„Für die Wissenschaft – gegen rechte Ideologien!“

Das Studierendenparlament hat nicht nur eine Resolution gegen das „Deutschlandseminar“ der Thuringia veröffentlicht, es wird auch am Tag der Veranstaltung eine Kundgebung der Studierendenschaft geben. Diese wird unter dem Motto „Für Wissenschaft – gegen rechte Ideologie“ am 1. Juli um 10 Uhr auf dem Universitätsplatz starten und mit mehreren Redebeiträgen auf die Problematik der Veranstaltung aufmerksam machen.Die Universität ist ein Platz für Wissenschaft, Austausch und Streitkultur. Aber sie darf nicht dazu dienen, rechte Ideologien zu verbreiten und damit den falschen Werten Platz einzuräumen!

Wir hoffen auf möglichst viele Studierende, Mitarbeiter_innen und Dozierende die uns dabei unterstützen wollen, ein klares Zeichen gegen dieses Seminar zu setzen!

Die Veranstaltung bei Facebook.

SUCHE: Beiträge für Sommerabend am 15. Juli

Am 15. Juli wollen wir vom AntiRassismus-Referat einen Sommerabend mit Poetry Slams, Musik, anderen künstlerischen Beiträgen, Essen, Trinken und nettem Beisammensein feiern.

Nun sind wir noch auf der Suche nach Leuten, die Lust haben, Poetry Slams, Musik oder ähnliches bei dem Sommerabend vorzutragen. Falls ihr selbst Lust habt, oder jemanden kennt, der darauf Lust hat, meldet euch gerne bei uns! Wir freuen uns über jede Rückmeldung!

Liebe Grüße
euer AntiRa-Referat

Resolution der Studierendenschaft der TU Braunschweig zum „Deutschlandseminar“ der Burschenschaft Thuringia.

„Wir als Studierendenschaft sehen uns der kritischen Wissenschaft verpflichtet. Das bedeutet unbequeme Meinungen auszuhalten, den Blick über den Tellerrand gleiten zu lassen und strittige Thesen auf Richtigkeit zu prüfen. Dennoch gibt es unantastbare Werte, die von einer Universität wie auch ihrer Studierendenschaft getragen werden müssen. Diese Werte basieren auf dem Grundkanon einer reflektierten und weltoffenen Wissenschaftlichkeit, die Ihre Niederschrift in §2 der Grundordnung der TU Braunschweig findet: „Die TU Braunschweig setzt sich bei ihrer Aufgabenerfüllung und universitären Arbeit für eine Gesellschaft ein, die frei ist von Diskriminierung, Rassismus, Volksverhetzung und Sexismus.“

Das anstehende „Deutschlandseminar“ der Burschenschaft Thuringia am 1.7.2017 steht mit dem geplanten Programm gegen diese Werte. Es wurden Redner eingeladen, welche teils extrem rechte Vergangenheiten besitzen oder noch heute aktiv in solchen Kreisen sind, ohne entsprechende Vertreter_innen anderer Positionen zu Wort kommen zu lassen. Wenn niemand bereit ist, sich gegen solche Redner zu stellen, wäre eine logische Konsequenz gewesen, dieses Seminar abzusagen. Ein gedanklicher Austausch und Reflexion verschiedener Standpunkte zu diesem politischen Thema ist damit nicht mehr gegeben und die eingangs skizzierte kritische Wissenschaftlichkeit verletzt.

Dass es keinerlei Einsicht von Seiten der Burschenschaft Thuringia dahingehend gibt und diese zugleich auch kein Problem damit hat, aktive Neo-Nazis zu der Veranstaltung zuzulassen, verurteilen wir als Studierendenschaft diese Veranstaltung und fordern eine Absage des Seminars.

Deshalb  rufen wir alle Student*innen, Professor*innen, Dozent*innen und Mitarbeiter*innen auf, mit uns gemeinsam dieser Forderung Nachdruck zu verleihen.

Die Universität ist ein Platz der Wissenschaft und kein Platz für Ideologien!

Wer die Resolution unterschreiben möchte, möge eine kurze Nachricht an asta@tu-bs.de schicken.

