Wer wir sind

Selbstverständnis, Aufgaben und Zielsetzung des Autonomen Schwulenreferats im Allgemeinen Studierenden Ausschuss der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig

Vor über 30 Jahren wurde an der TU Braunschweig die Homosexuellen Unigruppe Braunschweig (kurz: HUBS) gegründet, aus der dann kurze Zeit später das Schwulenreferat hervorging. Das Braunschweiger Schwulenreferat und die HUBS gehören zu den fast 60 in Deutschland existierenden schwul-lesbischen Unigruppen.

Trotz intensiver Bemühungen und Pseudomaßnahmen ist es nicht gelungen, uns von der Universität zu verdrängen. Das Schwulenreferat wird nicht verschwinden.

Schwule gibt es überall: In jeder Familie, in jeder Stadt, in jeder Uni, in jeder Soap. Schwule gibt es in allen sozialen Schichten, in allen Berufen, sie haben alle Talente, die Du kennst. Uns gibt es mit jeder Religionszugehörigkeit und in allen Völkern, egal welcher Hautfarbe. Schwule werden in öffentliche Ämter gewählt, ob sie ihre Orientierung verstecken oder nicht.

Homosexualität hat eine lange Geschichte. Es gab und gibt berühmte Persönlichkeiten, die schwul sind bzw. waren und die für die Gegenwart wichtig sind.

Viele sagen: „Schwule – Kenn‘ ich nicht.“ Aber denk mal scharf nach … Leonardo da Vinci, Michelangelo, Alexander der Große, Alfred Biolek, Dirk Bach, Hape Kerkeling, Klaus Wowereit, Rupert Everett, Ian McKellen, George Michael, Elton John, … (Dein Kommilitone?)

Der normative Druck der Gesellschaft ist hoch. Menschengruppen können sehr unfair sein, vor allem wenn man sich nicht der Norm entsprechend verhält. Schwules Selbstbewusstsein bedeutet auch, sich der Ausgrenzung, Beleidigung und Vorurteilen bewusst zu sein. Jeder Mensch soll auf seine Art leben und lieben können.

Die Situation der Schwulen hat sich zwar seit den 70er Jahren verbessert, trotzdem gibt es noch viele Vorurteile und Anfeindungen. Auch an der Universität kommt es immer wieder zu verdeckter oder offener Diskriminierung.

Das Schwulenreferat versteht sich in erster Linie als Anlaufpunkt für alle schwulen Studenten an der TU Braunschweig, der Hochschule für bildende Künste (HBK) und der Hochschule Ostfalia (Standort Braunschweig/Wolfenbüttel). Das Schwulenreferat ist die Vertretung der schwulen Studenten und dient als Plattform um andere schwule Studenten kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Wir sind ein buntes Grüppchen aus allen Fakultäten der TU, das sich kaum auf einen gemeinsamen Nenner bringen lässt. Bei uns gibt es zwar einen „harten Kern“, aber keine festen Mitglieder. Zu uns darf jeder kommen, nicht nur Studenten und Männer. So gehören zu unseren regelmäßigen Besuchern bspw. Mitarbeiter der Braunschweiger Aidshilfe oder die Frauen- und Lesbenreferentin.

Viele Studenten verlassen zu Beginn des Studiums zum ersten Mal ihr gewohntes Umfeld, ziehen in eine andere Stadt und beginnen ein neues Leben. Dort können sie dann etwas tun, was sie sich vorher nicht getraut haben. Dies ist eine Chance zum Coming-Out. Man kann die bisher aufrecht erhaltene Hetero-Fassade durchbrechen. Gerade auch für ungeoutete Schwule gibt es das Schwulenreferat. Es dient als erste Anlaufstelle beim Coming-Out und ist daher für Schwule an der Universität extrem wichtig! Das Coming-Out bedeutet für die meisten Schwulen Befreiung und Erleichterung.

Viele Schwule haben aus Angst vor Zurückweisung und Diskriminierung nie oder erst sehr spät ihr Coming-Out. Das Coming-Out zu vereinfachen ist die wichtigste Aufgabe, die wir uns gestellt haben. Viele unserer Aktionen zielen darauf ab das Klima schwulen Studenten gegenüber zu verbessern und damit die Hemmschwelle des Coming-Outs herabzusetzen.

