HUBS Movie Night: The Imitation Game

(c) https://twitter.com/imitationgame

am 29.01.2018 im SN19.1
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00
Freier Eintritt – begrenzte Sitzplatzanzahl

Popcorn und Getränke gegen Spende

Die HUBS nehmen in Form unserer Movie Night am „Warmen Winter“ teil. Der Warme Winter sind les.bi.schwul.trans* Kulturtage hier in Braunschweig und gilt als das Pendant zum Sommerlochfestival, welches jährlich im Juli stattfindet. Wir zeigen den Film „The Imitation Game“ auf dem Gelände der Universtität.

Informationen zum Film

Originaltitel: The Imitation Game
Regie: Morten Tyldum
Produktionsland: USA/Großbritannien
Drehbuch: Graham Moore
Erscheinungsjahr: 2014
Musik: Alexandre Desplat
Altersfreigabe: FSK 12
Länge: 114 Minuten

Der Zweite Weltkrieg tobt, und mit ihm der Kampf um die Entschlüsselung der Enigma,
einer Verschlüsselungsmaschine des deutschen Militärs. Mittendrin entspinnt sich die tragische
Biographie eines der bedeutendsten Theoretiker der beginnenden Computertechnologie.

Der reservierte, aber geniale Mathematiker Alan Turing (Benedict Cumberbatch) arbeitet
im Zweiten Weltkrieg für die britische Regierung in einer geheimen Spionageeinrichtung an der
Entschlüsselung der Enigma. Der Schlüssel dieser Maschine ändert sich täglich, sodass es ein
ganzes Team aus Spezialisten benötigt, um die Funksprüche der deutschen Armee zu dekodieren. Im Gegensatz zu den anderen Kryptoanalytikern arbeitet Turing jedoch allein an einer Rechenmaschine, die dieses Problem beheben soll. Dies würde Großbritannien einen deutlichen Vorteil im Krieg gegen die Nationalsozialisten einbringen. Doch Turings zurückgezogene Arbeit zeigt kaum Fortschritte und beginnt, seine Teammitglieder und Vorgesetzten, die auf seine Bemühen nur mit Unverständnis reagieren, gegen ihn aufzubringen. Überraschenderweise ernennt Premierminister Winston Churchill ihn zum Leiter des Teams, woraufhin Turing die Gruppe neu ordnet und Joan Clarke (Keira Knightley) einstellt. Die hochbegabte, junge Frau sucht seine Zuneigung, die er jedoch nicht erwiedern kann. Dennoch macht er Clarke einen Heiratsantrag, damit sie, entgegen des Drucks ihrer Eltern, weiterhin bei der Kryptoanalyse helfen kann.

Als neuer Teamleiter kann Turing seine Maschine fertig stellen. Er nennt sie liebevoll „Christopher“, nach seinem verstorbenen Kindheitsfreund, zu dem er sich sehr hingezogen fühlte. Die Maschine arbeitet jedoch noch zu langsam, um die deutschen Codes effektiv zu übersetzen. Erst eine entscheidende Idee sorgt dafür, dass die Enigma mithilfe der Maschine geknackt werden kann. Um nicht aufzufliegen, werden jedoch nicht alle Pläne der Deutschen, die entschlüsselt werden, auch vereitelt.

Nach dem Krieg stellt sich bei Ermittlungen zu einem Diebstahl im Haus von Turing heraus,
dass dieser homosexuell ist. Da dies zu jener Zeit in England als strafbar galt, muss er
sich zwischen zwei Jahren Gefängnis und einer Therapie mit Östrogen entscheiden. Er wählt
die Therapie, verfällt jedoch bald darauf in Depressionen und begeht schließlich im Alter von
41 Jahren Selbstmord.

„The Imitation Game“ ist ein gefühlvolles und dramatisches Portrait von Alan Turing,
einem der Pioniere auf dem Gebiet der theoretischen Informatik. Trotz gewisser historischer
Ungenauigkeiten, erlaubt der Film Einblicke in die aufreibende Arbeit der Kryptoanalytiker
des Zweiten Weltkriegs. Gleichzeitig beleuchtet er das tragische Schicksal Alan Turings, dem
sich auch viele andere Homosexuelle des vergangenen Jahrhunderts entgegensehen mussten.