Unterzeichnende:

Studierendenschaft der Technischen Universität Braunschweig

Gremien/Vereinigungen:

Studierendenparlament der TU,

Allgemeiner Studierendenausschuss,

Bunte Fachschaftenliste,

DIE LISTE TU Braunschweig,

durchgedreht24,

Fachgruppe Biotechnologie,

Fachgruppe Mathematik,

Fachgruppe Sozialwissenschaften,

Fachschaft der Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät,

Fachschaft der Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Umwelt

Kooperationsstelle Hochschulen – Gewerkschaften Region SON an der TU Braunschweig,

StipendiatInnen Gruppe der Hans-Böckler-Stiftung Braunschweig

Verein Deutscher Studenten Braunschweig (VDSt Braunschweig)

Prof. Dr.-Ing. Christian Hühne (Leiter des Instituts für Adaptronik und Funktionsintegration),

MdP Clemens Raddatz (Bunte Fachschaftsliste),

Dana Tholen (Institut für Sozialwissenschaften),

Derk Trei (Institut für Sozialwissenschaften),

MdP Jana Brettin (Bunte Fachschaftenliste),

MdP Janine Könitz (Bunte Fachschaftenliste),

MdP Johannes Starosta (Bunte Fachschaftenliste),

MdP Jule Inja Jäger (Bunte Fachschaftenliste),

Konrad Lind (AStA-Vorstand),

Präsident des Studierendenparlaments Laurenz Raddatz (Liste Biotechnologie),

MdP Lisa-Marie Brause (Maschbau),

MdP Liv Rittmeier (Institut für Adaptronik und Funktionsintegration),

MdP Luis Fernández Laser (Maschbau),

Marc Jäger (AstA-Vorstand),

Marco Brysch (Institut für Adaptronik und Funktionsintegration),

Marianne Putzker (Kooperationsstelle Hochschulen – Gewerkschaften),

MdP Maximilian Hahn (AStA-Vorstand, Die LISTE TU Braunschweig)),

Melanie Nowak (Institut für Angewandte Pflanzenbiologie),

Prof. Dr.-Ing. Michael Sinapius (Institut für Adaptronik und Funktionsintegration)

Viezepräsidentin des StuPa Mimi Lange (Die LISTE TU Braunschweig)),

Nils Gräfer (AstA-Vorstand),

Petra Wiesinger (AStA-Vorstand),

MdP Philip Bugarski (Löwen),

MdP Philip Senkpiel (Bunte Fachschaftenliste),

MdP Phillipo Bauer (Bunte Fachschaftenliste),

MdP Sören Meier (Die LISTE TU Braunschweig),

MdP Stefan Czybik (AstA-Vorstand, Bunte Fachschaftenliste),

Stefanie Böhm (Kooperationsstelle Hochschulen – Gewerkschaften)

 

Studentische Vertretung im Akkreditierungsrat?!

Was ist Akkreditierung überhaupt?Wenn ihr euch damit nicht so auskennt, könnt ihr euch beim Studentischen Akkreditierungspool darüber Informieren.

Grundsätzlich ist die Akkreditierung wichtig, da es durch einen nicht akkreditierten Studiengang zu Nachteilen kommen kann. Das zeichnet sich zum Beispiel bei der Jobsuche oder bei der Bewerbung an anderen Universitäten ab, ebenso sind nichtakkreditierte Studiengänge nur bedingt BAföG-förderungsfähig und Abschlüsse müssen nicht anerkannt werden. Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Akkreditierung wurde ein neuer Staatsvertrag von der Kultusministerkonferenz (KMK) beschlossen, welcher die Qualität der Studiengänge und die Mobilität der Studierenden sichern soll. Durch den neuen Staatsvertrag werden die Kompetenzen des Akkreditierungsrates deutlich gestärkt. Der Akkreditierungsrat setzt sich zusammen aus Vertreter_innen der Hochschulen, der Länder, internationalen Vertreter_innen und Vertretern_innen der Studierenden. Die Vertreter_innen der Studierenden werden von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) bestellt.

Wir Studierenden sind im Studentischen Akkreditierungspool vertreten, welcher als Zusammenschluss der Bundesfachschaftentagungen, der Lan­desstudierendenvertretungen und des fzs besteht. Üblicherweise schlägt das Poolvernetzungstreffen (PVT) als höchstes Gremium des studentischen Akkreditierungspools die Studentische Vertretung im Akkreditierungsrat der HRK vor. Damit soll die Legitimation der Vertretung der Statusgruppe der Studierenden sichergestellt werden, da dort die größte Expertise liegt und aus dem Kreis eine für die Aufgabe geeignete Person entsendet wird.