Es ist wichtig einen Raum zu haben, in dem man ungestört unter vier Augen und unbeobachtet mit jemandem reden kann. Deshalb gibt es das Schwulenreferat und die Sprechstunden! Habt keine Angst vor ungewöhnlichen Fragen. Wir sind selbst schwul! Wir sind dazu da, Dir Fragen zu beantworten, Infos zu geben und Dich darin zu unterstützen mutig zu sein und zu wachsen. Bei heikleren Angelegenheiten vermitteln wir Dich weiter an kompetentere Leute. Es ist wichtig zu wissen, dass Du mit Deinen Gefühlen, Ängsten und Problemen nicht allein auf der Welt bist. Wir helfen Dir z. B. bei typischen Problemen mit Deinen Eltern, Deiner Familie, Deinen Freunden, der Universität.

Selbstverständlich kannst Du Dich auch anonym bei uns melden (z.B. per e-mail an hubs@tu-bs.de). Alles wird selbstverständlich streng vertraulich behandelt. Der Datenschutz gilt auch bei uns! Wir werden Dich nicht outen!

Leider gibt es wenig öffentliches schwules Leben im Uni-Alltag. Das zu ändern und damit Homosexualität an der Universität zu thematisieren ist eines unserer Anliegen und die Voraussetzung für Normalisierung und Akzeptanz. Wir treten dafür ein, Homosexualität an der Universität sichtbar zu machen. Wir fordern eine stärkere Förderung homosexueller Aspekte in Forschung und Lehre und unterstützen die Absicht, Homosexualität zum Thema im Biologie-Unterricht an den Schulen zu machen.

Das Schwulenreferat hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gleichstellung von Homo- und Heteropaaren zu fördern und zu unterstützen. Unserer Meinung nach verdient gleiche Liebe gleiche Rechte. Wir unterstützen und fördern die Solidarität mit an den Rand der Gesellschaft gedrängten Menschen.

Als Teil der Community sind wir ein wichtiger Ort für Prävention. Bei uns gibt es Broschüren über Impfungen, Ärzte, Recht und Partner, sowie schwulenspezifische Informationen und Zeitschriften. Natürlich haben wir auch Kondome da.

Die Mediothek der HUBS enthält eine ganze Reihe an Publikationen über Homosexualität, AIDS, die NS-Geschichte, aber auch Romane, Zeitschriften, Comics und DVDs. Sie steht offen für Studierende, Forschende und Lehrende. Geöffnet ist sie immer zu den üblichen Sprechzeiten. Eine so umfangreiche Sammlung an schwuler Literatur sucht in Braunschweig und Umgebung ihresgleichen.

In erster Linie wollen wir gemeinsam Spaß haben, etwas unternehmen und schließlich auch noch etwas bewegen.

Unser zentraler Treffpunkt ist unserer Raum im Keller des Altgebäudes, Pockelsstr. 4, Eingang über Schleinitzstr, Raum -107 / -108. (siehe Kontakt)

Die Sprechzeiten sind jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat, ab 19 Uhr (open end) zum Abendtreff. Des Weiteren findet auch einmal im Monat ein Spieleabend in Braunschweigs queerem Zentrum Onkel Emma statt, der jeweils gesondert beworben wird.

Die Aktivitäten des Schwulenreferats sind aber nicht nur auf die erwähnten Termine beschränkt. Ein Besuch im Kino, Queeres Frühstück, Kneipenbummel oder Ähnliches werden spontan von uns organisiert. Solche Veranstaltungen stärken das Selbstbewusstsein. Wer will schon alleine in Szene gehen?

Wir brauchen regelmäßig Helfer, die Flyer auf dem Campus verteilen und Plakate aufhängen. In der Regel sind alle Veranstaltungen weiträumig auf dem Campus plakatiert und in der Mensa liegen regelmäßig Flyer aus. Es wäre schön, wenn in allen Fakultäten Informationen von uns hängen würden. Wer also etwas mitnehmen und aufhängen will ist herzlich darum gebeten.

Bleibt uns nur noch Dich einzuladen einfach mal bei uns vorbeizuschauen.

