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TU for Future: Geoengineering und Klimagerechtigkeit


Termin Details


Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart. In der Vorlesungsreihe stellen Wissenschaftler*innen der TU Braunschweig und anderer Einrichtungen ihre Forschung unter anderem zu den Themen nachhaltige Verkehrskonzepte und Energiewirtschaft, aber auch zu Systemkritik und den sozialen Auswirkungen des Wandels vor.

Janine Korduan von der Heinrich-Böll-Stiftung referiert am 08.01.20 zu Geoengineering und Klimagerechtigkeit:

„Mit der Drohkulisse der Alternativlosigkeit, das 1.5-Grad-Ziel anders nicht erreichen zu können, wird in zunehmendem Maße die Entwicklung von großmaßstäblichen Technologien vorangetrieben. Der Vielzahl an Technologien, die unter dem Begriff Geoengineering diskutiert werden, ist gemein, dass sie im großen Stil in das Erdsystem eingreifen, unerprobt und hochriskant sind, und bereits jetzt Menschen und Ökosysteme stark beeinträchtigen. Zudem ist die Mehrheit der Geoengineering Technologien mit einem immensen Flächen-, Energie- und Ressourcenverbrauch verbunden. In diesem globalen Masterplan zeichnet sich eine ungleiche Verteilung der Kosten und Risiken entlang kolonialer Kontinuitäten zulasten derjenigen ab, die am wenigsten zu der sozial-ökologische Krise beigetragen haben.“

Der Vortrag findet im Hörsaal SN 19.1 statt.