Gedankenreform

Gedankenreform

Mindestens 3 Fahrräder, das neueste IPhone und  der einzig interessierte Stoffwechsel sind die täglich neuen Outfits von  Primark. Generation höher, schneller, weiter und vor allem besser und  neuer. Vom Konsumenten zurück zum Menschen. Dies ist das Streben dieser Gedankenreform. Einfach mal einen Gang runterschalten, sich Zeit für  sich nehmen. Neue Konzepte und Ideen an sich heran lassen. Vorhandene Ressourcen sinnvoll nutzen und alte Sachen auf dem Umsonstflohmarkt  gegen neue Tauschen. Statt Freude am Kaufen, Freude am Miteinander  finden.
Vielleicht sogar Probieren, dem schnöden Mammon ein Stückweit die Kontrolle zu entreißen und selbst die Zügel in die Hand zu nehmen. Neues Denken außerhalb der Box erfahren und ein wichtiger Teil der  Gesellschaft werden, anstatt nur zu nehmen und hinter anderen Menschen hinterher zu rennen.
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Hallo Ihr Lieben,

die beliebte Umsonstflohmarkt-Klamottentausch-Kombo geht in die vierte Runde. Der Umsonstflohmarkt ist die letzte Veranstaltung aus der Veranstaltungsreihe „Gedankenreform“ des Referats für Emanzipation und Aufklärung der TU Braunschweig, die wieder in Kooperation mit
Greenpeace Braunschweig, foodsharing und einigen weiteren Initiativen stattfindet.
An diesem Tag soll gut erhaltenen Kleidern, Büchern und anderen Gegenständen – die im eigenen Kleiderschrank, Karton oder Keller schon lange nicht mehr das Tageslicht erblickt haben – wieder zur Benutzung verholfen werden.
Bringt eure ausgemusterten Kleidungsstücke, Fehlkäufe, ausgelesenen Bücher und alles, was euch sonst noch nutzbar erscheint, ihr aber selbst nicht braucht, einfach mit – vielleicht hat ja jemand anderes Verwendung dafür.
Bitte bringt maximal 10 Kleidungsstücke pro Person mit.
Und auch wenn ihr keine eigenen Sachen mitbringt, dürft ihr natürlich mit „tauschen“ und euch neue Lieblingsstücke für euren Kleiderschrank suchen.
Am 16. Juli soll es aber nicht nur um den Umsonstflohmarkt gehen:
Neben foodsharing, dem Institut für urbane BOTNIK und dem Tauschring werden sich auch andere Initiativen aus Braunschweig vorstellen.
Holt euch neue Inspirationen, was ihr in Braunschweig neben der Uni noch alles so machen könnt.
Also: Haltet euch den ersten Samstag in den Semesterferien frei und kommt vorbei.
Greenpeace Braunschweig, das Referat für Emanzipation und Aufklärung und viele weitere Initiativen freuen sich auf euch!

Hier nochmal der Facebooklink: https://www.facebook.com/events/1643724685947773/

Umsonstflohmarkt III
16. April 2016 | 11 – 15 Uhr | Architekturpavillon TU Braunschweig

 

Postwachstumsökonomie
Vortrag von Kai Kuhnhenn (Konzeptwerk Neue Ökonomie)
28. April 2016 | 18:30 Uhr | SN 19.3 TU Braunschweig

 

THE TRUE COST OF COAL
Vortrag von Anke Reese
3. Mai 2016 | 18:30 Uhr | Architekturpavillon TU Braunschweig

 

Living without money
Film über Heidemarie Schwermer
26. Mai 2016 | 18:30 | SN 19.3 TU Braunschweig

 