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Die Referenten

Sie werden jedes Semester in der schwulen Vollverversammlung (sVV) gewählt.

  • Johannes Berchtold (Seit Wintersemester 2016/17)
  • Christian Bley (Sommersemester 2014 – Sommersemester 2016)
  • Anton Umland und Christian Bley (Wintersemester 2013/14)
  • Anton Umland und Jasper Märtens (Sommersemester 2012 – Sommersemester 2013)
  • Torsten Klein (Sommersemester 2010 – Wintersemester 2011/12 )
  • Dominic S. (Sommersemester 2009 – Wintersemester 2009/10, Wintersemester 2010/11)
  • Daniel Großhans (Sommersemester 2007 – Sommersemester 2009)
  • Marcus J. Macke (….. 2003 – Sommersemester 2008)
  • Nicolas Köhle (Wintersemester 2006 – Wintersemester 2007)
  • Malte Schultz …..

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Geschäftsordnung des Autonomen Schwulenreferats des Allgemeinen Studierenden Ausschusses der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig

In der Fassung vom 08.02.2004
In Kraft seit dem 13.02.2004

Diese Version der Geschäftsordnung hat rein informativen Charakter. Fehler in dieser Geschäftsordnung stellen keine Änderung der Geschäftsordnung dar.

Übersicht

§ 1 Geltungsbereich
§ 2 Die schwule Vollversammlung (sVV)
§ 3 Referenten
§ 4 Schlussbestimmungen

§ 1 Geltungsbereich

    Diese Geschäftsordnung (GO) regelt die Sitzungen der Organe des Autonomen Schwulenreferats des Allgemeinen Studierendenausschusses der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, im Folgenden kurz „Schwulenreferat“ genannt.

§ 2 Die schwule Vollversammlung (sVV)

  1. Einer der amtierenden Referenten eröffnet die Vollversammlung. Er übernimmt bis zur Wahl der Versammlungsleitung (VL) auch die Versammlungsleitung.
  2. Die Vollversammlung wählt die Versammlungsleitung mit einfacher Mehrheit.
  3. Die Versammlungsleitung besteht aus der Redeleitung und dem Protokollanten. Sie übt das Hausrecht aus.
  4. Auf Antrag eines Mitglieds dürfen Mitglieder, die das Amt des Referenten ausüben oder dafür kandidieren wollen, nicht der Versammlungsleitung angehören.
  5. Die amtierenden Referenten berichten über die Arbeit des Schwulenreferats seit der letzten Vollversammlung.
  6. Die Vollversammlung legt die Zahl der zu wählenden Referenten fest. Jeder Stimmberechtigte erhält genau so viele Stimmen, wie Referentenstellen offen sind. Diese kann er beliebig verteilen oder kumulieren.
    Gewählt sind die Kandidaten, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen. Bei Stimmengleichheit ist für jede noch offene Stelle ein weiterer Wahlgang notwendig, an dem nur noch die bis zu diesem Zeitpunkt nicht gewählten Kandidaten teilnehmen.
    Bei Stimmengleichheit ist eine Stichwahl zwischen den stimmengleichen Kandidaten notwendig, bei der derjenige gewählt ist, der die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Bei weiterer Stimmengleichheit entscheidet die Vollversammlung darüber, ob die Wahl auf eine außerordentliche Vollversammlung vertagt, ein weiterer Wahlgang durchgeführt oder die Entscheidung durch Losentscheid herbeigeführt wird.
  7. Als Wahlmodi stehen zur Verfügung:
    • Abstimmung per Handzeichen
    • Geheime Wahl.
  8. Für die Durchführung einer geheimen Wahl genügt der Antrag eines stimmberechtigten Mitglieds.
  9. Die Vollversammlung entlastet die Referenten.

§ 3 Referenten

    Die vom Studierendenparlament unter dem Haushaltstitel „Schwulenreferat“ (422.11) beschlossene Aufwandsentschädigung wird zu gleichen Teilen auf die Referenten verteilt. Ausnahmen regelt die schwule Vollversammlung.