Dieses Vertrauen, dass der Person ausgesprochen wird, scheint der HRK nicht genug. Die diesmal vorgeschlagene Person wurde von dieser Seite abgelehnt, da sie diese nicht für geeignet hält. Es wird auf der einen Seite zwar eine Person mit viel Erfahrung und Kompetenz gesucht, doch sollte diese auch nicht schon in einem höheren Semester sein. Dabei wird ausgeklammert, dass ein großer Erfahrungsschatz nur langfristig erwerbbar ist. Die HRK teilt diese Meinung des PVT nicht und sucht nun eigene studentische Vertreter_innen für dieses Gremium.

Als AStA sind wir über dieses Vorgehen überrascht und irritiert, da wir nicht nachvollziehen können, wieso die HRK diesen Schritt geht. Die studentische Vertretung selbst auszusuchen finden wir eindeutig verkehrt, da mit diesem Schritt verhindert wird, dass womöglich eine zu kritische Vertretung für die Studierendenschaft an dem Verfahren teilnimmt. Darum wünschen wir uns ein Zurückrudern der HRK und das die ausgewählte Vertretung akzeptiert wird. Studentische Gremien entscheiden mit Bedacht wen sie entsenden und das müssen auch die Universitätsleitungen akzeptieren.

Wir begrüßen hierzu, dass das Präsidium der TU Braunschweig unsere Meinung teilt und nach einem Gespräch eine entsprechende Mitteilung der LHK zukommen lässt, dass die TU Braunschweig keinen Studierenden vorschlagen wird. Des weiteren wird die LHK Niedersachsen dazu aufgefordert, wie bereits die Landeshochschulkonferenzen von Thüringen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein der HRK zurück zu melden, dass die Suche über den Studentischen Akkreditierungspool laufen solle.

Beitragsordnung zum Wintersemester 2017

In der 4. ordentlichen Sitzung des Studierendenparlament am 29.5. die Beitragsordnungänderungen für das kommende Semester verabschiedet. Dabei wurde wurde diesmal verhältnismäßig viel geändert. Damit Ihr den Durchblick behaltet hier die Übersicht, wie sich der Beitrag im WiSe 2017/18 zusammensetzt und was geändert wurde:

Allgemeiner studentischer Haushalt 8,00 € Senkung um 1,50 Euro (Auslagerung des Kulturtickets und allgemeine Senkung aufgrund aktuell hoher Studierendenzahlen
Hilfsfond für in Not geratene Studis 3,00 €
Sportreferat 1,50 € Senkung um 1€ um Rücklagen abzubauen, und da der Sportbus nicht mehr vorhanden ist.
Fahrrad und Verkehrs-AG
Fahrradselbsthilfewerkstatt
2,00 €
Semesterkarte VRB 70,00 € Bus und Bahnfahren im Verkehrsverbund Braunschweig wird leider 5€ teurer
Semesterticket: Bahnticket (DB u.a.) 95,07 € Auch das Bahnfahren in Niedersachsen wird leider um 8,68€ teurer, dafür aber voraussichtlich nächstes Semester günstiger.
Kulturticket 2,00 € Als neuer Posten hinzugekommen.
Insgesamt studentischer Haushalt: 181,57 €
Studentenwerk 100,00 €
Verwaltungsgebühr (TU / Land Nds.) 75,00 €
Gesamtsumme Semesterbeitrag: = 356,57 €
Dazu kommen unter Umständen die Langzeitstudiengebühren (nach Regelstudienzeit plus 6 Semester): 500,00 €

Beim Immatrikulationsamt findet Ihr weitere Informationen.

Studiengebühren für Internationale Studierende

Simon Müller – CC BY 2.0

Anfang Mai hat der Landtag in Baden Württemberg Studiengebühren für nicht EU-Studierende beschlossen. Ab dem kommenden Wintersemester müssen in Baden-Württemberg Studierende die aus dem nicht EU-Ausland kommen 1500€ pro Semester an Studiengebühren bezahlen. Nun hat am vergangenen Freitag die kommende Landesregierung in NRW in Ihren Koalitionsverhandlungen auch auf Studiengebühren für Studierende aus dem nicht EU-Ausland verständigt. Wir beobachten diese Schritte mit großer Sorge und sehen in den bald erhobenen Gebühren eine klare Diskriminierung von Menschen aus dem nicht EU-Ausland.

