Berichte über Aktionen

Sommersemester 2017

Nährstoffkreisläufe auf dem Organic Beats Festival

Beim Organic-Beats-Festival am 24.06.2017 auf dem Nordcampus der TU Braunschweig waren wir mit einem hautnah erlebbaren Workshop zum Thema „Nährstoffkreisläufe“ vertreten.

Viele Besucher*innen des Festivals zeigten großes Interesse an einer Probenutzung des von uns aufgestellten Kompost-Klos. Durch umfangreiches Infomaterial in dem Klohäuschen wurde bei vielen Interesse am Thema „Nährstoffkreisläufe“ geweckt. Rund um das Klo wurde über Nährstoff- und Ressourcenverschwendung diskutiert.

Mit dem Urin, welchen wir bei dieser Aktion sammelten, wurden von Master-Studenten der TU BS aus dem Bereich der Siedlungswasserwirtschaft mehrere Versuche durchgeführt.

Deshalb sagen wir:

„Danke! für deine Pipi“

Wintersemester 2016/2017

Impulsvotrag zum Thema:
„geldfreier leben – Alternatives Leben frei vom Wachstums- und Verwertungszwang“.

Donnerstag, 12.01., 18:30h, Raum SN19.3

Der Aktivist, Mitweltpädagoge und Speaker Tobi Rosswog lebte 2,5 Jahren radikal geldfrei und erzählt in seinem interaktiven Vortrag über die Motivation frei von Verwertungslogik, Leistungsdruck und Selbstoptimierungswahn zu leben und zu wirken.
Es geht um Kooperation, statt Konkurrenz, Vorhandenes sinnvoll zu nutzen und darum, die Frage nach Suffizienz zu stellen. Außerdem: sich frei zu entfalten, selbstbestimmt zu leben, gemeinsam zu teilen sowie in einem neuen Miteinander utopietaugliche Alternativen schon jetzt zu verwirklichen.
Machen Geld und Besitz glücklich? Was bedeutet eigentlich Leistung, Besitz oder Arbeit? Wie möchten wir in Zukunft miteinander leben? Über diese und weitere Fragen gibt er Impulse, die zu einem Perspektivenwechsel einladen, um außerhalb der gesellschaftlichen Konventionen zu denken und Utopien jetzt schon zu leben.

Umsonstflohmarkt/Kleidertauschparty die Fünfte

28.Januar 2017 | 11 Uhr | ESG Braunschweig, Pockelstraße 21

Postkarten-Bastelaktion

6. Dezember 2016 | 11 – 14 Uhr | Forumsplatz TU Braunschweig
Weihnachten das Fest der Liebe und des schiefen Haussegens.
Jedes Jahr das gleiche: schon Mitte November stehen die ersten Lebkuchen in den Supermärkten.
Und so, wie die Osterglocken den Frühling einläuten, kommen analog mit dem Lebkuchen alsbald die ersten Fragen, ‚Was wünscht du dir?‘. Die besinnliche Zeit beginnt.
Ja, was wünsch ich mir dieses Jahr eigentlich? Und als ob die Frage nicht schon genug wäre, ist sie doch tatsächlich erst der Anfang der Weihnachtskaskade: 
Was wünscht sich eigentlich mein Partner? Und was soll ich Mama, Papa, Oma, Harald und Peter schenken?
Manchmal ist es ganz einfach.
Doch häufig fällt einem auch nichts ein und dann stellt sich mir die Frage:
Warum schenkt der Mensch überhaupt?
Ganz simpel geantwortet: weil er muss, so sagt jedenfalls der Soziologe Holger Schwaiger.
Unter Freunden und Verwandten wird es einfach erwartet, so verlangen es die klassischen Geschenktheorien. 
Doch mal ganz ehrlich, hat nicht jedeR schon mal gedacht, dass es besser wäre kein Geschenk zu bekommen, als das bestickte Stofftaschentuch der Großtante väterlicher Seite, über das man sich dann auch noch freuen muss, es aber weder benötigt noch benutzt? 
Da ist es fast schon gut, dass über 50% der Menschen zu unpersönlichen Geldgeschenken und Gutscheinen tendieren, die dann nicht auch noch zusammen mit Unmengen an Verpackungsmüll und den rund 29 Millionen Tannenbäumen nach Weihnachten auf der Müllkippe landen.
Im Schnitt wurden 2015 274€ ausgegeben. 
Doch worum geht es Weihnachten eigentlich? 
Sollte es nicht um eine ruhige, besinnliche Zeit mit den Liebsten gehen? Mittlerweile sind für viele die Geschenke mindestens genau so wichtig wie die Familie. Da ist es nicht besonders verwunderlich, dass es über die Feiertage häufig zu Konflikten kommt. 
Dies geht sogar soweit ,dass kurz nach Weihnachten die Scheidungsrate beträchtlich steigt. Aber natürlich sind daran nicht nur die falschen Geschenke schuld. 
Im Hektik des Alltags und der Verpflichtungen jeglicher Art, gelingt oft einfach das gemütliche Miteinader nicht mehr. 
Ist Weihnachten noch das,was es sein soll? 
Also ich wünsch mir dies Jahr einfach mal nichts und mache es anders. 
Machst du mit?

Ausflug zum Lebensgarten Steyerberg

Am Samstag, den 05.11.2016, veranstaltete das Referat für Emanzipation und Aufklärung einen Ausflug zur Siedlungsgemeinschaft „Lebensgarten Steyerberg e.V.“ in der Nähe von Nienburg.
Die Motivation die Gemeinschaft zu besuchen, hat sich vor allem aus dem Interesse an dem ca.14 Hektar großen Permakulturgarten der Gemeinschaft entwickelt.
Den Permakulturpark am Lebensgarten Steyerberg wurde 2009 gegründet und neben der Versorgung der BewohnerInnen des Lebensgartens mit Gemüse, dient der Park auch als Forschungs- und Demonstrationsprojekt.
Es soll gezeigt werden, dass durch neue Bodenverbesserungs- und Anbauweisen -ohne den Einsatz von z.B. chemischen Düngemitteln-ein magerer Sandboden, wie er sich nach der letzten Eiszeit in Steyerberg und Umgebung gebildet hat, so aufgewertete werden kann, dass selbst anspruchsvolle Gemüsearten in Marktqualität erzeugt werden können.
Für einen Teil der 12 Teilnehmenden waren die Informationen und Anregungen, die wir während der Führung durch den Permakulturpark gewinnen konnten, von besonderem Interesse, da sie im Studierendengarten „Institut für urbane Botnik“ aktiv sind. Auch dort wird biologisch und teilweise nach Permakultur Prinzipien gegärtnert und vor allem die Bodenverbesserung ist ein wichtiges Thema.
Nach der Führung durch den Garten wurde noch ein wenig auf die die Struktur der als Verein organisierten Gemeinschaft eingegangen.
Gegründet vor rund 30 Jahren gehört der Lebensgarten Steyerberg zu den Größten und Ältesten Gemeinschaften dieser Art im deutschsprachigen Raum.
Auch wenn sich die meisten der Teilnehmenden nach den 2 Stunden Führung einig waren,  dass sie nicht unbedingt nach Steyerberg ziehen möchten, war es ein sehr spannender und inspirierender Ausflug, der viele neue Ideen und Motivation hervorgebracht hat.
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Sommersemester 2016