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Semesterbeitrag

Der Semesterbeitrag für das Sommersemester 2021 beträgt

386,09 €

(unter Umständen zuzüglich Langzeitstudiengebühren).
Weitere Infos zu den Überweisungsdetails findest du hier.

Zusammensetzung

Allgemeiner studentischer Haushalt 13,15 €
Hilfsfonds für in Not geratene Studis 1,10 €
Sportreferat 0 €
Fahrrad und Verkehrs-AG
Fahrradselbsthilfewerkstatt
1,85 €
Semesterkarte VRB 100,00 €
Landesweites Semesterticket 86,99 €
Kulturticket 2,00 €
Insgesamt studentischer Haushalt: 205,09 €
Studentenwerk 106,00 €
Verwaltungsgebühr (Studiengebühr) 75,00 €
Gesamtsumme Semesterbeitrag: = 386,09 €
Dazu kommen unter Umständen die Langzeitstudiengebühren (nach Regelstudienzeit plus 6 Semester): 500,00 €

Warum unterscheiden sich die Semesterbeiträge der vergangenen Jahre vom Beitrag für das Sommersemester 2021?

Aus der AStA Notiz 3/20:

Leider mussten wir bei einer internen Revision feststellen, dass bei der Aufstellung der Jahresabschlüsse Fehler gemacht wurden. Am Ende eines Semesters bleibt Geld auf dem Konto zurück, von dem ein Teil für noch offene Rechnungen zurückbehalten werden muss (wie man am Monatsende Geld für die Miete übrig haben muss). Diese Gelder, die für ausstehende Semesterticketrechnungen zurückgehalten sollen wurden fälschlich als Überschüsse deklariert. Ein Überschuss ist Geld, dass nicht ausgegeben wurde und auch nicht mehr ausgegeben werden soll (vergleichbar mit dem Gewinn bei einer Firma). Diese Überschüsse wurden dann (gewissermaßen als Folgefehler) im nächsten Jahr eingeplant und ausgegeben.

Effektiv fehlen uns jetzt ca. 130.000 EUR beim landesweiten Semesterticket und dem Kulturticket. Um diese Fehler wieder gerade zu rücken, werden wir in der Januar-Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) die Verabschiedung eines Nachtragshaushalts beantragen. Weiterhin hat das StuPa auf unseren Vorschlag hin die Beitragsordnung geändert. Für euch ändert sich nichts: ihr bezahlt das selbe wie letztes Semester! Allerdings hat sich das Verhältnis der Teilbeiträge geändert. Die Details könnt ihr der Beitragsordnung entnehmen.

Weiterhin müssen wir natürlich als Studierendenschaft aufhören „auf Pump“ der Semesterticketgelder zu wirtschaften. Das heißt, dass wir Referate, Fachschaften
und Lokale Projekte nicht mehr in dem Umfang fördern können, wie es bisher (fälschlicherweise) der Fall war. Wir versuchen natürlich die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.


Was passiert mit meinem Semesterbeitrag?

Verwaltungsgebühren:

Dieser Teil der Semestergebühren ist im Niedersächsischen Hochschulgesetz in §11 festgelegt und wird für die Verwaltung durch das Land genutzt. Dazu gehören Immatrikulation, Anmeldungen zu Prüfungen und Praktika, sowie verschiedene Beratungsangebote für Studierende. Dieser Aufwand bestand auch (bzw. stärker) während der Pandemie.

StudentenWerk-Beitrag:

Das StudentenWerk bewirtschaftet nicht nur die Mensa, sondern bearbeitet die gestellten BAföG- und Überbrückungshilfe-Anträge und bietet zusätzlich noch ein breites Beratungsangebot, außerdem verwaltet das StudentenWerk 10 Studentenwohnheime in Braunschweig.

Momentan kämpft das StudentenWerk mit der Situation, eine Erklärung über die finanzielle Lage des StudentenWerks während der Pandemie wird hier gegeben. Wundere dich bitte nicht, die eigentliche Frage im Video ist eine andere, aber dort wird viel Peripheres abgedeckt. Im Studierendenparlament gibt es aktuell Sorge, dass das StudentenWerk zu viel aus den Rücklagen entnehmen muss, gleichzeitig eine Senkung der Beiträge zu fordern ist nicht sinnvoll, solange das Land Niedersachsen die Studentenwerke nicht mehr unterstützt.

