiten Bündnis von Einzelpersonen und organisierten Akteur*innen zu einem ersten Vorbereitungstreffen zusammenfinden. Am Donnerstag, den 15. März 2018 von 18 bis 20 Uhr ist’s soweit.

Wie in der Vergangenheit, wird das Referat für Aufklärung und Emanzipation sich auch wieder daran beteiligen wollen. Wenn du (als Einzelperson oder mit deiner Gruppe) dabei sein willst oder auch Gestaltungsideen hast, schreib uns an <asta-emanzipation@tu-bs.de> gerne eine Mail oder wende dich alternativ direkt an das Vorbereitungs-Vorbereitungsteam von Transition Town Braunschweig unter <info@tt-bs.de>.


Spiele-Café "Kapitalismus und Klassenkampf" am So., 25.02.2018

Es ist wieder Zeit für ein Spiele-Café!

Einmal im Monat gibt es Sonntags im Nexus die Möglichkeit für dich den Nachmittag und frühen Abend mit anderen Spielbegeisterten wahlweise bei Kuchen, Kaffee, Tee & Co. (gegen Spende) zu genießen!

Ab 15 Uhr am Sonntag, 25. Februar, im Nexus (Frankfurter Str. 253b, BS). Das Nexus ist barrierefrei.

In einem unkommerziellen Rahmen und mit emanzipatorisch-ausgerichteten Gleichgesinnten gibt es hier viel Platz für kleine und große Spielerunden.

Diesmal mit dem Motto „Kapitalismus und Klassenkampf“.

Dem Motto „Kapitalismus & Klassenkampf“ wird durch Spielangebote die thematisch passen, eingeheizt!
Ein Hauen und Stechen gegeneinander in der kapitalistischen Konkurrenz oder doch lieber ein kraftvolles Auf- und Einstehen für ein besseres Leben für alle?!


Während der Ort und die hier zusammenkommenden Menschen schon ein Ausdruck der Solidarität und gesellschaftlichen Utopie repräsentieren, gibt es auch hier und da einige (Brett-)Spiele, welche diese Ideen spielerisch erfahrbar machen.

Allerdings hat die Spielewelt hier eindeutig mehr im Bereich des Gegeneinanders zu bieten; wer erreicht am meisten Punkte, häuft am meisten Geld an, besiedelt die größte Landfläche – weiter, höher, schneller, mehr.
Auf Kosten Anderer.

Die realen Auswirkungen des Kapitalismus mit ausschliessender Praxis, brutalen und grausamen Effekten, sowie der notwendigen Produktion von Verlierer*innen wollen wir nicht ausblenden und mit ausgewählten Texten und Infomaterialien weitergehend dazu informieren.

Ethische Fragestellungen, wie weit Spiele in der Abbildung der Realität und des Elends gehen, sowie Tragödien ausblenden dürfen, können und wollen wir gar nicht abschließend beantworten. Uns darüber austauschen aber schon! Ebenso, ob Spiele Spaß machen dürfen, die mit den Stilmitteln von Verdrängung, Vernichtung und Totalität hantieren, muss jede für sich selbst beantworten.

Mit hedonistisch untermauerter Beschäftigung lassen sich – natürlich nur begrenzt – interessante Effekte des Komplex zu Kapitalismus und Klassenkampf ebenso erfahrbar machen, wie auch Ausblicke in andere politische Realitäten und dessen Abbilder der kooperativen und solidarischen Spielewelten geben.

Den Widerspruch zur spielerischen Freude des Konkurrenzkampfs wollen wir jedoch nicht in Abrede stellen!

Ein Spiel ist halt „nur ein Spiel“ und soll auch am kommenden Sonntag einfach nur Spaß machen; die Aussicht der Reflektion darüber, ob das Spiel eine Praxis werden darf oder die im Spiel enthaltene Praxis in der Realität Bestand haben sollte, wollen wir euch jedoch nicht vorenthalten und es ist zumindest spannend darüber nachzudenken.


Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Einzelpersonen, ökoscouts-Aktiven, dem Nexus und dem Referat für Aufklärung und Emanzipation des AStA der TU BS.