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Antifaschismusreferat

Wir als Antifaschismusreferat sprechen uns gegen Faschismus und jede Form der Diskriminierung aus. Mit unseren Bildungs- und Diskussionsveranstaltungen möchten wir an der TU Braunschweig einen Beitrag leisten, die öffentliche Auseinandersetzung mit diesen Themen voranzutreiben und verborgene, diskriminierende Strukturen offenzulegen.

Kontaktieren könnt ihr uns unter: 
asta-antifareferat@tu-braunschweig.de
Sprechzeiten nach Vereinbarung

Abgesagt: Fahrt in die Frauen KZ- Gedenkstätte Ravensbrück

+++Absage+++

Wir mussten leider unsere Exkursion in die KZ-Gedenkstätte Ravensbrück am 16.03.20 absagen. Wir versuchen sie zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Feministisches Bündnis Braunschweig
AStA der TU Braunschweig – Antifaschismus-Referat
AStA TU Braunschweig


Vortrag über die humanitäre Katastrophe auf dem Mittelmeer

Am 18. Februar 2020 kamen Dirk Sonnenschein von der Seebrücke Braunschweig und Julian Pahlke von der Sea Eye zu uns, um von ihrer Arbeit zu berichten

Auf Lesbos leben der Zeit 20000 Menschen im Geflüchtetenlager Moria, das für 4000 Menschen ausgelegt ist. Davon sind rund 40% Minderjährige. Jede Woche kommen neue Schreckensberichte aus den Lagern an der europäischen Außengrenze, in denen sich die Lage zu Pandemiezeiten immer weiter zuspitzt. Aus den libyschen Gefangenenlagern hört Mensch immer wieder erschreckende Berichte über Zwangsprostitution, Menschenhandel, Folter und Gewalt. Die humanitäre Katastrophe auf dem Mittelmeer nimmt auch 2020 kein Ende.

Dirk Sonnenschein von der Seebrücke Braunschweig hat von der Arbeit der Seebrücken in Deutschland berichtet und die Braunschweiger Probleme vorgestellt. Anschließend hat Julian Pahlke von der Sea Eye vom Alltag auf einem Seenotrettungsbot erzählt. In der anschließenden Diskussionsrunde konnten die Zuschauer den beiden Vortragenden viele Fragen beantworten.


Hingesehen!

Hingesehen!

Seit dem 9. März 2006 finden sie sich auch auf den Straßen Braunschweigs.
Stolpersteine – Die kleinen, goldfarbenen Gedenktafeln, die an das Schicksal der Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Zumindest war das so gedacht. Denn leider sind sie so in das Stadtbild integriert und wir so an sie gewöhnt, dass sie in der Hektik des Alltags kaum beachtet werden. Oder wann bist du das letzte mal an einem Stolperstein stehen geblieben? (Vom „Pokémon GO“-Spielen mal abgesehen.)

Darum forderte das Antifaschismusreferat am 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, durch die Stolpersteine tatsächlich den Opfern zu gedenken.

Weil ein Stolperstein, ohne einen Betrachter der tatsächlich an den Menschen denkt, leider einfach nur ein Stein ist.


Hinfahren statt wegsehen!

Am 16. Januar 2020 gab es bei uns den Vortrag „Hinfahren statt wegsehen“. Dabei handelte es sich um einen Erfahrungsbericht der Flüchtlingshilfe an der französisch-italienischen Grenze.

Wie ist die Situation im Jahre 2019 an den europäischen Grenzen? Welche Auswirkungen hat die faschistische Salvini-Regierung in Italien auf das Leben Geflüchteter? Ist Frankreich unter Macron wirklich so offen und liberal? Und vor allem: Was kann ICH tun, um den Menschen vor Ort zu helfen?

Niklas, Jonathan und Merlin haben gemeinsam mehrere Wochen ihrer Semesterferien im Roya Valley an der französisch-italienischen Grenze verbracht, um Geflüchtete vor Ort mit dem Nötigsten (Essen, Trinken, Kleidung, Ruhe) zu versorgen. In einem Fotovortrag mit einer anschließenden Diskussionsrunde hat Niklas die Erfahrungen an einem „Hotspot“ innerhalb Europas mit uns geteilt und diese und viele weitere Fragen mit uns geklärt!


Gedenkstättenfahrt nach Bergen-Belsen

Am 10. August sind wir zur Gedenkstätte nach Bergen-Belsen gefahren. Dort empfing uns Rebekka die uns den Tag über begleitete und uns einen umfangreichen Einblick in die Geschichte des KZs BB gab. Anschließend gingen wir gemeinsam in das Außenlager, hier konnten wir uns mit Hilfe von iPads und einer App, welche das Gelände (Baracken, Wege, Zäune) digital rekonstruierte, die Dimensionen von früher anschauen. Außerdem gab es die Möglichkeit an einigen Stellen Zeichnungen und Zitate von Überlebenden zu öffnen.

Nach einer gemeinsamen Pause gingen wir in das Museum. In der Ausstellung konnten wir in unserem Tempo die Zeit von 1940-1945 in Bergen-Belsen aufarbeiten. In einer abschließenden Diskussionsrunde wurden Fragen geklärt und Themen wie z. B. die Strafverfolgung, Täter*innen in Bergen-Belsen und das Wissen/die Mittäter*innenschaft der Anwohner*innen besprochen.

Wir ziehen ein positives Fazit, auch wenn es inhaltlich ein sehr bedrückendes Thema ist, ist die Auseinandersetzung super wichtig und das Programm dieses Tages wurde durch die Gedenkstätte bestmöglich umgesetzt und sehr interessant gestaltet!

Euer Antifaschismus-Referat des AStA

 


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