  1. Die Referenten sind in ihrer Arbeit frei.
  2. Die Referenten berichten in der Vollversammlung über die von ihnen geleistete Arbeit.
  3. Die Referenten können zur ihrer Entlastung durch Mitglieder vertreten, unterstützt oder begleitet werden.
  4. Die Vertreter sind an die Beschlüsse der Referenten und der Vollversammlung gebunden.

§ 4 Schlussbestimmungen

  1. Die Vollversammlung beschließt die Geschäftsordnung mit einfacher Mehrheit.
  2. Die Geschäftsordnung kann mit absoluter Mehrheit durch die Vollversammlung geändert werden.
  3. Diese Geschäftsordnung wurde am 12.02.2004 mit der erforderlichen Mehrheit von der Vollversammlung beschlossen und setzt alle früheren Geschäftsordnungen außer Kraft. Diese Geschäftsordnung tritt am Tag nach Ihrer Verabschiedung in Kraft.

Verabschiedet auf der 1. außerordentlichen schwulen Vollversammlung im Wintersemester 2004/2004 am 12. Februar 2004

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Satzung


des Autonomen Schwulenreferats des Allgemeinen Studierenden Ausschusses der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig 
In der Fassung vom 12.02.2004


In Kraft seit dem 13.02.2004
Diese Version der Satzung hat rein informativen Charakter. Fehler in dieser Satzung stellen keine Änderung der Satzung dar.

Übersicht

Präambel
§ 1 Anfangsbestimmungen
§ 2 Geschäftsordnung
§ 3 Mehrheitsermittlung
§ 4 Aufgaben und Teilorgane
§ 5 Die schwule Vollversammlung (sVV)
§ 6 Das Schwulen-Plenum
§ 7 Referenten
§ 8 Satzungsänderungen
§ 9 Schlussbestimmungen

Präambel

    Das Autonome Schwulenreferat setzt es sich zur Aufgabe, Diskriminierung gegen Schwule abzubauen und auf die Gleichberechtigung von Schwulen in der Gesellschaft hinzuarbeiten, das heißt politische Veränderungen, die auch über den Universitätsbereich hinaus gehen, zu erreichen. Das Autonome Schwulenreferat ist somit der sozialen, politischen und rechtlichen Emanzipation der Betroffenen verpflichtet. Dies geschieht durch Aufklärung und eine damit verbundene Änderung des allgemeinen Bewusstseins. Besondere Aufgaben des Referats liegen in der Beratung, der Öffentlichkeitsarbeit, den Veranstaltungen und der Präsenz in der Unilandschaft.

§ 1 Anfangsbestimmungen

  1. Das Schwulenreferat trägt als offiziellen Titel:
    „Autonomes Schwulenreferat des Allgemeinen Studierenden Ausschusses der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig“. Es sei im Folgenden kurz „Schwulenreferat“ genannt.
  2. Die an der Technischen Universität Braunschweig immatrikulierten schwulen Studenten seien im Folgenden „Mitglieder“ genannt.
  3. Sitz des Schwulenreferats ist die Technische Universität Braunschweig.
  4. Geschäftsort des Schwulenreferats sind die Geschäftsräume des AStA.
  5. Satzung und Geschäftsordnung sind durch Aushang öffentlich zu machen, wo sie von jedem Mitglied eingesehen werden können.
  6. Das Schwulenreferat tritt in der Öffentlichkeit unter seinem offiziellen Titel und unter dem Namen „Homosexuellen Unigruppe Braunschweig“ (kurz: HUBS) auf.
  7. Die HUBS besitzt dazu das entsprechende Logo:

§ 2 Geschäftsordnung

Das Schwulenreferat gibt sich eine Geschäftsordnung, die mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen wird.