ÖPNV-Tickets:

Der größte Teil des Semesterbeitrags kommt von den ÖPNV-Tickets. Für das Sommersemester 2021 zahlt jede:r Studierende 100€ für das Bus- und Bahn-Ticket des Verbundes Region Braunschweig und 87€ für das landesweite Regionalbahnticket.

In Nicht-Pandemie-Zeiten werden die Tickets vor allem von Pendlern aus dem Braunschweiger Umland genutzt und gewähren einen finanziell gesicherten Weg in die Uni. Zusätzlich kann das Ticket in der Freizeit genutzt werden, hier profitieren die meisten Studierenden.

In der Pandemie sieht das natürlich ganz anders aus, da keine Präsenzveranstaltungen stattfinden und man aufgrund von Social-Distancing viel weniger mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Nun ist allen Beteiligten bewusst, dass die Tickets nicht annähernd so viel genutzt werden wie zuvor, jedoch sind wir an die ausgehandelten Verträge gebunden.

Kulturticket:

Ähnliche Verträge haben wir mit Theatern Braunschweigs, dabei geht pro Studi 1€ an das Staatstheater und jeweils 0,50€ an das Theater fadenschein und LOT. Aufgrund des geringen Betrages und der sehr positiven Zusammenarbeit mit den Theatern hat sich der amtierende Vorstand bisher dagegen entschieden hier in Neuverhandlungen zu treten.

FVAG:

Die Fahrrad- und Verkehrs-AG ist vor allem durch die Verwaltung der Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt in der Eulenstraße bekannt. Dort können Studierende unentgeltlich spezielles Werkzeug benutzen, für schmale Euro Ersatzteile erstehen und erhalten bei Bedarf Hilfe von den Referent:innen. Wir bezahlen von dem Beitrag auch die Miete der Werkstatt sowie kürzlich aufgenommene Wartungsarbeiten. Auch hier ist eine Senkung nicht möglich.

Sportreferat:

Der Sport in der TU ist vielfältig und organisiert. Dieser Teil des Semesterbeitrags ist notwendig, um diesen verwalterischen Aufwand mit einer Festangestellten zu bewältigen und die Arbeit der Ehrenamtlichen zu entschädigen.

Hilfsfond:

Um bedürftigen Studierenden der TU das Studium zu ermöglichen, hat das Studierendenparlament vor über 30 Jahren den Hilfsfond eingerichtet. Aus diesem wird ein antrags- und satzungsbasiertes Vergabeverfahren finanziert, in welchem Studierende monatliche Unterstützung beantragen können. Auch das Kapital für die kurzfristigen Darlehen stammt aus diesem Beitrag. Mehr dazu findest du hier.

Studentischer Haushalt:

Dies ist der Anteil, der direkt in die Studierendenschaft investiert wird. Von diesen Geldern werden die Sockelbeiträge der Fachgruppen, die Aufwandsentschädigungen der Ehrenamtlichen sowie das Gehalt unserer Festangestellten finanziert. Der studentische Haushalt ist groß und detailliert, wenn du mehr Interesse daran hast, schreib uns eine Mail und wir erarbeiten das zusammen 🙂

Semesterbeiträge der vergangenen Jahre

Beurlaubung

Bei Beurlaubung wird die Verwaltungsgebühr der Uni vom I-Amt erstattet. Das Semesterticket (landesweit und regional) vom AStA erstattet. Unter besonderen Bedingungen (z.B. gesundheitliche Gründe) kann eine Erstattung der Beiträge zum Allgemeinen Haushalt und dem Hilfsfonds durchgeführt werden. Der Studentenwerksbeitrag wird vom Studentenwerk erstattet, wenn ihr euch mindestens 120 Tage nicht in Braunschweig aufhaltet (mehr Infos findet ihr in der Beitragssatzung des Studentenwerks).

Alle Angaben sind ohne Gewähr.