Umsonstflohmarkt IV
16. Juli 2016 | 11 – 15 Uhr | Forumsplatz TU Braunschweig

Postwachstumsbild


Postwachstum – Wege zu einer sozial-ökologischen Transformation
Vortrag von Kai Kuhnhenn (Konzeptwerk Neue Ökonomie)
28. April 2016 I 18:30 Uhr I SN 19.3 TU Braunschweig
Wie funktioniert die Wirtschaft? Warum wächst sie? Und welche Konsequenzen hat das für Mensch und Natur? Gibt es „grünes Wachstum“ oder ist das wieder nur ein Versuch im „alles bleibt wie es ist“ Zustand zu verharren? „System Change,not Climate Change“ ist einer der Kampfrufe der Klimaaktivisten*innen. Doch wie würde so ein Systemwechsel aussehen? Kann unsere Wirtschaft ohne Wachstum überhaupt noch funktionieren? Was heißt Postwachstum? Und was für Auswirkungen hätte der Systemwechsel auf unsere Gesellschaft? 
Unter dem Titel „Wege zu einer sozial-ökologischen Transformation“ wird uns Kai Kuhnhenn vom Konzeptwerk Neue Ökonomie Gedankenanstöße geben und Ideen vorstellen, wie ein „Leben“ jenseits des Wachstumsparadigmas möglich ist. 

The True Cost of Coal

Interaktiver Vortrag mit dem faszinierenden Kunstwerk des Beehive Collective 
3. Mai 2016 | 18:30 Uhr | Architekturpavillon TU Braunschweig
Um Menschen die Zusammenhänge und Folgen der Kohleverbrennung und des Klimawandels verständlich zu machen, brauchen wir kreative Bildungsmaterialien, mit denen wir alle erreichen. Das Beehive Collective, ein Künstler*innen- Netzwerk aus den USA, zeigt anhand eines 5 x 2,50 Meter großen Mosaikbanners auf eindrückliche Weise die Entstehung der Kohle, den Abbau und dessen Folgen, ihre Rolle in der Industrialisierung und für die moderne Gesellschaft aber auch den vielfältigen Widerstand und verschiedene Ansätze nachhaltigen Zusammenlebens.
Mit der Methode der „story-based education“ gelingt es ihnen, komplexe Zusammenhänge künstlerisch und für jede*n verständlich in Geschichten zu verpacken. 
In Hinblick auf das bevorstehende Klimacamp und einer große Demonstration gegen den Braunkohleabbau in der Lausitz sollen anhand des Mosaikbanners aber nicht nur die Geschichten des Beehive Collectives präsentiert, sondern auch Fakten und Geschichten des Kohleabbaus und des Widerstands in Deutschland erzählt werden. 

Taucht gemeinsam mit uns ein in die vielen Geschichten, die das Beehive Collective auf ihrem Banner verewigt hat. Ein paar der Geschichten erzählen wir euch, aber es gibt noch so viele mehr zu entdecken, wenn man genauer hinschaut.

Living without Money

Film über Heidemarie Schwermer
26. Mai 2016 | 18:30 Uhr | SN 19.3 TU Braunschweig


Im Alter von 54 Jaren entscheidet sich Heidemarie ein Leben ohne Geld zu führen. Schon vorher hat sie sich viel mit Teilen und Tauschen beschäftigt und v.a. auch damit wie eine Gesellschaft ohne Geld aussehen könnte.
Der Anstoß für diese Entscheidung ist die Situation in der Welt, schreibt sie. Die Schere zwischen Arm und Reich sei zu groß und sie möchte durch ihren Lebensweg einen Ausgleich schaffen.
Sie möchte aber auch Denkanstöße liefern, provozieren und Menschen Mut machen eigene Wege zu gehen.
In einem Text auf ihrer Website schreibt sie: „Zu Beginn meines Experimentes war mir nicht klar , dass der Einfluss des Geldes in so viele Bereiche dringt. Die Aufgabe des Geldes hat mich in eine neue Lebensqualität gebracht, die mit innerem Reichtum statt äusserem, mit Freiheit statt Abhängigkeit, mit Grosszügigkeit statt Horten, mit neuen Werten zu tun hat.“
Heute lesen wir immer öfter über Menschen, die versuchen geldfrei zu leben und auch in einer Postwachstumsgesellschaft ist eine neue Form des Handelns, Tauschens und Teilens elementar.

Schaut euch den Trailer an, es lohnt sich!!
https://vimeo.com/16610701