§ 3 Mehrheitsermittlung

  1. Sofern diese Satzung oder die Geschäftsordnung nichts anderes vorschreibt, werden Beschlüsse mit einfacher Mehrheit gefasst.
  2. Eine einfache Mehrheit liegt vor, wenn die Zahl der abgegebenen Ja-Stimmen die der Nein-Stimmen überwiegt.
  3. Eine absolute Mehrheit liegt vor, wenn die Ja-Stimmen mehr als der Hälfte der abgegebenen Stimmen betragen.
  4. Eine 2/3-Mehrheit liegt vor, wenn die Ja-Stimmen mindestens das Doppelte der Nein-Stimmen betragen.
  5. Ein einstimmiger Beschluss liegt vor, wenn keine Gegenstimmen vorliegen.
  6. Ein Antrag ist abgelehnt oder ein Beschluss nicht gefasst worden:
    • wenn die erforderliche Mehrheit nicht erreicht wurde
    • bei Stimmengleichheit
    • wenn mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen Enthaltungen oder ungültig sind (Enthaltungsmehrheit).

§ 4 Aufgaben und Teilorgane

  1. Das Schwulenreferat vertritt die an der Technischen Universität Braunschweig immatrikulierten schwulen Studenten und ihre Belange.
  2. Im Rahmen des Referats verwalten die Mitglieder ihre Angelegenheiten selbst.
  3. Das Schwulenreferat führt den ihm zugewiesenen Haushaltstitel „HUBS“ (617.04) selbstständig aus.
  4. Teilorgane des Schwulenreferats sind:
    • Die schwule Vollversammlung
    • das Schwulen-Plenum
    • die Referenten.
  5. Jedes Mitglied hat das aktive und passive Wahlrecht.

§ 5 Die schwule Vollversammlung (sVV)

  1. Die schwule Vollversammlung sei im Folgenden kurz „Vollversammlung“ genannt.
  2. Die Vollversammlung ist das höchste beschlussfassende Gremium des Schwulenreferats.
  3. Die Vollversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde.
  4. Die Vollversammlung dient der Information und der politischen Willensbildung zu allen dem Referat spezifischen Belangen.
  5. Stimm-, rede-, und antragsberechtigt sind ausschließlich an der Technischen Universität Braunschweig immatrikulierte schwule Studenten. Gäste haben das Rederecht, solange die Vollversammlung nichts anderes beschließt.
  6. Die Vollversammlung tritt mindestens einmal im Semester zusammen. Dies geschieht in der Regel innerhalb der letzten vier Wochen der Vorlesungszeit.
  7. Die Vollversammlung tritt weiterhin zusammen:
    • auf Antrag aller Referenten des Schwulenreferats
    • auf Antrag von mindestens 5 Mitgliedern. Dieser Antrag ist schriftlich mit Angabe des Tagesordnung und des Zeitpunktes mindestens 14 Tage vor dem Termin bei den Referenten einzureichen.
    • bei Rücktritt eines Referenten, sofern kein anderer Referent im Amt ist
    • nach Beschluss des Plenums mit 2/3-Mehrheit.
  8. Die Vorbereitung der Vollversammlung obliegt bis zur Wahl der Versammlungsleitung den Referenten. Die Versammlungsleitung wird zu Beginn der Vollversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt.
  9. Die Vollversammlung wird durch Aushang bekannt gemacht. Der Aushang muss mindestens sieben Tage vor dem Tag der Vollversammlung erfolgen.
  10. Der Termin einer anstehenden Vollversammlung kann einmalig mit einem einstimmigen Beschluss der Referenten um maximal 28 Tage verschoben werden. Die Bestimmungen des § 5, Abs. 8 bleiben davon unberührt.
  11. Die Vollversammlung entlastet die Referenten.
  12. Die Tagesordnung (TO) einer ordentlichen Vollversammlung muss mindestens aus den folgenden Punkten bestehen:
    • Bericht des/der Referenten
    • Entlastung des/der Referenten
    • Wahl des/der Schwulenreferenten für das kommende Semester
    • Sonstiges
  13. Die Vollversammlung wählt in freier, gleicher und auf Antrag geheimer Wahl die Referenten. Die Referenten werden für eine halbjährige Amtszeit (entsprechend dem Verwaltungszeitraum) gewählt. Die Amtszeit beginnt mit dem Beginn des Verwaltungszeitraums. Wiederwahl ist möglich.
  14. Die Vollversammlung kann Referenten gegebenenfalls mit einer 2/3- Mehrheit entlassen. Die Amtszeit endet unverzüglich.
  15. Wahlunterlagen und Stimmzettel müssen bis zur nächsten Vollversammlung in der eine Wahl durchgeführt wird aufbewahrt werden.
  16. Die Beschlüsse der Vollversammlung sind in einem Ergebnis-Protokoll festzuhalten, das von der Versammlungsleitung und dem Protokollanten zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist innerhalb von sieben Tagen durch Aushang öffentlich zu machen, wo es von jedem Mitglied eingesehen werden kann. Das Protokoll gilt als genehmigt, wenn keiner der Teilnehmer an der Vollversammlung innerhalb von sieben Tagen Einspruch erhoben hat. Der Einspruch hat schriftlich zu erfolgen. Er besitzt keine aufschiebende Wirkung.
  17. Die Vollversammlung tagt öffentlich. Auf Beschluss der Vollversammlung können die Öffentlichkeit oder einzelne Gäste ausgeschlossen werden.