Klare Worte findet dazu der AStA der Universität Köln in einer eigenen Pressemitteilung: „Gerade Studierende aus Nicht-EU-Staaten haben schon jetzt genügend Probleme und Herausforderungen. Sie dürfen aufgrund strenger Gesetze – zumindest teilweise – nicht arbeiten und können so nur schwierig ihren Lebensunterhalt in der Bundesrepublik bestreiten. Durch die Einführung von Studiengebühren wird diese Problematik noch verschärft.“

Wir werden den Prozess kritisch beobachten und hoffen auf klare Signale von den Parteien in Niedersachsen gegen so eine Entscheidung; Auch über den Wahlkampf zur Bundestagswahl hinaus. Eine solche Entwicklung ist ein klarer Rückschritt und öffnet Tür und Tor für eine Zweiklassengesellschaft unter Studierenden.

festival contre le racisme 2017

Wie in jedem Jahr veranstaltet auch dieses Jahr das Asta der TU-Braunschweig wieder Aktionen im Rahmen des festival contre le racisme.
In diesem Jahr lautet die Devise, möglichst schon bestehende Strukturen zu nutzen umso möglichst viele Studierende zu erreichen.
Begonnen wird mit einem informativen Vortrag im Rahmen der wöchentlichen Veranstaltung der Gauß Frieds. Dieser findet am 13.06.2017 im Gauß Haus statt. Hier wird besonders Bezug auf die international Studierenden genommen.
Am Mittwoch, dem 14.06.2017 findet zwischen 11 Uhr und 14 Uhr eine Fotoaktion gegen Rassismus in der Mensa 1 statt. Bei dieser Aktion haben die Studierenden die Möglichkeit, sich dabei fotografieren zu lassen, wie sie eine Banane essen, in Anlehnung an die antirassistische Bananen Aktion vom April 2014. Diese Bilder werden zu einer Collage zusammen geschnitten und an der TU-Night vorgestellt.
Eine weitere Aktion findet am Donnerstag, dem 15.06.2017, ebenfalls im Gauß Haus statt und bietet den Studierenden die Möglichkeit sich in freundschaftlicher Atmosphäre mit anschließenden DJ Unterhaltung, auszutauschen und neue Erfahrungen mit andern Kulturen zu sammeln.
Ein Abschluss findet das diesjährige festival contre le racisme mit der Präsentation der Collage an der TU-Night.
Auf ein Solidarisches miteinander!
Das Referat der international Studierenden, Referat für internationales, Gaußfreunde e.v. und das Antirassismusreferat.

Update: Evaluation des Kulturtickets

Update:

Wir haben nun auch neue Zahlen vom Staatstheater bekommen. Bisher wurde das Kulturticket bis zum 29.5.17 6726 mal genutzt. Wir hoffen, dass das Kulturticket auch weiterhin intensiv genutzt wird.

Seit nun 8 Monaten gibt es inzwischen das Kulturticket, womit ihr bisher für 1€ Beitrag das ganze Semester Veranstaltungen des Staatstheaters besuchen könnt. Mit der Kulturticketumfrage hatten wir auch eine Evaluation des bisherigen Tickets gemacht, hier nun die Ergebnisse.

Wie häufig hast du das Kultursemesterticket bisher genutzt?
1: 1 263 (14%)
2: 2-5 654 (36%)
3: 6-10 229 (13%)
4: über 10 104 (6%)
5: gar nicht 582 (32%)
Wie zufrieden bist du mit dem Kultursemesterticket?
1: Sehr zufrieden 1054 (57%)
2: Eher zufrieden 254 (14%)
3: Teils teils zufrieden 41 (2%)
4: Eher unzufrieden 18 (1%)
5: Sehr unzufrieden 65 (4%)
6: Weiß nicht 90 (5%)
7: Keine Angabe 316 (17%)

Insgesamt ist ein Großteil der 1838 Studierenden, welche die Zufriedenheitsfrage beantwortet haben sehr zufrieden mit dem Kulturticket, worüber wir uns sehr freuen und hoffen, dass es genau so erfolgreich weiter geht. Wie es nächstes Semester genau weiter geht, werden wir veröffentlichen sobald alle Verhandlungen abgeschlossen sind.