§ 6 Das Schwulen-Plenum

  1. Das Schwulen-Plenum sei im Folgenden „Plenum“ genannt.
  2. Das Plenum ist die Versammlung der Mitglieder. Es bietet allen Mitgliedern die Möglichkeit der Teilnahme.
  3. Das Plenum berät in den referatsspezifischen Angelegenheiten. Darüber hinaus werden Fragen der laufenden Geschäfte des Schwulenreferats erörtert, die Arbeit geplant und koordiniert.
  4. Das Plenum ist beschlussfähig, sobald mehr als die Hälfte der Referenten anwesend ist.
  5. Jedes Mitglied ist im Plenum rede-, antrags- uns stimmberechtigt. Gäste haben das Rederecht, solange das Plenum nichts anderes beschließt.
  6. Das Plenum kann mit einfacher Mehrheit Empfehlungen an die Referenten aussprechen.
  7. Das Plenum ist befugt mit einer 2/3-Mehrheit eine außerordentliche Vollversammlung einzuberufen.
  8. Das Plenum tagt öffentlich. Auf Beschluss des Plenums können die Öffentlichkeit oder einzelne Gäste ausgeschlossen werden.

§ 7 Referenten

  1. Die Referenten übernehmen die laufenden Geschäfte des Schwulenreferats.
  2. Die Referenten haben die auf der Vollversammlung und den Plenen beschlossenen und konkretisierten Inhalte in ihrer Entscheidungsfindung zu berücksichtigen.
  3. Ein Referent kann jederzeit ohne Angabe von Gründen von seinem Amt zurücktreten. Der Rücktritt ist schriftlich gegenüber dem Plenum zu erklären. Die Amtszeit endet unverzüglich.
  4. Tritt ein Referent während seiner Amtszeit zurück, werden die entsprechenden Aufgaben bis zur Wahl eines Nachfolgers von einem anderen Referenten übernommen.
  5. Ist zur Zeit des Rücktritts eines Referenten kein weiterer Referent im Amt, ist umgehend vom Plenum eine außerordentliche Vollversammlung unter Berücksichtigung des § 5 einzuberufen. Für die Zwischenzeit bestimmt das Plenum einen kommissarischen Referenten in freier, gleicher und auf Antrag geheimer Wahl.
  6. Die Amtszeit endet spätestens mit dem Ausscheiden aus der verfassten Studierendenschaft.

§ 8 Satzungsänderungen

  1. Satzungsänderungen sind nur möglich:
    • auf Antrag aller Referenten des Schwulenreferats
    • auf Antrag von mindestens 5 Mitgliedern
  2. Die Anträge sind dem Plenum schriftlich einzureichen und müssen auf der nächsten Vollversammlung als eigenständiger Tagesordnungspunkt behandelt werden.
  3. Die Anträge müssen 14 Tage vor dem Termin der Vollversammlung öffentlich ausgehangen werden.
  4. Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3-Mehrheit.

§ 9 Schlussbestimmungen

  1. Die Vollversammlung beschließt die Satzung mit einer 2/3-Mehrheit.
  2. der Vollversammlung beschlossen und setzt alle früheren Satzungen außer Kraft. Diese Satzung tritt am Tag nach ihrer Verabschiedung in Kraft.

Verabschiedet auf der 1. außerordentlichen schwulen Vollversammlung im Wintersemester 2003/2004 am 12. Februar 2004

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